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Shelly 2PM vs. Somfy: Welche Steuerung ist für Technik-Begeisterte besser?

Shelly 2PM vs. Somfy: Welche Steuerung ist für Technik-Begeisterte besser?

Shelly 2PM vs. Somfy: Welche Steuerung ist für Technik-Begeisterte besser?

Kennen Sie das? Die Sonne ballert aufs Fenster, der Fernseher spiegelt, die Bude heizt sich auf – aber die Rollläden fahren mal hoch, mal runter, wie sie gerade Lust haben. Oder gar nicht, weil die alte Zeitschaltuhr wieder streikt.

Und dann stehen Sie vor der Frage: Smart steuern – ja gern. Aber womit? Nehme ich einen günstigen, flexiblen Shelly 2PM oder setze ich auf ein fertiges Öko­system wie Somfy? Beide Namen hört man ständig, aber die wenigsten erklären Ihnen ehrlich, wo die Unterschiede im Alltag liegen.

Genau das machen wir jetzt. Ich zeige Ihnen:

  • wo sich Shelly 2PM und Somfy technisch unterscheiden,
  • für welchen Typ Hausbesitzer welches System besser passt,
  • wie Sie das Ganze sauber mit neuen oder nachgerüsteten Rollläden kombinieren können,
  • und worauf Sie beim Kauf von Rollladen & Steuerung achten sollten, damit Sie nicht zweimal zahlen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • 🔧 Shelly 2PM ist ideal für Technik-Fans und DIYler: extrem flexibel, günstig, WLAN-basiert – aber etwas mehr Bastelarbeit.
  • 🏡 Somfy punktet mit Komfort und fertigem Ökosystem: Funkmotoren, Funkwandsender, App, wenig Verkabelung – dafür höhere Kosten und weniger Offenheit.
  • 🪟 Entscheidend ist nicht nur die Steuerung, sondern auch der richtige Rollladen-Typ: z.B. Vorbaurollladen zum Nachrüsten oder Unterputzrollladen im Neubau.
  • ✅ Technik-Begeisterte, die gern konfigurieren, fahren oft besser mit Shelly 2PM. Wer „einfach laufen lassen“ will, fühlt sich eher bei Somfy wohl.


Moderner Rollladen mit smarter Steuerung an einer gedämmten Fassade

Pro & Contra: Shelly 2PM vs. Somfy auf einen Blick

  • Shelly 2PM – Vorteile: Günstig, misst Leistung, offen für viele Smart-Home-Systeme (Home Assistant, ioBroker, MQTT), ideal für Technik-Fans.
  • Shelly 2PM – Nachteile: Braucht WLAN, sieht die Elektroverteilung von innen, etwas mehr Planung & Konfiguration.
  • Somfy – Vorteile: Stabiles Funk-Ökosystem, passende Motoren & Sender, einfache Bedienung für die ganze Familie.
  • Somfy – Nachteile: Teurer, weniger offen, stärker an Marke & Komponenten gebunden.
  • Beide: Können Ihren Komfort, die Sicherheit und die Energieeffizienz deutlich verbessern – wenn die Rollladenanlage qualitativ stimmt.

Warum die Wahl der Steuerung überhaupt so wichtig ist

Viele unterschätzen das. Sie schauen auf den Preis vom Schalter oder vom Funkmodul – und vergessen, dass der Rollladen selbst 20, 30 Jahre oder länger arbeiten soll.

Fragen Sie sich einmal:

  • Hitze: Wie oft sitzen Sie im Sommer im überhitzten Wohnzimmer, weil die Rollläden nicht rechtzeitig schließen?
  • Privatsphäre: Wollen Sie abends jedes Fenster einzeln abdunkeln oder soll das per Szenen automatisch laufen?
  • Sicherheit: Soll das Haus auch im Urlaub bewohnt aussehen – mit zeitgesteuerten Fahrten?
  • Energie: Nutzen Sie Ihre Rollläden bewusst als „bewegliche Dämmung“, um Heizkosten zu sparen?

Genau hier kommt die Steuerung ins Spiel. Ein hochwertiger Rollladen aus Aluminium mit PU-Schaumfüllung bringt nur dann sein volles Potenzial, wenn Sie ihn zur richtigen Zeit bewegen – gerne automatisch.

Grundsatz: Erst guter Rollladen, dann clevere Steuerung

Wissen Sie was? Eine noch so smarte App rettet keinen billigen Plastik-Panzer, der sich nach ein paar Wintern durchbiegt.

