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Die ultimative Aufmaß-Checkliste für Vorbaurollläden (PDF).

Die ultimative Aufmaß-Checkliste für Vorbaurollläden (PDF).

Die ultimative Aufmaß-Checkliste für Vorbaurollläden (PDF)

Kennen Sie das? Die Sonne knallt ins Wohnzimmer, man sieht vom Gehweg direkt ins Haus – und nachts klappert der alte Rollladen im Wind. Sie denken: „Jetzt wird’s Zeit für neue Vorbaurollläden.“ Und dann kommt die Frage, an der viele scheitern: Wie messe ich richtig, damit der Rollladen später wirklich passt?

Genau da helfe ich Ihnen heute. Ich zeige Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihr Fenster korrekt ausmessen, welche typischen Fehler ich auf Baustellen ständig sehe – und Sie bekommen eine klare, druckbare Aufmaß-Checkliste für Vorbaurollläden als PDF an die Hand, mit der Sie nichts mehr vergessen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • ✅ Vorher entscheiden: Laibungs- oder Mauerwerksmontage – das verändert Breite und Höhe.
  • ✅ Immer an mehreren Punkten messen (oben, Mitte, unten) – nie einer einzigen Zahl vertrauen.
  • ✅ Bestellbreite ist nicht einfach „Fensterbreite“ – Montageluft und Führungsschienen mitrechnen.
  • ✅ Mit einer klaren Aufmaß-Checkliste (PDF) vermeiden Sie teure Fehlbestellungen.


Handwerksmeister misst Fenster für einen maßgefertigten Vorbaurollladen mit Checkliste

Visuelle Aufmaß-Checkliste für Vorbaurollläden ✅❌

  • Montageart festlegen: Laibung oder auf der Fassade?
  • Breite dreifach messen: oben, Mitte, unten – kleinsten Wert notieren.
  • Höhe zweifach messen: links und rechts – wieder den kleinsten Wert nehmen.
  • Montageluft einplanen: bei Laibung ca. 1 cm insgesamt abziehen.
  • Kastenhöhe kennen: je nach Rollladenhöhe richtigen Kastentyp wählen.
  • Sturz, Fensterbank, Griffe prüfen: Nichts darf später im Weg sein.
  • ❌ Nicht „Pi mal Daumen“ messen – immer mit Stahlmaßband, nie mit dem Zollstock durchhängen.
  • ❌ Nicht raten, welcher Kasten passt – lieber kurz im Datenblatt oder beim Fachmann nachsehen.

Warum das richtige Aufmaß bei Vorbaurollläden so entscheidend ist

Ich sage es Ihnen ganz ehrlich: Die meisten Probleme mit Rollläden entstehen nicht bei der Produktion, sondern beim Messen. Ein Zentimeter zu viel oder zu wenig – und schon kratzt der Kasten an der Laibung oder es bleiben hässliche Spalte.

Typische Probleme ohne sauberes Aufmaß

  • Hitzestau im Sommer: Der Rollladen sitzt nicht korrekt, Lichtspalte bleiben offen – die Hitze kommt trotzdem rein.
  • Fehlender Sichtschutz: Seitlich bleiben Öffnungen, man fühlt sich weiterhin „auf dem Präsentierteller“.
  • Schlechtere Einbruchhemmung: Schlecht sitzende Führungsschienen lassen sich leichter aufhebeln.
  • Optische Katastrophe: Der Kasten hängt schief oder ist zu groß für die Fassade.

Und jetzt die entscheidende Frage: Welches System passt zu Ihrem Haus? Ein Vorbaurollladenrunder Kasten als Design-Highlight? Oder im Neubau ein Unterputzrollladen, der in der Fassade verschwindet?

Die Antwort hängt nicht nur vom Geschmack ab, sondern auch davon, wie viel Platz Sie am Fenster haben und wie die Fassade aufgebaut ist. Genau deshalb brauchen Sie eine klare Aufmaß-Strategie.

Vorbaurollläden verstehen: Wo sitzt was?

Damit die Checkliste später Sinn ergibt, schauen wir uns kurz an, wo ein Vorbaurollladen überhaupt sitzt:

  • Der Rollladenkasten sitzt vor dem Mauerwerk oder der Laibung – entweder auf der Fassade oder im Laibungsbereich.
  • Die Führungsschienen laufen links und rechts – entweder in der Laibung oder auf dem Mauerwerk.
  • Der Rollladenpanzer fährt im Kasten auf und ab und verschwindet bei geöffnetem Zustand komplett darin.

Bei Bergertech bekommen Sie z.B. einen Rollladenkasten eckig mit 45° Schräge – das ist der Klassiker für den nachträglichen Einbau. Wenn es moderner aussehen soll oder die Fassadengestaltung im Vordergrund steht, dann greifen viele zu einem Vorbaurollladen halbrund mit rundem Kasten.

