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Investition vs. Nutzen: Wann amortisieren sich neue Alu-Rollläden?

Investition vs. Nutzen: Wann amortisieren sich neue Alu-Rollläden?

Investition vs. Nutzen: Wann amortisieren sich neue Alu-Rollläden?

Kennen Sie das? Die Sonne knallt auf die Fenster, im Wohnzimmer wird’s zur Sauna – und im Winter zieht’s genau an derselben Stelle eiskalt rein. Die alten Rollläden klemmen, sind ausgeleiert oder bestehen noch aus dünnem PVC. Aber neue **Alu-Rollläden** sind eben auch keine Kleinigkeit im Budget.

Viele meiner Kunden fragen mich: „Lohnt sich das wirklich? Und wann haben sich neue Rollläden bezahlt gemacht?“ Genau das schauen wir uns heute in Ruhe an – so, wie ich es Ihnen auch am Gartenzaun erklären würde.

In diesem Beitrag erfahren Sie:

  • wie Sie den Nutzen moderner Alu-Rollläden realistisch einschätzen,
  • ab wann sich die Investition durch Energieeinsparung, Komfort und Einbruchschutz rechnet,
  • welches System zu Ihrem Haus passt: Vorbaurollladen oder Unterputzrollladen,
  • worauf Sie achten sollten, wenn Sie Wert auf Qualität „Made in EU“ und Langlebigkeit legen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Neue Alu-Rollläden sparen Heizkosten und halten im Sommer Hitze draußen – bis zu 30 % weniger Wärmeverlust über das Fenster sind möglich.
  • Je nach Haus, Fensterqualität und Energiekosten können sich Rollläden in etwa 7–12 Jahren amortisieren – Komfort und Sicherheit gibt’s on top.
  • Für bestehende Häuser sind Vorbaurollladen ideal, für Neubau und große Sanierung passen oft Unterputzrollladen besser.
  • Qualitativ gute, maßgefertigte Systeme aus Aluminium halten Jahrzehnte – Billiglösungen aus Plastik eher nicht. Qualität ist hier eine Investition, keine Ausgabe.


Moderne Aluminium Vorbaurollläden an einem Einfamilienhaus als Sonnenschutz und Wärmedämmung

Mini-Checkliste: Lohnt sich der Umstieg auf neue Alu-Rollläden bei Ihnen?

  • ✅ Ihre Räume heizen sich im Sommer stark auf.
  • ✅ Sie spüren im Winter Kälte an den Fenstern oder haben alte Einfach-/Doppelverglasung.
  • ✅ Ihre alten Rollläden klemmen, sind aus PVC oder haben Risse und Beulen.
  • ✅ Sie wünschen mehr Einbruchhemmung, vor allem im Erdgeschoss.
  • ✅ Sie planen sowieso eine Fassadensanierung oder neue Fenster.
  • ❌ Sie wohnen in einem perfekt gedämmten Neubau mit modernen 3-fach-Fenstern und haben bereits funktionierende Außenverschattung.
  • ❌ Sie wollen nur den allerbilligsten Preis – ohne Blick auf Haltbarkeit und Komfort.

Je mehr Häkchen bei ✅, desto eher rechnen sich neue Alu-Rollläden für Sie.

Warum neue Rollläden überhaupt? Die typischen Probleme am Haus

Hitze im Sommer: Klimaanlage aus Aluminium

Hitze kommt übers Fenster. Glas lässt Sonnenenergie wunderbar rein – und die bleibt dann im Raum. Ohne Verschattung können Sie da mit Lüften allein wenig ausrichten.

Mit geschlossenen **Alu-Rollläden** stoppen Sie die Sonne schon vor der Scheibe. Die Luftschicht zwischen Rollladen und Fenster wirkt wie ein Puffer. Das senkt die Raumtemperatur deutlich – oft mehrere Grad. Besonders an großen Süd- und Westfenstern merken Sie das sofort.

Kälte im Winter: Rollladen als zusätzliche Dämmschicht

Im Winter passiert das Gegenteil: Die teure Heizwärme entweicht über die Fenster. Und zwar selbst bei guten Fenstern – Glas ist nun mal schwächer gedämmt als eine Außenwand.

