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Kinderzimmer-Sicherheit: Schnurlose Bedienung bei Plissees und Rollos.

Kinderzimmer-Sicherheit: Schnurlose Bedienung bei Plissees und Rollos.

Kennen Sie das? Sie räumen schnell das Kinderzimmer auf, das Handy klingelt, Sie gehen kurz raus – und im Augenwinkel sehen Sie, wie Ihr Kind an einer Schnur vom Rollo zieht. Genau dieser Moment macht vielen Eltern Bauchschmerzen. **Schnüre, Ketten und Schlaufen an Plissees und Rollos gehören zu den unterschätzten Gefahrenquellen im Kinderzimmer.**

Dazu kommt: Sie wollen es dunkel zum Schlafen, hell zum Spielen, am besten energiesparend und hübsch aussehen soll es auch noch. Und dann stehen Sie vor zig Systemen, Fachbegriffen und Versprechen der Hersteller. Verständlich, dass man da schnell den Überblick verliert.

In diesem Beitrag zeige ich Ihnen aus Sicht eines Handwerksmeisters, worauf Sie im Kinderzimmer achten sollten, warum **schnurlose Bedienung** so viel sicherer ist – und wie Sie das gleich mit besserem Sonnenschutz, Wärmeschutz und Komfort verbinden. Mit praktischen Beispielen, ohne Fachchinesisch.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Schnurlose Plissees und Rollos reduzieren die Strangulationsgefahr im Kinderzimmer drastisch.
  • Setzen Sie auf feststehende Griffe, Kurbeln oder Motoren statt lange Schnüre und Ketten.
  • Mit einem Vorbaurollladen oder Unterputzrollladen schaffen Sie zugleich besseren Wärmeschutz, Verdunkelung und Einbruchhemmung.
  • Qualitätsrollladen in Maßanfertigung bieten mehr Sicherheit und halten in der Regel Jahrzehnte – gerade bei Kinderzimmern im Dachgeschoss Gold wert.


Modernes Kinderzimmer mit schnurlosen Plissees und sicherem Rollladen am Fenster

Checkliste: Ist Ihr Kinderzimmer wirklich schnursicher?

  • ✅ Keine herunterhängenden Zugschnüre oder Endlosketten am Fenster
  • ✅ Bedienung per Griff, Kurbel oder Motor (Funk/Wandschalter)
  • ✅ Möbel nicht direkt vor dem Fenster, damit Kinder nicht hochklettern
  • ✅ Rollo oder Plissee sitzt straff und klappert nicht bei Zugluft
  • ✅ Fenster lässt sich trotz Sonnenschutz noch gut kippen/öffnen
  • ❌ Schnurschlaufen in Kinderreichweite
  • ❌ Provisorische Knoten oder Haken als „Notlösung“ für gefährliche Schnüre
  • ❌ Billige Plastikrollos ohne geprüfte Sicherheit oder CE-Kennzeichen

Warum Schnüre im Kinderzimmer nichts verloren haben

Wenn ich bei Kunden Rollläden oder Plissees austausche, sehe ich oft das Gleiche: Irgendwo hängt noch ein altes Rollo mit langer Kette oder Kordel. Für Erwachsene harmlos. Für Kleinkinder leider nicht.

Typische Gefahrenquelle: Kette, Schnur, Schlaufe

Kinder sind neugierig. Sie klettern auf das Bett, auf die Fensterbank, ziehen an allem herum. **Genau das macht lange Bedienelemente so riskant.** Es reicht ein blöder Moment, eine verklemmte Schlaufe – und die Situation wird ernst.

Die europäischen Normen (z. B. EN 13120) gehen nicht umsonst so deutlich auf Kindersicherheit ein. Dort steht klipp und klar: Im Kinderzimmer oder in Räumen, in denen Kinder spielen, sollen die Bedienungen so gestaltet sein, dass **keine Strangulationsgefahr** besteht. Heißt im Klartext: **Schnüre kurz halten, sichern – oder am besten komplett weglassen.**

Schnurlose Systeme: Was bedeutet das konkret?

