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Kondenswasser am Fenster trotz Rollladen? Das sind die Ursachen.

Kondenswasser am Fenster trotz Rollladen? Das sind die Ursachen.

Kondenswasser am Fenster trotz Rollladen? Das sind die Ursachen.

Kennen Sie das? Morgens machen Sie den Rollladen hoch – und die Fensterscheiben sind nass. Vielleicht läuft das Wasser sogar richtig runter, die Silikonfuge ist ständig feucht und im Eck wird’s langsam schwarz. Schimmel lässt grüßen.

Und das, obwohl Sie regelmäßig lüften. Rollladen sind dran. Vielleicht neue Fenster. Und trotzdem: **Kondenswasser am Fenster trotz Rollladen**. Nervig, oder?

Ich gehe das Thema mit Ihnen heute Schritt für Schritt durch – so, wie ich es auch bei einem Kunden auf der Baustelle erklären würde. Sie erfahren:

  • warum sich Kondenswasser überhaupt bildet – gerade im Winter
  • welche Rolle Rollladen, Fensterqualität und Lüftungsverhalten wirklich spielen
  • wie Sie mit einfachen Maßnahmen das Problem deutlich reduzieren
  • welche Rollladen-Systeme bei Sanierung und Neubau technisch am sinnvollsten sind

Das Wichtigste in Kürze:

  • 🎯 Kondenswasser entsteht, wenn warme, feuchte Luft auf eine kalte Fensteroberfläche trifft. Rollladen können das verstärken – aber auch verbessern, je nach System.
  • 🏚 Häufige Ursachen: alte, schlecht gedämmte Fenster, Wärmebrücken im Rollladenkasten, falsches Lüften und zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum.
  • 🛡 Moderne Alu-Vorbaurollladen oder Unterputzrollladen mit guter Dämmung helfen, die innere Glasoberfläche wärmer zu halten – das reduziert Kondenswasser deutlich.
  • 🛠 Mit richtigem Lüften, Temperatur, Feuchtemessung und passenden Rollladen in Maßanfertigung bekommen Sie nasse Fenster gut in den Griff.


Hausbesitzer betrachtet beschlagene Fenster mit geschlossenem Rollladen und sucht nach Ursachen für Kondenswasser

Checkliste: Kondenswasser am Fenster – ja oder nein?

Gehen Sie diese Punkte kurz durch. So merken Sie schnell, wo es bei Ihnen hakt:

  • ✅ Sie lüften mehrmals täglich 5–10 Minuten mit weit geöffnetem Fenster (Stoßlüften), nicht nur kippen.
  • ✅ Die Raumtemperatur liegt meist zwischen 19–22 °C, nicht dauerhaft bei 16 °C.
  • ✅ Sie trocknen keine Wäsche im Wohnraum – oder lüften danach intensiv.
  • ✅ Sie haben eher moderne, gut gedämmte Fenster mit dichten Rahmen.
  • ❌ Die Fenster sind alt, einfach verglast oder fühlen sich im Randbereich eiskalt an.
  • ❌ Über dem Fenster sitzt ein alter, ungedämmter Rollladenkasten, der im Winter kalt zieht.
  • ❌ Die Luftfeuchtigkeit im Raum liegt oft über 60 % (kein Hygrometer vorhanden).
  • ❌ Der Rollladen bleibt im Winter oft komplett unten, ohne zwischendurch zu lüften.

Je mehr ❌ Sie haben, desto eher kommen wir den Ursachen auf die Spur.

Warum gibt es Kondenswasser trotz Rollladen?

Physik in einfach: Warme Luft liebt kalte Flächen

Fangen wir ganz einfach an. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Wenn diese warme, feuchte Luft auf eine **kalte Fensterscheibe** trifft, kühlt sie dort schlagartig ab. Die Feuchtigkeit kann die Luft dann nicht mehr halten – sie schlägt sich als **Kondenswasser** auf der Scheibe nieder.

Genau das passiert bei Ihnen. Besonders im Winter. Drinnen: geheizt, gekocht, geduscht, geatmet. Draußen: kalt. Das Fenster ist die „Schwachstelle“ in der Außenwand. Ist es innen im Randbereich kalt, lohnt sich der Weg für die Feuchtigkeit dorthin.