Ich empfehle Ihnen zuerst auf folgende Punkte bei den Rollläden zu achten:

  • Aluminium statt PVC – stabiler, witterungsbeständiger, höhere Lebensdauer.
  • PU-Schaumfüllung – bessere Wärmedämmung, mehr Stabilität.
  • Saubere Montageart: z.B. Vorbaurollladen ohne Wärmebrücke vor der Fassade oder unsichtbare Rollladen im Wärmedämmverbund.

Wenn die Basis stimmt, lohnt sich dann erst der Feinschliff mit Shelly oder Somfy.

Shelly 2PM vs. Somfy – was machen die eigentlich genau?

Was ist der Shelly 2PM?

Der Shelly 2PM ist ein kleiner WLAN-Unterputzaktor. Den baut Ihr Elektriker (oder erfahrener DIYler mit Fachkenntnis) hinter den Schalter oder im Verteiler ein. Er kann zwei Kanäle schalten oder – und dafür nutzen wir ihn bei Rollläden – einen Rohrmotor rauf/runter steuern.

Stärken vom Shelly 2PM:

  • WLAN-basiert, keine zusätzliche Zentrale nötig (optional Shelly-Cloud oder lokales Smart Home).
  • Leistungsmessung (Power Metering) – Sie sehen, wie viel Watt der Motor zieht, Erkennung von Endlagen ist möglich.
  • Offen für viele Systeme: Home Assistant, ioBroker, MQTT, REST-API usw.
  • Günstig im Vergleich zu vielen proprietären Funksystemen.

Aber: Der Shelly 2PM sitzt immer im 230V-Bereich. Da muss jemand ran, der weiß, was er tut. Und: Sie brauchen ein einigermaßen stabiles WLAN im Haus.

Was ist Somfy?

Somfy ist ein Hersteller von Motoren, Funksteuerungen und Smart-Home-Komponenten. Sie bekommen dort z.B.:

  • Funk-Rollladenmotoren (z.B. Somfy RTS, io-homecontrol),
  • Funkwandtaster und Handsender,
  • Smart-Home-Zentralen wie Tahoma,
  • Sonnen- und Windsensoren.

Das bedeutet konkret: Bei Somfy ist oft Motor + Steuerung aus einer Hand. Sie müssen weniger basteln, sind aber stärker an das Ökosystem gebunden und zahlen in der Regel mehr pro Motor/Komponente.

Wer sollte eher zu Shelly 2PM greifen – und wer zu Somfy?

Shelly 2PM – perfekte Spielwiese für Smart-Home-Fans

Wenn Sie Spaß an Technik haben, sich nicht vor einer App-Konfiguration scheuen und vielleicht schon ein Smart-Home-System wie Home Assistant planen oder betreiben, dann ist der Shelly 2PM eine sehr spannende Lösung.

Typische Vorteile für Technik-Begeisterte:

  • Sie können komplexe Automationen bauen: z.B. Sonnenstand + Außentemperatur + Anwesenheit.
  • Sie behalten volle Kontrolle über Ihre Daten, wenn Sie die Cloud nicht nutzen wollen.
  • Sie kombinieren Shellys mit anderen Herstellern sehr flexibel.
  • Sie sind preislich pro Rollladen meist deutlich günstiger als bei proprietären Funksystemen.

Hier ist der Haken: Wenn WLAN schlecht geplant ist oder der Router am Limit läuft, kann es zu Aussetzern kommen. Und wer nichts mit IP-Adressen, Apps und Firmware-Updates anfangen will, fühlt sich schnell überfordert.

Somfy – Komfortlösung für alle, die „einfach nur drücken“ wollen

Somfy zielt eher auf Hausbesitzer, die sagen: „Ich will einen Rollladenmotor mit Funk, ich drücke einen Knopf, fertig.“

Stärken von Somfy im Alltag:

  • Weniger Kabel durch Funkmotoren und Funkwandsender.
  • Einheitliches Ökosystem – Motor, Sender, ggf. App kommen aus einer Hand.
  • Hohe Akzeptanz in der Familie – jeder versteht die Bedienung sofort.
  • Sehr gut geeignet, wenn später eine Somfy-Zentrale mit Szenen & Zeitprogrammen geplant ist.

Dafür zahlen Sie aber pro Motor und Funkkomponente merklich mehr, und Sie sind technologisch eher „im Somfy-Kosmos“ unterwegs, nicht ganz so offen wie mit Shelly & Co.

Der passende Rollladen zum System – Nachrüstung vs. Neubau

Nachrüstung im Bestand: Vorbaurollladen + Shelly oder Somfy

Sie haben ein Bestandsgebäude und wollen die Fassade nicht aufreißen? Dann arbeiten wir fast immer mit Vorbaurollladen.

