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Wie reinige ich Rollläden von außen im 1. Stock?

Wie reinige ich Rollläden von außen im 1. Stock?

Wie reinige ich Rollläden von außen im 1. Stock? (ohne Risiko vom Fenster zu fallen)

Kennen Sie das? Der Rollladen im 1. Stock ist von außen voller Staub, Pollen, Spinnweben – aber mit der Leiter kommen Sie dort nicht sicher hin. Und aus dem Fenster hängen wollen Sie auch nicht. Verständlich.

Genau darum geht es hier: Ich zeige Ihnen als Handwerksmeister, wie Sie **Rollläden außen im 1. Stock reinigen**, welche Hilfsmittel Sinn machen, was Sie auf keinen Fall tun sollten – und wann sich ein moderner, leicht zu reinigender **Vorbaurollladen** oder **Unterputzrollladen** lohnt.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Reinigen Sie nur vom sicheren Stand aus – keine waghalsigen Kletteraktionen aus dem Fenster.
  • Nutzen Sie Teleskopstangen, weiche Bürsten und milde Seifenlauge – kein Hochdruckreiniger.
  • Reinigen Sie zuerst die Außenseite, dann – soweit erreichbar – die Rückseite der Lamellen.
  • Wenn Sie gerade renovieren: Planen Sie leicht zugängliche Vorbaurollladen oder Unterputzrollladen ein – das spart später viel Arbeit.

Hausfassade mit sauberen Vorbaurollläden im Obergeschoss während der Reinigung

Checkliste: Rollläden im 1. Stock sicher von außen reinigen

  • ✅ Fester Stand (Balkon, sichere Leiter, kein Hinauslehnen aus dem Fenster)
  • ✅ Teleskopstange mit weicher Bürste oder Mikrofaserpad benutzen
  • ✅ Lauwarmes Wasser + etwas Spülmittel statt aggressiver Reiniger
  • ✅ Rollladen nur so weit öffnen, dass Sie an die Lamellen kommen
  • ✅ Erst trockenen Schmutz abfegen, dann nass wischen
  • ❌ Kein Hochdruckreiniger – Dichtungen und Lack können Schaden nehmen
  • ❌ Keine harten Scheuerschwämme oder Scheuermilch
  • ❌ Nicht auf nassen, glatten Fensterbänken herumturnen

Warum ist die Reinigung von Rollläden im 1. Stock so nervig?

Unten im Erdgeschoss ist alles einfach. Eimer, Lappen, fertig. Im 1. Stock sieht die Sache schon anders aus. Sie kommen schlecht dran, die Fensterbank ist schmal, die Leiter reicht nur knapp – oder gar nicht.

Gleichzeitig lagert sich gerade im oberen Bereich richtig viel Dreck an: Pollen, Abgase, Ruß, Vogelkot. Das greift auf Dauer den Lack an, vor allem bei günstigen Kunststoffen. **Saubere Rollläden halten länger, laufen ruhiger und sehen einfach besser aus.**

Typische Probleme, die ich bei Kunden immer wieder sehe

  • Graue Schleier und feste Schmutzkrusten auf den Lamellen
  • Verfärbungen durch Algen, Moos und Vogelkot
  • Hakelige Bedienung, weil Dreck in Führungen und Gummis steckt
  • Minimale Undichtigkeiten, weil Dichtungen brüchig werden

Und dann steht man da und fragt sich: **Wie komme ich da sicher ran, ohne irgendwelche Kunststücke am Fenster zu machen?**

Schritt-für-Schritt: So reinigen Sie Rollläden außen im 1. Stock

Ich gehe mit Ihnen die Sache so durch, wie ich es bei einem Nachbarn erklären würde. Ohne Fachchinesisch, aber mit Handwerks-Logik.

1. Sicherheit zuerst – bevor Sie überhaupt ans Putzen denken

Ich sage es ganz deutlich: **Ihre Gesundheit ist wichtiger als ein sauberer Rollladen.** Wenn Sie keinen sicheren Stand haben, lassen Sie es. Dann lieber eine Fachfirma mit Gerüst oder Hubarbeitsbühne holen.

Mögliche sichere Arbeitspositionen:

  • Balkon oder Loggia mit Zugang zum Rollladen
  • Stabile, ausreichend hohe Leiter (mit zweiter Person zur Sicherung)
  • Innenstehend mit komplett geöffnetem Fenster, aber:
    • Nur wenn Sie sich nicht hinauslehnen müssen
    • Nur mit Teleskopstange, sodass Sie im Raum bleiben können

2. Außenseite reinigen: So gehen Sie vor

Die Frage höre ich oft: „Wie reinige ich Rollladen von außen?“ So klappt es in der Praxis:

  • Rollladenposition einstellen: Lassen Sie den Rollladen so weit herunter, dass die Licht- bzw. Lüftungsschlitze sichtbar bleiben. Sie sehen dann die Lamellen mit kleinen Abständen.
  • Trockenen Schmutz lösen: Mit einer weichen Bürste an einer Teleskopstange fegen Sie zuerst Spinnweben, Staub und Pollen ab. Kein Druck, nur abkehren.
  • Reinigungslauge ansetzen: Eimer mit lauwarmem Wasser, etwas Geschirrspülmittel dazu. Mehr brauchen Sie nicht. Keine aggressiven Reiniger.
  • Mit weichem Lappen oder Schwamm wischen: Befeuchten Sie den Lappen, wringen Sie ihn gut aus und wischen Sie die Lamellen von außen ab. Arbeiten Sie von oben nach unten, damit keine Schmutzstreifen nachlaufen.
  • Nachspülen: Mit klarem Wasser nachwischen oder mit einem zweiten, nur leicht feuchten Lappen. So vermeiden Sie Schmierfilme.

Wenn Ihre Rollläden aus hochwertigem Aluminium bestehen, zum Beispiel wie die bei Bergertech, verträgt die Oberfläche diese Reinigung problemlos. **Alu mit PU-Schaum-Füllung ist deutlich robuster als dünner Kunststoff.**

3. Rückseite reinigen: So weit, wie Sie sicher drankommen

Die zweite häufige Frage: „Wie reinigt man die Rückseite von Rollläden?“

Ganz ehrlich: Im 1. Stock kommen Sie an die Rückseite oft nur teilweise ran. Und das ist auch okay. So machen Sie es am besten:

  • Rollladen ganz herunterlassen.
  • Warmwasser mit etwas Spülmittel in einen Eimer geben.
  • Weichen Schwamm oder Lappen an einer Teleskopstange befestigen (oder Spezial-Aufsatz nutzen).
  • Von innen durch das geöffnete Fenster so weit an die Rückseite heran, wie Sie kommen, ohne sich hinauszulehnen.
  • Lamellen vorsichtig abwischen und Schmutz- und Staubpartikel entfernen.

Wichtig: **Erzwingen Sie nichts.** Was Sie sicher erreichen, reinigen Sie. Was nicht geht, bleibt, bis eine sichere Arbeitsmöglichkeit (Gerüst, Fachfirma) da ist.

4. Dichtungen, Führungsschienen und Kasten nicht vergessen

Wenn Sie schon dabei sind, kümmern Sie sich um die „Details“ – da steckt oft der Ärger drin.

  • Führungsschienen: Mit einem weichen Pinsel oder kleinen Bürste Schmutz unten aus den Schienen herauskehren. Danach mit einem leicht feuchten Lappen durchwischen.
  • Gummidichtungen: Mit feuchtem Tuch abwischen, kein Öl oder Silikonspray. Wenn der Hersteller ein Pflegemittel empfiehlt, das nutzen.
  • Rollladenkasten (von innen zugänglich): Abdeckung vorsichtig lösen (je nach System, teilweise geklipst), Staub aussaugen, mit leicht feuchtem Tuch auswischen.

Vorsicht: Diese Fehler ruinieren auf Dauer Ihre Rollläden

Ich sehe immer wieder dieselben „gut gemeinten“ Methoden, die mehr kaputtmachen als reinigen.

  • Hochdruckreiniger: Bitte nicht. Der Druck drückt Wasser in den Kasten, unter Dichtungen und in die Mechanik. Ergebnis: Korrosion, Schimmel, Defekte.
  • Scharfe Reiniger / Lösemittel: Greifen Lack, Dichtungen und Kunststoffteile an. Auf Dauer wird alles matt und spröde.
  • Scheuerschwamm / Stahlwolle: Das zerkratzt die Oberfläche. Kleinste Kratzer ziehen Schmutz an und sehen schnell schlimm aus.
  • Öl- oder Fettsprays überall hin: Fetten Sie nichts ein, was der Hersteller nicht ausdrücklich nennt. Fett zieht Staub an – die Laufschienen verschmutzen dann noch schneller.

Video: Reinigung und Pflege von Rollläden – so sieht das in der Praxis aus

Wenn Sie ein Gefühl für die Handgriffe bekommen möchten, schauen Sie sich dieses Video an. Sie sehen dort gut, wie sanft man mit Lamellen und Schienen umgehen sollte.

Wenn Sie renovieren: Wählen Sie Rollläden, die sich leichter reinigen lassen

Jetzt kommt der Punkt, den viele erst merken, wenn es zu spät ist: **Die Bauart Ihres Rollladens entscheidet mit darüber, wie gut Sie ihn später warten und reinigen können.**

Vorbaurollladen – ideal zum Nachrüsten und gut zugänglich

Wenn Sie ein bestehendes Haus haben und die alten Rollläden ersetzen oder überhaupt erst welche nachrüsten wollen, dann sind Vorbaurollladen eine sehr clevere Lösung.