Aufmaß-Checkliste für Vorbaurollläden (für Ihr PDF)

Jetzt kommt der Teil, den Sie direkt für Ihre Aufmaß-Checkliste als PDF übernehmen können. Nehmen Sie ein Blatt, schreiben Sie die Punkte nacheinander auf – oder übertragen Sie sie in Ihr eigenes Formular.

1. Montageart festlegen: Laibung oder Mauerwerk?

Bevor Sie das Maßband ansetzen, klären Sie:

  • Laibungsmontage: Der Rollladen sitzt zwischen den seitlichen Laibungen, also „im Loch“ der Fensteröffnung.
  • Mauerwerks- / Vorwandmontage: Der Rollladen wird vor die Öffnung gesetzt, auf die Fassade oder auf den Rahmen.

Warum das so wichtig ist? Weil sich daraus direkt die Bestellbreite und -höhe ergeben.

2. Breite messen – Laibungsmontage

Wenn Sie den Vorbaurollladen in die Laibung setzen möchten:

  • Messen Sie die Laibungsbreite oben, in der Mitte und unten.
  • Notieren Sie den kleinsten Wert.
  • Bestellbreite = Laibungsbreite – 1 cm Montageluft (also rechts und links jeweils ca. 0,5 cm).

Wissen Sie was? Genau an der Montageluft scheitern viele. Ohne diese 1 cm kann der Rollladen klemmen, und Sie schleifen später an der Laibung herum. Muss nicht sein.

3. Breite messen – Mauerwerks- / Vorwandmontage

Bei der Montage auf der Fassade sägen Sie sich den Platz nicht in die Laibung hinein, sondern packen den Rollladen außen drauf:

  • Messen Sie die Laibungsbreite.
  • Rechnen Sie die Breite der beiden Führungsschienen dazu.
  • Bei vielen Systemen gilt: Bestellbreite = Laibungsbreite + 2 × 11 cm (je nach Schienenbreite, Herstellerangabe prüfen).

Heißt übersetzt: Links und rechts kommen die Führungsschienen neben die Laibung, der Rollladen deckt die Öffnung komplett ab.

4. Höhe messen – egal welche Montageart

Für die Höhe gehen Sie so vor:

  • Messen Sie von der Oberkante der Laibung / Sturz bis zur Oberkante der Fensterbank (oder dem Punkt, an dem die Schiene enden soll).
  • Messen Sie links und rechts.
  • Nehmen Sie den kleineren Wert als Basis.
  • Je nach System kommen noch die Kastenhöhe dazu, wenn der Kasten über dem Sturz sitzt.

Das bedeutet konkret: Bei vielen Vorbaurollläden wird die sichtbare Gesamt-Höhe = Fensteröffnung + Kastenhöhe. Die Bestellhöhe richtet sich aber nach der Montageart (Kasten auf dem Sturz oder davor) – hier lohnt ein Blick ins technische Datenblatt des Herstellers.

5. Kastenhöhe und Rollladenpanzer beachten

Der Kasten ist nicht „irgendwie“, sondern hängt von der Rollladenhöhe und Profilart ab. Beispiel: Ein PVC-Profil mit 37 mm Deckbreite braucht je nach Höhe folgenden Wickeldurchmesser:

  • bis 125 cm Rollladenhöhe → ca. 10,6 cm Wickeldurchmesser
  • bis 150 cm Rollladenhöhe → ca. 11,5 cm
  • bis 175 cm Rollladenhöhe → ca. 12,0 cm
  • bis 200 cm Rollladenhöhe → ca. 12,8 cm

Bei hochwertigen Aluminiumprofilen mit PU-Schaumfüllung, wie sie Bergertech verwendet, liegen die Werte ähnlich, aber der Rollladenpanzer ist deutlich stabiler und langlebiger. Wenn Sie also hohe Elemente planen (Terrassentüren), lohnt sich Aluminium richtig.

6. Prüfen: Sturz, Fensterbank, Griffe, Lüfter

Bevor Sie die Maße final in Ihr PDF schreiben, gehen Sie noch einmal mit den Augen über das Fenster:

  • Ragt eine Fensterbank so weit heraus, dass sie mit den Führungsschienen kollidiert?
  • Gibt es Fenstergriffe, Lüfter oder Beschläge, die beim Öffnen mit dem Rollladen in Berührung kommen könnten?
  • Ist über dem Fenster genug Platz für den Rollladenkasten (inklusive Putz, Dämmung, eventuell Dachüberstand)?