Wissen Sie was? Genau hier spielen moderne Alu-Rollläden ihre Stärke aus. Sie schaffen vor dem Fenster eine zusätzliche Luftschicht und reduzieren so den Wärmeverlust. Studien zeigen: Bei vollständig geschlossenen Rollläden lassen sich bis zu 30 % der Wärmeverluste über das Fenster vermeiden. Vor allem, wenn die Fenster schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben.

Sichtschutz und Sicherheit: Mehr Ruhe und Schutz für Ihr Zuhause

Nicht jeder möchte, dass abends halb die Straße ins Wohnzimmer schauen kann. Ein geschlossener Rollladen gibt Ihnen sofort mehr Privatsphäre. Gerade an Straßenfronten und im Erdgeschoss ist das Gold wert.

Und dann das Thema Einbruch: Kein Rollladen macht Ihr Haus zu einer Festung. Aber ein stabiler **Alu-Rollladenpanzer** mit ordentlichen Führungsschienen ist für Gelegenheitstäter eine klare Ansage: „Hier wird es aufwändig.“ Viele suchen sich dann lieber ein leichteres Ziel.

Lärmreduzierung: Kleiner Nebeneffekt, große Wirkung

Wer an einer Straße wohnt, kennt es: Morgens LKW, abends Party, zwischendurch Rasenmäher. Geschlossene Alu-Rollläden dämpfen den Straßenlärm spürbar. Kein Wunder, Sie haben ja eine weitere Schicht vor dem Fenster.

Wann amortisieren sich neue Alu-Rollläden wirklich?

Jetzt kommen wir zum spannenden Teil: Zahlen. Energieeinsparung, Komfort, Sicherheit – alles schön und gut. Aber wann haben die Rollläden sich selbst bezahlt?

Typische Einflussfaktoren

Die Amortisation hängt stark von Ihrem Haus ab. Vor allem von:

  • Fensterqualität: Alte Holzfenster mit Einfach- oder älterer Doppelverglasung verlieren deutlich mehr Wärme als neue 3-fach-Fenster.
  • Himmelsrichtung: Süd- und Westfenster bringen im Sommer viel Sonne, Nordfenster eher weniger.
  • Hausdämmerung: Schwach gedämmte Häuser profitieren stärker von jeder zusätzlichen „Schicht“.
  • Energieträger: Gas, Öl, Wärmepumpe, Strom – je teurer die Energie, desto schneller lohnt sich jede eingesparte Kilowattstunde.
  • Ihr Nutzungsverhalten: Ziehen Sie die Rollläden im Winter abends wirklich konsequent runter? Dann sparen Sie auch wirklich.

Ein grobes Rechenbeispiel aus der Praxis

Nehmen wir ein Einfamilienhaus mit älteren, aber noch brauchbaren Fenstern und 8 größeren Fensterelementen, die Sie mit Alu-Vorbaurollläden ausstatten.

  • Investition: Je nach Größe, Ausstattung und Montage liegen Sie realistisch irgendwo im Bereich von, sagen wir, 4.000–7.000 € für gute, maßgefertigte Systeme aus Aluminium.
  • Energieeinsparung: Durch die Rollläden und konsequente Nutzung können Sie – in Kombination mit den bestehenden Fenstern – einen Teil der Wärmeverluste einsparen. Bei typischen Objekten sind 10–20 % weniger Heizenergie über die Fensterfläche eine realistische Größenordnung.

Rechnen Sie das mit Ihren Heizkosten durch, landen viele meiner Kunden bei einer Amortisation nach etwa 7–12 Jahren. Steigen die Energiepreise weiter, geht es schneller. Dazu kommen die „weichen“ Faktoren: Komfort, weniger Hitze, besserer Schlaf, mehr Sicherheit – schwer in Euro zu fassen, aber im Alltag deutlich spürbar.

Wann lohnt es sich besonders schnell?

  • Sie haben ältere Fenster, möchten diese aber noch nicht tauschen.
  • Ihre Energiekosten sind hoch (z.B. Stromdirektheizung, ältere Gas- oder Ölheizung).
  • Sie haben große Glasflächen (Terrassentüren, Panoramafenster).
  • Sie wohnen in einer Region mit sehr heißen Sommern oder kalten Wintern.