Warum? Ganz einfach:

  • Der Rollladenkasten sitzt außen auf der Fassade oder auf dem Rahmen – nicht in der Laibung.
  • Viele Systeme haben **gut zugängliche Revisionsklappen**, die man bei Bedarf öffnen kann.
  • Beim Rollladenkasten eckig (45°) haben Sie eine sehr klare, moderne Linie – ideal für die meisten Bestandsbauten.
  • Der nachträgliche Einbau ist in der Regel ohne große Eingriffe in die Bausubstanz möglich.

Optisch mögen Sie es lieber etwas weicher? Dann ist ein Vorbaurollladen halbrund mit rundem Kasten interessant. Der passt super zu einer lebendigen Fassadengestaltung, vor allem, wenn ein bisschen Design ins Spiel kommen darf, nicht nur Funktion.

Unterputzrollladen – unsichtbare Lösung für Neubau & große Umbauten

Wenn Sie gerade bauen oder die Fassade ohnehin komplett anfassen, dann schauen Sie sich Unterputzrollladen an.

Das bedeutet konkret:

  • Der Kasten sitzt **unsichtbar in der Dämmung** bzw. im Mauerwerk.
  • Von außen sehen Sie fast nur die Lamellen – eine sehr ruhige, saubere Optik.
  • Gerade im Neubau sind solche Rollladen für Neubau bzw. integrierte Systeme der Standard.
  • Die Revision erfolgt meist von unten oder von innen – das erleichtert Wartung und Pflege enorm.

Ich mag diese unsichtbare Rollladen-Lösung besonders, wenn jemand Wert auf klare Architektur legt. Kein sichtbarer Kasten, keine optische Unterbrechung – und trotzdem alle Vorteile eines guten Rollladensystems.

Qualität macht den Unterschied – vor allem im 1. Stock

Ob Vorbaurollladen oder Unterputzrollladen: Achten Sie immer auf Qualität. **Aluminiumprofile mit hochwertiger PU-Schaumfüllung**, wie sie bei Bergertech verwendet werden, halten Jahrzehnte. Kein Verziehen, kein Vergilben wie bei günstigen Kunststoffpanzern.

Alle Systeme werden in der EU gefertigt, mit CE-Zertifizierung und soliden Materialien. Sie merken das schon beim Bedienen: Der Rollladen läuft ruhig, klappert nicht, und der Panzer fühlt sich stabil an, nicht „labberig“.

Schluss mit Standardmaßen. Konfigurieren Sie Ihren Rollladen millimetergenau.

Zum Rollladen-Konfigurator

Fazit: Investieren Sie in Ihren Wohnkomfort

Saubere Rollläden sind mehr als Optik. Sie schützen Ihre Fenster, verbessern den Wärmeschutz und sorgen dafür, dass Ihr System leise und zuverlässig läuft – gerade im 1. Stock, wo die Reinigung etwas kniffliger ist.

Mit ein bisschen Routine, den richtigen Hilfsmitteln und einem Auge für Sicherheit bekommen Sie das gut selbst hin. Und wenn Sie ohnehin renovieren oder neu bauen, dann planen Sie gleich ein modernes, gut zugängliches System mit ein – am besten in stabiler Aluminium-Ausführung und als Maßanfertigung.

So haben Sie viele Jahre Ruhe, weniger Arbeit – und mehr Komfort im Alltag.

Häufig gestellte Fragen

Wie reinige ich Rollladen von außen?

Lassen Sie den Rollladen nur so weit herab, dass die Licht- bzw. Lüftungsschlitze sichtbar bleiben. Fegen Sie zuerst mit einer weichen Bürste groben Schmutz ab. Für die eigentliche Reinigung reicht ein weicher Lappen und eine Lauge aus lauwarmem Wasser mit etwas Geschirrspülmittel. Von oben nach unten arbeiten und zum Schluss mit klarem Wasser nachwischen.

Wie reinigt man die Rückseite von Rollläden?

Stellen Sie sicher, dass die Rollläden vollständig heruntergelassen sind und das Fenster sicher geöffnet ist. Mischen Sie etwas Spülmittel in einem Eimer mit warmem Wasser. Wischen Sie die Rückseite der Lamellen mit einem sauberen Schwamm oder weichen Tuch ab, so weit Sie gefahrlos drankommen, und entfernen Sie dabei Schmutz- und Staubpartikel. Kein Hinauslehnen aus dem Fenster erzwingen.

Wie öffnet man einen eingebauten Rollladenkasten?

Bei vielen Kunststoff-Rollladenkästen sitzen die Abdeckungen in einem Klicksystem mit verdeckten Haken. Tasten Sie die Abdeckung vorsichtig ab, indem Sie leicht dagegen drücken. Dort, wo Sie einen Widerstand spüren, sitzen meist die Haken. Diese Bereiche vorsichtig mit einem flachen Werkzeug (z. B. Kunststoffspachtel) lösen, ohne den Kasten zu verkanten oder zu beschädigen.

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