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Zentrale Steuerung: Alle Rollläden im Haus mit einem Knopfdruck schließen
Kennen Sie das? Es wird dunkel, Sie sind eigentlich schon auf dem Sofa – und dann merken Sie: Im Erdgeschoss sind noch drei Rollläden oben. Also wieder aufstehen, Licht an, durchs ganze Haus laufen. Nervig, oder?
Genau hier kommt die **zentrale Rollladensteuerung** ins Spiel. Ein Knopfdruck, alle Rollläden fahren runter. Mehr Sicherheit, besserer Wärmeschutz, mehr Komfort. Aber: Welches System passt zu Ihrem Haus? Wie aufwendig ist die Nachrüstung? Und was kostet der Spaß ungefähr?
Ich gehe mit Ihnen Schritt für Schritt durch das Thema – so, wie ich es bei einem Beratungstermin beim Kunden am Küchentisch machen würde. Ohne Fachchinesisch. Am Ende wissen Sie:
- Welche Möglichkeiten Sie für eine zentrale Steuerung haben
- Was sich für Neubau und für die Nachrüstung im Bestandsbau lohnt
- Wie Sie mit den richtigen Rollläden Energie sparen und Einbrechern das Leben schwer machen
- Wie Sie passende Systeme in **Maßanfertigung** auswählen können
Das Wichtigste in Kürze:
- Mit einer zentralen Steuerung schließen Sie alle Rollläden mit einem einzigen Knopfdruck oder per App.
- Für die Nachrüstung eignen sich elektrische **Vorbaurollladen** mit Motor (Funk oder Kabel) besonders gut.
- Im Neubau empfehle ich **Unterputzrollladen** mit integrierter Steuerung – sauber, unsichtbar, zukunftssicher.
- Qualitativ hochwertige Aluminium-Rollläden aus EU-Produktion verbessern **Einbruchschutz, Wärmeschutz und Komfort** deutlich.
Checkliste: Lohnt sich eine zentrale Rollladensteuerung für Sie?
- ✅ Sie haben mehrere Rollläden im Haus und wollen nicht jeden einzeln bedienen.
- ✅ Sie möchten mehr Sicherheit, wenn Sie im Urlaub oder abends unterwegs sind.
- ✅ Sie wollen bessere **Wärmedämmung** und Sonnenschutz per Zeitprogramm oder App steuern.
- ✅ Sie planen eine Renovierung oder einen Neubau und möchten gleich „richtig“ installieren.
- ❌ Sie haben nur ein bis zwei kleine Rollläden und bewegen diese nur selten.
- ❌ Sie möchten auf keinen Fall in Elektroinstallation oder Motoren investieren.
Wenn bei Ihnen mindestens drei Häkchen bei ✅ sind, lohnt es sich, das Thema **zentrale Steuerung** genauer anzuschauen.
Warum eine zentrale Steuerung überhaupt Sinn macht
Hitze, Kälte, neugierige Blicke – Rollläden können mehr als nur „hoch und runter“
Rollläden sind längst kein Luxusdetail mehr. Sie schützen Ihr Haus vor **Sommerhitze**, halten im Winter die Wärme länger drinnen, sorgen für **Privatsphäre** und schrecken Einbrecher ab. Aber nur, wenn Sie sie auch regelmäßig nutzen.
Die Realität sieht oft anders aus: Morgens keine Zeit, abends keine Lust, im Urlaub keiner da. Viele Rollläden bleiben dann oben – und damit verschenken Sie jeden Tag **Energie und Sicherheit**.
Was nervt am meisten ohne zentrale Steuerung?
- Sie laufen abends durchs ganze Haus, um alle Rollläden zu schließen.
- Sie merken im Bett, dass im Erdgeschoss noch ein Rollladen oben ist.
- Im Sommer denken Sie zu spät daran – und die Sonne hat die Räume schon aufgeheizt.
- Bei Sturm oder Unwetter müssen Sie hektisch alles einzeln sichern.
Mit einer **zentralen Steuerung** sparen Sie sich genau diesen Stress. Ein Taster am Eingang, eine Fernbedienung, oder gleich die App – fertig.
Wie funktioniert eine zentrale Rollladensteuerung technisch?