Schnurlos heißt nicht, dass Sie das Rollo nie wieder bewegen können. Es heißt: **Die Bedienung läuft ohne frei hängende Bänder oder Ketten.** Zum Beispiel:

  • Plissees mit Griffbedienung: Sie schieben das Plissee direkt am Profil nach oben oder unten. Nichts hängt herum.
  • Federzug-Rollos: Ein kurzer Zug am Unterprofil, der Stoff rollt sich kontrolliert auf oder ab – wieder ohne lange Schnur.
  • Motorisierte Rollos und Rollladen: Bedienung per Funk, App oder Wandschalter. Für Kinder gibt es nichts zu greifen oder zu verknoten.

Für das Kinderzimmer empfehle ich Ihnen ganz klar: **Schnurlose Bedienung als Standard einplanen.** Ob beim Innenplissee oder beim außenliegenden Rollladen.

Welche Rolle spielen Hitze, Dunkelheit und Privatsphäre im Kinderzimmer?

Kindersicherheit bedeutet nicht nur „keine Schnur“. Sie betrifft auch Schlaf, Gesundheit und Wohnkomfort. Schauen wir uns die typischen Baustellen mal an.

Überhitzte Kinderzimmer – vor allem unterm Dach

Viele Kinderzimmer liegen im Dachgeschoss. Im Sommer wird es dort schnell zur Sauna. Mit einem einfachen Stoffrollo innen holen Sie die Sonne zwar optisch raus, aber die Hitze ist längst im Raum.

Wenn Sie das ernsthaft in den Griff bekommen wollen, brauchen Sie **Sonnenschutz vor der Scheibe**, also außen:

  • Außenliegende Rollläden halten einen großen Teil der Sonnenenergie ab, bevor sie ins Glas geht.
  • Der Luftspalt zwischen Glas und Rollladen wirkt wie ein zusätzlicher Wärmepuffer.

Hier kommen dann Lösungen ins Spiel wie ein Vorbaurollladen oder – wenn Sie gerade neu bauen oder kernsanieren – ein Unterputzrollladen. Mehr dazu gleich im Detail.

Verdunkelung: Kinder schlafen besser im Dunkeln

Tagsüber Mittagsschlaf, abends im Sommer noch lange hell – Kinderzimmer brauchen eine **verlässliche Verdunkelung**. Innenliegende Plissees sind hier zwar dekorativ, aber selbst bei „Blackout“-Stoffen kommt oft Licht an den Seiten durch.

Ein Rollladen außen schließt die Öffnung fast komplett. In Kombination mit einem dichten Stoffplissee innen schaffen Sie so eine **nahezu komplette Dunkelheit** – ideal für Babys und kleine Kinder, die sonst bei jedem Lichtstrahl wieder „auf Sendung“ sind.

Sichtschutz und Privatsphäre – ohne Kompromisse beim Lüften

Gerade im Erdgeschoss oder zur Straße hin wollen viele Eltern, dass nicht jeder Passant direkt ins Kinderzimmer schaut. Ein Plissee mit Tageslichtstoff reicht häufig am Tag, abends braucht es dann aber mehr.

Die clevere Kombi für Kinderzimmer sieht meistens so aus:

  • Innen: Schnurloses Plissee (am besten verspannte Variante) für Tageslicht und Blendschutz.
  • Außen: Rollladen für Verdunkelung, Wärmeschutz und Sicherheit.

So können Sie das Fenster auch mal gekippt lassen, den Rollladen etwas runterfahren und haben trotzdem **Luft, Sichtschutz und weniger Hitze** – und das alles kindersicher bedienbar.

Wie kombinieren Sie Kinderzimmer-Sicherheit mit hochwertigen Rollläden?

Jetzt kommen wir zu dem Punkt, an dem viele Bauherren und Hausbesitzer fragen: „Muss ich alles austauschen? Oder reicht es, wenn ich im Kinderzimmer umrüste?“ Die ehrliche Antwort: Fangen Sie da an, wo die Risiken am größten sind – also im Kinderzimmer. Wenn Sie ohnehin sanieren, planen Sie es gleich für das ganze Haus durchdacht.