Rollladen: Helfer oder Problemverstärker?

Jetzt kommt die Rolle Ihrer Rollladen ins Spiel. Ein Rollladen kann zwei Dinge tun:

  • die **Wärme im Raum halten** und die innere Glasoberfläche wärmer machen (das hilft gegen Kondenswasser)
  • eine Art „Kältefalle“ bilden, wenn der Kasten und die Umgebung schlecht gedämmt sind (das verstärkt Kondenswasser)

Wissen Sie was? Viele ältere Häuser haben genau hier ein Problem: Der **Rollladenkasten** über dem Fenster ist oft der kälteste Punkt an der Fassade. Und wenn der kalt ist, kühlt der Randbereich der Scheibe stärker aus – genau dort bilden sich dann Tropfen.

Wenn Sie also sagen: „Ich habe doch Rollladen, warum sind meine Fenster trotzdem nass?“, lautet die ehrliche Antwort oft: Weil das System drumherum nicht passt – nicht wegen des Rollladens an sich.

Typische Ursachen: Warum ist Ihr Fenster so nass?

1. Alte oder schlecht gedämmte Fenster

Sehr häufige Ursache: **alte und unzureichend gedämmte Fenster**.

Die lassen warme Heizungsluft nach draußen und holen kalte Außenluft nach drinnen. Die Scheibe, vor allem der Randbereich, wird eiskalt. Die Folge: **viel Kondenswasser** und nebenbei eine **hohe Heizkostenabrechnung**. Wenn es bei Ihnen am Fenster zieht oder die Scheibe im Winter ständig klamm ist, haben Sie vermutlich hier die größte Baustelle.

2. Kalte Rollladenkästen und Wärmebrücken

Ein Klassiker im Altbau: Der alte Holz- oder Blechkasten über dem Fenster ist kaum oder gar nicht gedämmt. Er bildet eine **Wärmebrücke**. Sie merken das manchmal daran, dass es am Fenstersturz „zieht“ oder dort Tapete und Putz leiden.

Jetzt stellen Sie sich vor, hinter diesem kalten Kasten liegt Ihre warme Raumluft, die auf die kalte Fläche trifft. Genau dort – im Übergangsbereich Rahmen/Scheibe – entsteht Feuchtigkeit. Wenn der Rollladenkasten alt und undicht ist, bringt auch der schönste Behang nicht viel.

Moderne Systeme wie ein gut gedämmter Vorbaurollladen oder ein integrierter Rollladen für Neubau vermeiden genau das: Sie bilden keine zusätzliche Kältebrücke, sondern helfen, die Scheibe insgesamt wärmer zu halten.

3. Hohe Luftfeuchtigkeit im Raum

Noch ein Punkt, den viele unterschätzen: Sie produzieren im Alltag jede Menge Feuchtigkeit.

  • Kochen, Duschen, Baden
  • Wäsche trocknen in der Wohnung
  • Pflanzen, Aquarien, viele Personen im Raum

Wenn Sie dann noch nur auf Kipp lüften, staut sich die Feuchtigkeit im Raum. Die Luft ist dann oft bei **60–70 % rel. Luftfeuchtigkeit oder mehr**. Was macht diese Luft? Sie sucht sich die kälteste Fläche im Raum – meist die Fensterscheibe – und schlägt sich dort nieder.

4. Falsches Lüftungsverhalten – trotz guter Vorsätze

Sie lüften, sagen Sie? Glaube ich Ihnen. Die Frage ist nur: wie.

Kippstellung reicht meist nicht. Da kühlen die Laibungen aus, aber es tauscht sich kaum Luft aus. Besser: **Stoßlüften**. Also 5–10 Minuten das Fenster komplett öffnen, idealerweise mit Querlüftung (gegenüberliegende Fenster/Türen). So holen Sie die Feuchtigkeit effizient raus, ohne die Wände durchzufrieren.

Wenn dann im Winter der Rollladen oft den ganzen Tag unten bleibt, weil man es „kuschelig“ und sicher haben möchte, verschärft das das Problem: Es fehlt der Luftaustausch, und der Bereich vor der Scheibe kühlt stark aus.