Sehr beliebt ist z.B. der Vorbaurollladen mit eckigem Rollladenkasten 45°. Der sitzt vor der Fassade oder auf dem Rahmen, schafft keine Wärmebrücke im Sturzbereich und lässt sich hervorragend in Sanierungen integrieren.

Wer es optisch weicher mag oder die Fassadengestaltung betonen möchte, greift gern zum Vorbaurollladen halbrund mit rundem Kasten. Technisch genauso solide – nur eben mit Design-Faktor.

Beide Varianten können Sie mit klassischen Kabelmotoren (perfekt für Shelly 2PM) oder mit Funkmotoren kombinieren (z.B. Somfy). Die Steuerung sitzt dann sauber im Kasten oder dahinter, der Rollladen selbst kommt als Maßanfertigung auf den Millimeter.

Neubau oder große Sanierung: Unterputzrollladen + unsichtbare Technik

Planen Sie einen Neubau oder ziehen Sie die Fassade sowieso komplett neu auf? Dann ist ein Unterputzrollladen oft die schönste Lösung. Der Kasten sitzt in der Dämmebene bzw. im Mauerwerk, die Fassade bleibt optisch glatt. Man sieht nur die Schiene und den Panzer.

Mit solchen integrierten Systemen haben Sie optisch Ruhe an der Fassade – und können trotzdem frei wählen:

  • Klassischer 230V-Rohrmotor + Shelly 2PM in der Unterverteilung oder im Schalter,
  • oder Funkmotor (z.B. Somfy) mit Funkwandsender und ggf. Smart-Home-Zentrale.

Entscheidend ist, dass Sie im Neubau die Elektrik von Anfang an durchdenken. Legen Sie Leitungen so, dass Sie später problemlos Aktoren wie Shelly nachrüsten oder gegen andere Systeme tauschen können. Dann bleiben Sie flexibel, auch wenn sich die Technik weiterentwickelt.

Qualität der Rollladen – warum EU-Produktion zählt

Ich sage es ganz ehrlich: Die beste Steuerung nützt Ihnen nichts, wenn der Rollladenkasten nach ein paar Jahren gammelt oder der Panzer klapprig wird.

Darauf sollten Sie Wert legen:

  • Fertigung in der EU mit CE-Zertifizierung – keine namenlosen Importprodukte.
  • Aluminiumprofile mit hochdichter PU-Schaumfüllung – mehr Stabilität, bessere Dämmung, bessere Geräuschreduktion.
  • Saubere Führungsschienen, robuste Endleisten, langlebige Gurt- bzw. Motorlager.

Bei hochwertigen Systemen bekommen Sie Rollläden, die Jahrzehnte laufen. Die Steuerung tauschen Sie im Zweifel irgendwann aus – der Rollladen bleibt.

Praxisvergleich: So unterscheiden sich Shelly 2PM und Somfy im Alltag

Bedienung & Komfort

  • Shelly 2PM:
    • Bedienung weiterhin über den klassischen Wandschalter möglich.
    • Zusätzlich Steuerung per App, Sprachassistenten (Alexa, Google, Siri Shortcuts) oder Smart-Home-Zentrale.
    • Mehr Möglichkeiten, aber eben auch mehr Menüs, Optionen und Einstellungen.
  • Somfy:
    • Bedienung über Funkwandsender / Handsender – sehr einfach, keine App nötig.
    • Optional App-Steuerung mit Somfy-Zentrale.
    • Ideal für Nutzer, die wenig „herumbasteln“ möchten.

Integration ins Smart Home

Wenn Sie schon jetzt wissen, dass Sie Licht, Heizung, Alarmanlage und mehr vernetzen wollen, ist die Offenheit entscheidend.

  • Shelly 2PM: Sehr offen, viele Schnittstellen, beliebt in der DIY-Smart-Home-Szene. Perfekt, wenn Sie z.B. Home Assistant einsetzen.
  • Somfy: Gute Integration ins eigene Ökosystem, teilweise auch in Fremdsysteme – aber längst nicht so offen und flexibel wie Shelly & Co.

Stabilität & Wartung

Hier kommt es stark auf Ihr Haus an.

  • Shelly 2PM:
    • Abhängig von Ihrer WLAN-Qualität und Netzwerktechnik.
    • Firmware-Updates und Konfiguration liegen in Ihrer Verantwortung.
  • Somfy:
    • Eigener Funkstandard, nicht vom WLAN abhängig.
    • In vielen Fällen „einbauen & vergessen“ – wenig Nacharbeit.