In solchen Fällen sind neue **Alu-Rollläden** oft eine der wirtschaftlich sinnvolleren Maßnahmen, bevor Sie an ganz große Umbauten gehen.

Welche Systeme kommen in Frage? Vorbaurollladen vs. Unterputzrollladen

Vorbaurollladen: Der Klassiker für den nachträglichen Einbau

Sie haben ein bestehendes Haus und möchten Rollläden nachrüsten, ohne gleich die Fassade aufzureißen? Dann sind **Vorbaurollladen** meist die beste Lösung.

Der Rollladenkasten sitzt außen auf dem Mauerwerk oder auf dem Fensterrahmen. Keine Eingriffe in die Bausubstanz, keine Wärmebrücken durch nachträgliche Kästen über dem Fenster. Gerade bei älteren Häusern ist das die sauberste Variante.

Es gibt zwei typische Designs:

  • Eckiger Kasten (45°): Sehr beliebt, zeitlos und passt zu fast jeder Fassade. Wenn Sie nach „Rollladenkasten eckig“ suchen, landen Sie genau bei diesem Typ. Ideal für den nachträglichen Einbau.
  • Runder Kasten / halbrund: Wer Wert auf Optik legt, greift gerne zum Vorbaurollladen halbrund mit rundem Kasten. Schön als Akzent und für moderne Fassaden, wenn die Fassadengestaltung eine Rolle spielt.

Der Vorteil bei hochwertigen Systemen wie von Bergertech: Sie bekommen **Maßanfertigung**, passgenau für Ihre Fensterbreite und -höhe, mit Alu-Panzer, sauberer Führung und auf Wunsch Motorantrieb.

Unterputzrollladen: Die elegante Lösung für Neubau und große Sanierungen

Planen Sie einen Neubau oder eine größere Fassadendämmung? Dann lohnt sich ein Blick auf **Unterputzrollladen**.

Hier liegt der Rollladenkasten versteckt in der Fassade. Von außen sehen Sie im Idealfall nur den Rollladenpanzer und die Führungsschienen. Das wirkt wie aus einem Guss – die perfekte Lösung für:

  • Rollladen für Neubau,
  • energetische Sanierungen mit neuer Dämmung,
  • Architekturbauten mit klaren Linien und unsichtbaren Rollladen,
  • komplett integrierte Systeme in die Gebäudehülle.

Der Einbau ist etwas aufwändiger, dafür sind Optik und Wärmeschutz in Kombination mit moderner Dämmung top. Wenn Sie jetzt sowieso alles anfassen, greifen viele Bauherren direkt zu Unterputzlösungen – das rechnet sich langfristig.

Aluminium statt Plastik: Warum das Material entscheidend ist

Ich sag’s direkt: Wenn Sie über **Investition vs. Nutzen** nachdenken, ist das Material der Panzer entscheidend. Billige PVC-Rollläden mögen erstmal günstiger aussehen – aber nur auf dem Papier.

Ein hochwertiger **Alu-Rollladenpanzer** mit PU-Schaumfüllung bietet:

  • Stabilität: Weniger Verzug bei Hitze, weniger Klappern bei Wind.
  • Längere Lebensdauer: Aluminium hält Jahrzehnte, Kunststoff wird spröde und vergilbt.
  • Bessere Wärmedämmung: Durch Schaumfüllung und dicht schließende Profile.
  • Mehr Sicherheit: Deutlich schwerer aufzubrechen als dünner PVC-Panzer.

Bei Bergertech stammen die Systeme komplett aus der EU-Fertigung, mit hochwertigem Aluminium, sorgfältiger Verarbeitung und CE-zertifizierten Komponenten. Keine billige Importware, die nach ein paar Jahren Ärger macht. Genau so rechnet sich das Ganze langfristig.

Wie Sie die Investition clever planen

1. Fensterbestand prüfen

Schauen Sie sich Ihre Fenster ehrlich an:

  • Wie alt sind sie?
  • Welche Verglasung haben sie (Einfach, Doppel, 3-fach)?
  • Spüren Sie Zug oder Oberflächenkälte im Winter?