Nachrüstung am bestehenden Haus: Vorbaurollladen

Wenn das Haus steht und Sie „nur“ besseren Sonnen- und Hitzeschutz wollen, ist ein **Vorbaurollladen** die sinnvollste Lösung. Den setzen wir von außen vor die Fensteröffnung oder auf den Rahmen. Der große Vorteil: **Keine Eingriffe in den bestehenden Baukörper, keine Wärmebrücken im Sturzbereich.**

Der Klassiker für bestehende Gebäude ist ein Rollladenkasten eckig. Der passt optisch zu fast jeder Fassade und lässt sich gut an bestehende Fenster anpassen. Wenn Sie ein etwas weicheres Design mögen, können Sie über einen Vorbaurollladen halbrund mit rundem Kasten nachdenken – das lockert die Fassade optisch auf und ist oft ein schöner Akzent.

Wissen Sie, was dabei besonders interessant ist? **Sie können gleich eine schnurlose, kindersichere Bedienung mitplanen.** Zum Beispiel:

  • Kurbelbedienung: Kein Gurt, keine Schnur im Kinderzimmer. Die Kurbel hängt gesichert an der Wand.
  • Motor (Funk oder Schalter): Im Kinderzimmer selbst ist nur ein Schalter oder gar nichts sichtbar, wenn Sie per Funkfernbedienung oder App arbeiten.

Und ja: Ein hochwertiger Vorbaurollladen mit Aluminiumprofilen und PU-Schaum hat noch einen Bonus – er schützt nicht nur vor Sonne, sondern auch spürbar vor Kälte, Lärm und neugierigen Blicken. Das merkt man in der Heizkostenabrechnung und am Wohnkomfort.

Neubau oder große Sanierung: Unterputzrollladen

Wenn Sie gerade planen, neu zu bauen oder die Fassade umfangreich zu dämmen, dann empfehle ich Ihnen ganz klar: Planen Sie **integrierte Systeme** wie einen Unterputzrollladen.

Das bedeutet konkret: Der Rollladenkasten verschwindet in der Dämmebene oder im Mauerwerk. Von außen sehen Sie im Idealfall nur noch die Führungsschienen und den Panzer. Das Ergebnis:

  • Unsichtbare Rollladen – perfekte Optik, gerade bei moderner Fassadengestaltung.
  • Kein Kasten, der optisch stört oder Wärmebrücken erzeugt.
  • Sehr gute Kombination von Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit.

Gerade im Kinderzimmer macht so ein Rollladen für Neubau mit Motorbedienung richtig Sinn: **Kein Gurt, keine Schnur, kein Gefummel.** Sie steuern alles bequem über Schalter oder Smarthome. Und wenn das Kind älter ist, kann es den Rollladen selbst bedienen – ohne dass irgendwo eine Schnur herumbaumelt.

Warum ich zu Aluminium und EU-Qualität rate

Ich montiere seit vielen Jahren Rollläden. Die Erfahrung zeigt: **Billige PVC-Rollläden mit dünnen Profilen sind im Kinderzimmer die schlechteste Lösung.** Sie verziehen sich leichter, sind lauter, weniger stabil und altern schneller in der Sonne.

Bei Anbietern wie Bergertech bekommen Sie **Aluminium-Rollläden mit ausgeschäumten Profilen**, hergestellt vollständig in der EU nach strengen Normen. Das zahlt sich aus:

  • Längere Lebensdauer: Jahrzehnte statt „mal schauen, wie lange es gutgeht“.
  • Besserer Wärmeschutz: Gerade im Dachgeschoss entscheidend.
  • Mehr Sicherheit: Aluminium bietet spürbar mehr Widerstand gegen Einbruchversuche.

Und das Beste: Alles wird **auf Maß gefertigt**. Sie müssen sich nicht mit Standardgrößen herumschlagen, die „so ungefähr“ passen.