Video: Kondenswasser und Rollladen einfach erklärt

Wie Rollladen helfen können – wenn das System stimmt

Jetzt kommt die gute Nachricht: Wenn Sie **moderne, gut gedämmte Rollladen-Systeme** einsetzen und dazu vernünftig lüften, können Sie die Kondenswasser-Problematik deutlich entschärfen.

Vorbaurollladen: Die clevere Lösung für die Nachrüstung

Sie haben einen Altbau oder ein Bestandsgebäude und wollen etwas gegen Kälte, Einblicke und Kondenswasser tun, ohne gleich alles aufzureißen? Dann schauen Sie sich **Vorbaurollladen** genauer an.

Bei einem Vorbaurollladen mit eckigem Kasten sitzt der komplette Rollladenkasten außen auf der Fassade oder auf dem Rahmen. Der große Vorteil: Der Kasten bildet keine Wärmebrücke im Innenbereich. Die Fassade bleibt innen „sauber“, und die Fensterlaibung bleibt deutlich wärmer.

Gerade bei Sanierungen ist das spannend, weil Sie:

  • die Wärmedämmung im Fensterbereich verbessern
  • gleichzeitig Sichtschutz und Einbruchschutz aufwerten
  • und durch den Rollladen nachts die Auskühlung der Glasscheibe begrenzen

Optik wichtig? Dann mögen Sie vielleicht einen **runden Kasten**. Die Variante Vorbaurollladen halbrund setzt bei der Fassadengestaltung einen schönen Akzent. Technisch genauso stark, nur eben mit etwas mehr Design. Viele Bauherren nutzen das bei farbig gestalteten Fassaden oder modernen Häusern.

Unterputzrollladen: Unsichtbare Lösung für Neubau und große Renovierungen

Planen Sie gerade einen Neubau oder eine „richtige“ Kernsanierung? Dann lohnt sich ein Blick auf Unterputzrollladen.

Hier verschwindet der Kasten in der Dämmebene oder im Mauerwerk. Sie sehen von außen kaum etwas – ein Riesenvorteil für eine ruhige, **schlichte Fassade**. Gleichzeitig lässt sich der Rollladenkasten sauber **wärmetechnisch einbinden**, sodass keine unnötige Kälte über den Sturz in den Innenraum zieht.

Das bedeutet konkret:

  • die Fensterlaibungen bleiben wärmer
  • die Scheibe kühlt im Randbereich weniger ab
  • dadurch entstehen weniger Kondenswasserprobleme

Mit solchen integrierten Systemen holen Sie sich nicht nur Komfort, sondern sparen auch langfristig Heizkosten – und das über Jahrzehnte.

Warum Material und Qualität entscheidend sind

Ein Wort zum Material, weil das im Baumarkt oft untergeht: **Aluminium statt Plastik**. Ein hochwertiger Aluminium-Rollladenpanzer mit PU-Schaum-Füllung bietet Ihnen:

  • deutlich bessere **Stabilität** als PVC-Lamellen
  • bessere **Wärmedämmung**, weil der Schaum die Lamelle „isoliert“
  • längere **Lebensdauer** bei Frost, Sonne und Wind

Bei Herstellern wie Bergertech bekommen Sie solche Systeme als **Maßanfertigung** – also millimetergenau auf Ihr Fenster. Keine abgesägten Standardlängen, kein Gepfusche an den Führungen. Alles „Made in EU“ mit sauberen Fertigungstoleranzen. Genau das sorgt später für ruhigen Lauf, dichte Führungsschienen und dauerhaft gute Funktion.

Schluss mit Standardmaßen. Konfigurieren Sie Ihren Rollladen millimetergenau.

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Praktische Tipps: Was Sie sofort gegen Kondenswasser tun können

1. Erste Hilfe: Feuchtigkeit entfernen

Wischen Sie morgens die nassen Fenster mit einem saugfähigen Tuch ab. So vermeiden Sie, dass **Staunässe** dauerhaft auf Rahmen, Dichtungen und Silikonfugen einwirkt. Schimmel liebt solche Bereiche.