Wenn die Fenster selbst schon sehr schlecht sind, kann es sinnvoll sein, mittelfristig einen Fenstertausch mitzuplanen. Gute Nachricht: Qualitativ hochwertige **Vorbaurollladen** lassen sich oft auch nach einem Fenstertausch weiter nutzen, wenn man es von Anfang an berücksichtigt.

2. Prioritäten setzen: Welche Fenster zuerst?

Sie müssen nicht das komplette Haus in einem Rutsch umrüsten. Fangen Sie mit den Fenstern an, die:

  • am meisten Sonne abbekommen,
  • am stärksten auskühlen,
  • oder sicherheitskritisch sind (Terrassentüren, leicht zugängliche Fenster im EG).

So holen Sie schnell den größten Nutzen aus Ihrem Budget.

3. Antrieb & Komfort: Manuell, Gurt oder Motor?

Hier entscheidet oft die Lebenssituation. Für viele lohnt sich ein Motorantrieb sofort – gerade bei großen Elementen oder im höheren Alter:

  • Gurt: günstig, funktioniert immer, aber bei großen Rollläden anstrengender.
  • Kurbel: robuster, aber im Alltag oft unbequem.
  • Motor / Funk: maximaler Komfort, ideal für tägliche Nutzung und für Automatisierungen (Zeitschaltuhr, Smart Home, Wettersensoren).

Ein Motor kostet etwas mehr in der Anschaffung, zahlt sich aber durch Komfort und gleichmäßige Bedienung auf lange Sicht aus.

Schluss mit Standardmaßen. Konfigurieren Sie Ihren Rollladen millimetergenau.

Zum Rollladen-Konfigurator

Fazit: Investieren Sie in Ihren Wohnkomfort

Neue **Alu-Rollläden** sind keine Spontananschaffung, sondern eine langfristige Investition in Ihr Zuhause. Sie sparen Heizenergie, halten sommerliche Hitze draußen, erhöhen den Wohnkomfort und verbessern den Einbruchschutz.

Wenn Sie auf hochwertige, maßgefertigte Systeme aus Aluminium setzen und diese konsequent nutzen, können sich Ihre Rollläden in einigen Jahren wirtschaftlich amortisieren – und Sie profitieren jeden Tag von mehr Ruhe, Sicherheit und Komfort.

Mein Rat als Handwerksmeister: Rechnen Sie kurz durch, priorisieren Sie die wichtigsten Fenster und achten Sie auf Qualität statt Billiglösungen. Dann freuen Sie sich auch noch in 15 Jahren über Ihre Entscheidung.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet der Austausch von Rollladen?

Das hängt stark davon ab, was genau gemacht wird. Geht es nur um den Gurt, dann liegen die Kosten bei einem Handwerker meist zwischen 30 und 180 Euro je nach Objektlage, Zugänglichkeit und Aufwand. Komplette neue Rollladenelemente aus Aluminium kosten deutlich mehr, bieten dafür aber auch viel mehr Nutzen in Sachen Dämmung, Komfort und Sicherheit.

Wie viel Energie spart man durch Rollladen?

Die Frage „Wie viel Heizkosten sparen Rollladen?“ kommt sehr häufig. Untersuchungen zeigen: Bei vollständig geschlossenen Rollläden lassen sich bis zu 30 % der Wärmeverluste über Fenster vermeiden. Besonders große Einsparpotenziale ergeben sich bei alten Fenstern oder unzureichender Verglasung, weil dort der Wärmeverlust ohne Rollladen sehr hoch ist.

Sind Rollladen förderfähig?

Ja, unter bestimmten Bedingungen. Förderberechtigt sind in der Regel Eigentümer:innen von Bestandsgebäuden, die mindestens 5 Jahre alt sind. Zu den förderfähigen Maßnahmen im Bereich Verschattung zählen oft:

  • außenliegende Rollläden,
  • Raffstoren,
  • Textilscreens,
  • automatische oder sensorgesteuerte Systeme.

Die genauen Programme und Bedingungen können sich ändern. Ich empfehle Ihnen, vor der Investition einen Blick auf die aktuellen Förderprogramme von KfW oder BAFA und auf Landes- bzw. Kommunalförderungen zu werfen.

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