Damit alle Rollläden auf Knopfdruck laufen, brauchen Sie zwei Dinge:
- Motorisierte Rollläden (Rohrmotor oder elektrischer Gurtwickler)
- Eine Steuerung, die diese Motoren gemeinsam ansprechen kann
Variante 1: Rohrmotor im Rollladenkasten
Das ist aus meiner Sicht die sauberste Lösung – vor allem bei **Aluminium-Rollläden**. Der Motor sitzt direkt in der Welle im Rollladenkasten. Er dreht die Welle, der **Rollladenpanzer** fährt hoch oder runter.
Vorteile:
- Sehr langlebig und robust
- Optisch sauber, kein Gurtband im Raum
- Ideal für neue **Vorbaurollladen** oder **Unterputzrollladen**
Variante 2: Elektrische Gurtwickler
Wenn Sie noch klassische Gurtbänder haben, können Sie diese gegen **elektrische Gurtwickler** tauschen. Die sitzen innen an der Wand und ziehen das Band automatisch ein.
Diese Lösung eignet sich, wenn Sie die bestehenden Rollläden erstmal behalten möchten, aber trotzdem eine elektrische Bedienung suchen.
Und wie wird daraus eine „zentrale“ Steuerung?
Ganz einfach: Sie verknüpfen die Motoren über:
- einen Zentral-Taster (z.B. im Flur)
- eine Zentralsteuerung mit Zeitschaltuhr
- oder ein Smart-Home-System (App-Steuerung, Szenen, Automatik)
Damit können Sie zum Beispiel einstellen: Morgens 6:30 Uhr alle Rollläden im EG hoch, abends 22:00 Uhr alles runter. Oder: Mit einem Knopfdruck „Haus verlassen“ – das ganze Haus geht in Sicherheitsstellung.
Lösung im Detail: Welche Rollladen-Systeme eignen sich für zentrale Steuerung?
1. Vorbaurollladen – ideal für die Nachrüstung
Sie haben ein Bestandsgebäude und möchten die Rollläden nachrüsten oder erneuern? Dann sind **Vorbaurollladen** die erste Wahl. Die Kästen sitzen vor dem Fenster, nicht im Mauerwerk. Das hat viele Vorteile:
- Kein Eingriff in die vorhandene Fassade
- Keine zusätzlichen Wärmebrücken im Sturzbereich
- Sehr gut für **nachträglicher Einbau** geeignet
Bei Bergertech bekommen Sie z.B. einen modernen, eckigen Kasten:
Vorbaurollladen mit Rollladenkasten eckig (45°) für den nachträglichen Einbau – technisch top, optisch zeitlos.
Wenn Sie mehr Wert auf Design legen und die Fassade betonen möchten, gibt es auch die Variante mit **runder Optik**:
Vorbaurollladen halbrund mit runder Kasten – ideal für eine moderne Fassadengestaltung.
Beide Varianten lassen sich mit Motor ausstatten und sind damit perfekt für eine **zentrale Steuerung** vorbereitet.
2. Unterputzrollladen – die Lösung für Neubau und große Sanierung
Planen Sie einen Neubau oder reißen die Fassade ohnehin auf? Dann lohnt sich ein Blick auf **Unterputzrollladen**. Hier verschwindet der Kasten direkt in der Dämmebene oder im Sturz – von außen fast unsichtbar.
Vorteile:
- Sehr hochwertige Optik, da keine sichtbaren Kästen
- Ideal kombinierbar mit moderner Wärmedämmung
- Motor und Steuerung lassen sich von Anfang an einplanen
Warum ich Aluminium und EU-Produktion klar empfehle
Ich sage es ganz deutlich: Wenn Sie schon in Motoren und Steuerung investieren, dann nehmen Sie bitte **vernünftige Rollläden**. Keine Billigprofile, kein wackeliger Kunststoffpanzer. Setzen Sie auf:
- Aluminiumprofile mit PU-Schaumfüllung – stabil, leise, isolierend
- Fertigung komplett in der EU, geprüfte Qualität, CE-Zertifizierung
- Langlebige Mechanik und saubere Oberflächenbeschichtung
So haben Sie über Jahrzehnte Ruhe und Ihre Motoren müssen nicht an einem klappernden Panzer arbeiten.