2. Richtig lüften – nicht auf Kipp „dümpeln“

Mehrmals täglich 5–10 Minuten Stoßlüften mit weit geöffnetem Fenster. Im Bad und in der Küche direkt nach dem Duschen/Kochen. Im Schlafzimmer morgens nach dem Aufstehen. Wenn möglich, kurz den **Rollladen hochfahren**, damit der Luftaustausch wirklich funktioniert.

3. Raumtemperatur im Griff behalten

Klingt paradox, ist aber so: Wenn Sie Räume dauerhaft zu kalt halten, steigt die Kondenswassergefahr. Ideal sind etwa:

  • Wohnräume: ca. 20–22 °C
  • Schlafräume: ca. 17–19 °C

Zu kalt = mehr Kondenswasser an kalten Flächen. Zu warm bei schlechter Lüftung = hohe Luftfeuchtigkeit. Die Mischung macht’s.

4. Luftfeuchtigkeit messen

Ein einfacher **Feuchtigkeitsmesser (Hygrometer)** kostet wenig, bringt aber Klarheit. Liegen Sie dauerhaft über 60 % Luftfeuchtigkeit, müssen Sie an Lüften, Heizung oder Feuchtequellen (Wäsche, Pflanzen, Aquarien) arbeiten.

5. Langfristig denken: Fenster und Rollladen modernisieren

Wenn Ihre Fenster alt sind und der Rollladenkasten sichtbar zieht, kommen Sie langfristig an einem **Fenstertausch** und einer sinnvollen Rollladenlösung kaum vorbei. Gerade in Kombination – neue Fenster plus **Vorbaurollladen** oder **Unterputzrollladen** – holen Sie das Maximum heraus: weniger Kondenswasser, bessere Behaglichkeit, mehr Sicherheit und geringere Heizkosten.

Fazit: Investieren Sie in Ihren Wohnkomfort

Nasse Fenster trotz Rollladen sind kein Schicksal. In fast allen Fällen steckt eine Mischung aus **kalter Fensteroberfläche**, **hoher Luftfeuchtigkeit** und manchmal auch einem **veralteten Rollladenkasten** dahinter.

Mit bewusstem Lüften, vernünftiger Temperatur, einem Blick auf die Luftfeuchtigkeit und modernen, gut gedämmten Rollladen-Systemen holen Sie sich ein trockenes, gesundes Raumklima zurück – und schützen gleichzeitig Ihre Bausubstanz.

Wenn Sie ohnehin über neue Rollladen oder eine Sanierung nachdenken: Planen Sie das Thema **Wärmebrücken und Kondenswasser** gleich mit ein. Dann haben Sie nicht nur Ruhe an der Scheibe, sondern insgesamt mehr Komfort in Ihrem Zuhause.

Häufig gestellte Fragen

Warum bildet sich trotz Lüften Kondenswasser?

In der kalten Jahreszeit sind nasse Fenster trotz Lüften keine Seltenheit. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch, zum Beispiel durch Duschen, Kochen oder Atmen. Ist die Oberflächentemperatur im Randbereich der Fenster niedrig, kühlt die Luft dort ab und gibt Feuchtigkeit ab – das sehen Sie dann als Kondenswasser.

Warum sammelt sich so viel Kondenswasser am Fenster?

Meist sind es alte und unzureichend gedämmte Fenster, die anfällig für die Bildung von Kondenswasser sind. Sie lassen warme Heizungsluft hinaus und kalte Luft hinein. Dadurch kühlt die Scheibe stark aus und die Luftfeuchtigkeit im Raum steigt – nasse Fenster und höhere Heizkosten sind dann vorprogrammiert.

Was tun gegen Kondenswasser am Fenster im Winter?

Erste Hilfe: Kondenswasser regelmäßig abwischen, damit keine Staunässe entsteht. Dann mehrmals täglich stoßlüften, vor allem nach dem Duschen, Kochen und Wäschetrocknen. Achten Sie auf eine passende Raumtemperatur, kontrollieren Sie die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer und denken Sie bei alten, undichten Fenstern über einen Fenstertausch mit modernen Rollladen-Systemen nach.

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