So planen Sie Ihr Projekt Schritt für Schritt

1. Gebäudetyp & Einbausituation klären

  • Bestandsbau, Fassade bleibt: Meist sind Vorbaurollladen die beste Wahl, z.B. mit eckigem Rollladenkasten oder als Vorbaurollladen halbrund für eine elegante Optik.
  • Neubau oder kernsanierte Fassade: Setzen Sie auf Rollladen für Neubau, die in die Dämmebene integriert werden. Optisch und energetisch top.

2. Motor & Steuerung auswählen

  • Wollen Sie maximale Technik-Freiheit und Smart-Home-Spielraum?

    → Setzen Sie auf klassische 230V-Rohrmotoren + Shelly 2PM.
  • Wollen Sie Funk aus einer Hand mit möglichst wenig Konfigurationsaufwand?

    → Planen Sie Funkmotoren + Somfy-Steuerung.

3. Maßanfertigung statt Kompromiss

Ich rate Ihnen: Finger weg von Standardmaßen. Spaltmaße, Nacharbeiten und Bastellösungen kosten am Ende mehr Nerven als eine vernünftige Maßanfertigung.

Mit einem Online-Konfigurator können Sie Breite, Höhe, Farbe, Kastenform, Führungsschienen und Motorisierung millimetergenau bestimmen – und haben später Ruhe.

Schluss mit Standardmaßen. Konfigurieren Sie Ihren Rollladen millimetergenau.


Zum Rollladen-Konfigurator

Fazit: Investieren Sie in Ihren Wohnkomfort

Ob Shelly 2PM oder Somfy – beides kann gut funktionieren. Die Frage ist nicht, welches System „objektiv besser“ ist, sondern welches besser zu Ihnen passt.

  • Technik-Fan, Smart-Home-Bastler, volle Kontrolle? Dann ist Shelly 2PM Ihre Spielwiese.
  • Komfort, Funk aus einer Hand, wenig Konfigurationsaufwand? Dann fühlen Sie sich mit Somfy wohler.

Entscheidend ist, dass Sie diese Steuerung mit hochwertigen Rollläden kombinieren – am besten aus Aluminium, PU-gefüllt, maßgefertigt und in EU-Qualität. Dann haben Sie nicht nur einen Hauch „Smart Home“, sondern echten Wohnkomfort, mehr Sicherheit und bessere Energieeffizienz – für viele Jahre.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich Shelly 2PM und Somfy mischen?

Ja, in vielen Fällen geht das. Sie können z.B. Somfy-Funkmotoren separat nutzen und andere Rollläden mit Shelly 2PM ansteuern. Technisch sind das aber zwei Welten – Sie brauchen dann meist zwei Apps oder eine übergeordnete Smart-Home-Lösung, die beides verbindet.

Funktioniert Shelly 2PM auch ohne Internet?

Ja. Der Shelly 2PM kann lokal in Ihrem Heimnetzwerk arbeiten. Für App-Steuerung im WLAN und viele Smart-Home-Integrationen brauchen Sie kein Internet, nur ein funktionierendes LAN/WLAN. Die Cloud ist optional.

Ist Somfy zuverlässiger als Shelly?

Das hängt stark von Ihrem WLAN ab. Somfy-Funk ist unabhängig vom WLAN und daher oft stabiler, wenn das Heimnetz schwach ist. Ein gut geplantes WLAN mit Shelly kann aber genauso zuverlässig laufen. Der Knackpunkt ist die Netzwerktechnik, nicht der Aktor allein.

Welche Rollladentypen eignen sich am besten für Smart-Home-Steuerungen?

Prinzipiell alle elektrisch betriebenen Rollläden. Für Nachrüstungen empfehle ich Vorbaurollladen, im Neubau Unterputzrollladen. Wichtig ist ein hochwertiger Motor und eine saubere elektrische Vorbereitung.

Kann ich später von Somfy auf Shelly oder umgekehrt wechseln?

Ja, wenn die Grundinstallation stimmt. Haben Sie z.B. 230V-Motoren verbaut, können Sie die Steuerung austauschen und Shelly- oder andere Aktoren nachrüsten. Bei reinen Funkmotoren sind Sie stärker an das jeweilige System gebunden, hier ist der Tausch aufwändiger.

Lohnt sich der Mehrpreis für Aluminium-Rollläden wirklich?

Aus meiner Sicht eindeutig ja. Aluminium-Panzer mit PU-Schaum sind stabiler, langlebiger und dämmen deutlich besser als viele PVC-Varianten. Über die Jahre macht sich das bei Komfort, Optik und Heizkosten bemerkbar – gerade in Kombination mit einer intelligenten Steuerung.

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