Schluss mit Standardmaßen. Konfigurieren Sie Ihren Rollladen millimetergenau.

Zum Rollladen-Konfigurator

Praktische Tipps: So machen Sie das Kinderzimmer Schritt für Schritt sicherer

1. Bestehende Schnüre und Ketten prüfen

Gehen Sie durchs Haus und schauen Sie sich alle Fenster im Kinderzimmer an:

  • Hängen irgendwo lange Ketten oder Schnüre herab?
  • Gibt es Schnurschlaufen, in die ein Kinderkopf passen könnte?
  • Sind Möbel vor dem Fenster, auf die Ihr Kind klettern kann?

Alles, was herunterhängt oder Schlaufen bildet, gehört entschärft oder ersetzt.

2. Innenliegende Plissees/Rollos schnurlos planen

Wenn Sie neu kaufen oder tauschen, dann ganz klar: **Modelle mit Griffbedienung oder Federmechanik** wählen. Keine Endlosketten, keine langen Zugschnüre. Achten Sie beim Kauf gezielt auf den Hinweis „kindersicher“ oder „schnurlos“.

3. Außenliegende Rollläden kindersicher bedienen

Bei bestehenden Gurtwicklern im Kinderzimmer lohnt sich oft ein Upgrade:

  • Umrüstung auf Kurbel oder Motor, damit kein Gurt mehr lose im Raum hängt.
  • Wenn Motor: Wählen Sie am besten feste Wandschalter und verzichten Sie auf herumliegende Handsender im Kinderzimmer.

4. Hitze- und Verdunkelungsschutz in einem Rutsch verbessern

Wenn Sie sowieso am Sonnenschutz arbeiten, dann verbinden Sie die Themen:

So kombinieren Sie **Kindersicherheit, Schlafkomfort, Hitzeschutz und Energieeffizienz** in einem Konzept.

Fazit: Investieren Sie in Sicherheit und Wohnkomfort

Ein kindersicheres Zimmer beginnt nicht erst bei Steckdosenschutz und Eckenschonern. **Fenster, Plissees und Rollläden spielen eine riesige Rolle – für Sicherheit, Schlaf und Wohlbefinden.**

Wenn Sie auf **schnurlose Bedienung**, stabile **Aluminium-Rollläden in Maßanfertigung** und eine durchdachte Kombination aus Innen- und Außensonnenschutz setzen, investieren Sie nicht nur in ein paar nette Extras. Sie investieren in jahrelange Ruhe, bessere Energieeffizienz und vor allem in die Sicherheit Ihres Kindes.

Wenn Sie möchten, starten Sie mit dem kritischsten Raum – dem Kinderzimmer – und arbeiten sich Stück für Stück durchs Haus. So bleibt das Projekt überschaubar, und Sie merken schnell, welchen Unterschied guter Sonnenschutz macht.

Häufig gestellte Fragen

Was sind die Vor- und Nachteile von Plissees und Rollos?

Rollos sind eine einfache und meist kostengünstigere „Hoch-/Runter“-Lösung für zuverlässigen Sichtschutz und – je nach Stoff – eine sehr gute Verdunkelung. Sie eignen sich gut, wenn Sie klar zwischen „offen“ und „zu“ wechseln wollen.

Plissees wirken flexibler und dekorativer. Sie können Licht und Privatsphäre viel feiner steuern, etwa mit oben/unten verschiebbaren Anlagen. Im Kinderzimmer ist ein schnurloses, verspanntes Plissee oft die schönere und kinderfreundlichere Variante.

Wie mache ich eine Balkontür kindersicher?

Öffnen Sie die Balkontür nicht dauerhaft ganz, wenn Kinder allein im Raum sind. Kippen Sie sie lieber und nutzen Sie einen Kippschutz oder Kipp-Regler, damit die Tür sich nicht durch Zugluft schlagartig schließt und Finger einklemmt. Ergänzend können Sie den Zugang durch eine erhöhte Türklinke, einen abschließbaren Griff oder eine Türsicherung erschweren, damit kleine Kinder die Tür nicht selbstständig öffnen.

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