Wie lässt sich die zentrale Steuerung im Alltag nutzen?
Typische „Szenen“, die meine Kunden lieben
- Alle Rollläden schließen mit einem Knopfdruck, wenn Sie das Haus verlassen.
- Automatischer Sonnen- und Hitzeschutz – Rollläden fahren tagsüber bei starker Sonneneinstrahlung runter.
- Urlaubsmodus – Rollläden bewegen sich zu leicht versetzten Zeiten, damit das Haus bewohnt aussieht.
- Sturmschutz – bei starkem Wind oder Unwetter fahren bestimmte Rollläden rechtzeitig ganz runter.
So nutzen Sie die Technik nicht nur, weil sie da ist, sondern haben echten Mehrwert beim **Wohnen, Energiesparen und beim Thema Sicherheit**.
Schluss mit Standardmaßen. Konfigurieren Sie Ihren Rollladen millimetergenau.
Bei Bergertech erhalten Sie jeden Rollladen als **Maßanfertigung** – exakt passend für Ihre Fenster und Ihre Fassade.
Fazit: Investieren Sie in Ihren Wohnkomfort
Eine **zentrale Rollladensteuerung** ist kein Spielzeug. Sie erhöht Ihren Komfort, verbessert den Wärmeschutz und macht Ihr Haus sicherer. Vor allem dann, wenn Sie auf **qualitativ hochwertige Aluminium-Rollläden aus EU-Produktion** setzen und diese vernünftig motorisieren.
Ob **Vorbaurollladen** zur Nachrüstung oder **Unterputzrollladen** im Neubau – technisch ist heute fast alles möglich. Planen Sie in Ruhe, lassen Sie sich beraten, und denken Sie langfristig. So haben Sie viele Jahre Freude an einem System, das jeden Tag für Sie arbeitet – mit einem einzigen Knopfdruck.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rollladensteuerungen gibt es?
Rollladensteuerungen im Vergleich: Sie haben im Grunde vier gängige Varianten:
- Variante 1: Elektrische Gurtwickler mit Zeitschaltuhr – simples Nachrüstsystem, Programmierung über Display direkt am Gerät.
- Variante 2: Elektrische Gurtwickler mit Smart-Home-Anbindung – wie Variante 1, aber ins WLAN oder Funk-Smart-Home eingebunden, steuerbar per App.
- Variante 3: Rohrmotor mit Zeitschaltuhr – klassischer Motor im Rollladenkasten, gesteuert über Unterputz-Uhr oder Zentraluhr.
- Variante 4: Rohrmotor mit Smart-Home-Steuerung – die komfortabelste Lösung, integriert in Funk- oder Bus-Systeme, Szenen, Fernzugriff, Sprachsteuerung möglich.
Damit haben Sie von der einfachen Automatik bis zur kompletten Haussteuerung alle Optionen.
Soll man Rollladen ganz schließen?
Bei normalem Wetter können Sie die Rollläden so einstellen, wie es Ihnen am besten passt – zum Beispiel halb runter als Sicht- und Sonnenschutz. Bei **Sturm oder Unwetter** sieht es anders aus: Dann sollten Sie die Fenster schließen und jeglichen Durchzug vermeiden. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt zusätzlich, die **Rollläden vollständig zu schließen**, damit die Fenster besser geschützt werden. Genau solche Situationen lassen sich mit einer zentralen oder automatischen Steuerung sehr gut abbilden.
Wie funktionieren Funk-Rollladen?
Bei **Funk-Rollladen** entfällt die klassische Steuerleitung zwischen Schalter und Motor. Der **Wandschalter oder Handsender** sendet ein Funksignal an den Empfänger im Motor oder im Steuergerät. Dieser führt dann die gewünschte Bewegung aus – also Öffnen, Schließen oder Stop. Der Vorteil: weniger Kabel, flexible Nachrüstung, einfache Einbindung in Smart-Home-Systeme. Sie können mehrere Rollläden zu Gruppen zusammenfassen oder alle gemeinsam bedienen – ideal für eine zentrale Steuerung mit minimalem Aufwand.