Hier ist der Haken: Wenn Sie nur die Öffnung messen, aber nicht die Umgebung beachten, passt der Rollladen zwar theoretisch – praktisch stoßen dann Kasten und Dachüberstand zusammen.

Vorbaurollladen oder Unterputzrollladen – was passt zu Ihrem Projekt?

Jetzt, wo Sie wissen, wie Sie richtig messen, kommt die nächste Entscheidung: Welches System planen Sie überhaupt?

Vorbaurollladen – ideal für die Nachrüstung

Wenn Ihr Haus schon steht und Sie nachträglichen Einbau planen, dann ist ein Vorbaurollladen die richtige Wahl.

  • Keine Eingriffe ins Mauerwerk: Der Kasten sitzt vor der Fassade oder in der Laibung.
  • Keine Wärmebrücken: Das bestehende Mauerwerk bleibt geschlossen.
  • Maßanfertigung: Ideal für alte, krumme oder nicht normgerechte Fenstermaße.

Optisch haben Sie die Wahl: Ein Rollladenkasten eckig mit 45° ist der Klassiker und wirkt sehr dezent. Wenn Sie bewusst einen Akzent setzen möchten oder eine moderne Fassadengestaltung lieben, greifen viele zu einem Vorbaurollladen halbrund mit rundem Kasten.

Unterputzrollladen – perfekt für Neubau und Sanierung

Wenn Sie gerade bauen oder die Fassade ohnehin gedämmt werden soll, dann lohnt ein Blick auf Unterputzrollladen:

  • Integrierte Systeme: Der Kasten verschwindet in der Dämmebene oder im Sturz – unsichtbare Rollladen.
  • Rollladen für Neubau: Ideal, wenn der Architekt von Anfang an Platz dafür vorsieht.
  • Optisch ruhig: Die Fassade bleibt glatt, nur die Führungsschienen sind sichtbar.

Hier spielt die Made in EU Qualität ihre Stärke aus: saubere Verarbeitung, CE-zertifizierte Komponenten und langlebige Aluminiumprofile mit PU-Schaum – das merkt man spätestens beim ersten Herbststurm.

Warum Maßanfertigung bei Rollläden so viel Ärger erspart

Ich habe schon alles gesehen: abgesägte Schienen, nachträglich gefräste Laibungen, provisorische Dichtungen aus Silikon. Der Grund dafür ist fast immer derselbe: Standardmaße gekauft, keine Maßanfertigung.

Mit einem Konfigurator wie bei Bergertech tragen Sie einfach Ihre Aufmaß-Werte aus der Checkliste ein – Breite, Höhe, Montageart, Kastenform, Antrieb – und bekommen Ihren Rollladen millimetergenau gefertigt. Keine Kompromisse, keine „wird schon irgendwie passen“-Lösung.

Schluss mit Standardmaßen. Konfigurieren Sie Ihren Rollladen millimetergenau.

Zum Rollladen-Konfigurator

Fazit: Investieren Sie in Ihren Wohnkomfort

Sauberes Aufmaß ist kein Hexenwerk. Aber es entscheidet darüber, ob Ihr neuer Vorbaurollladen leise läuft, dicht schließt und optisch ins Haus passt – oder ob Sie sich jahrelang über Spalte, Schleifen und Zugluft ärgern.

Mit einer klaren Aufmaß-Checkliste für Vorbaurollläden (PDF), einem maßgefertigten System aus Aluminium und einem Hersteller, der konsequent auf europäische Qualität setzt, haben Sie das Thema Rollladen für die nächsten Jahrzehnte abgehakt.

Mein Rat als Handwerksmeister: Nehmen Sie sich eine halbe Stunde Zeit zum Messen – und sparen Sie sich damit viele Stunden Ärger auf der Leiter.

Häufig gestellte Fragen

Wie messe ich Vorbaurollladen?

So gehen Sie vor, wenn Sie einen Vorbaurollladen richtig ausmessen wollen:

  • Laibungsmontage: Messen Sie die Laibungsbreite oben, Mitte, unten. Nehmen Sie den kleinsten Wert und ziehen Sie insgesamt ca. 1 cm Montageluft ab. Bestellbreite = Laibungsbreite – 1 cm (rechts und links je 0,5 cm).
  • Mauerwerks- / Vorwandmontage: Messen Sie die Laibungsbreite und addieren Sie die Breite der beiden Führungsschienen (z.B. 2 × 11 cm). Bestellbreite = Laibungsbreite + 2 × Führungsschiene.
  • Die Höhe messen Sie jeweils von Sturz bis Fensterbank (oder gewünschtem Endpunkt) links und rechts und nehmen den kleineren Wert als Basis.

Wie misst man Rollladen aus?

Bei einem Aufsatz- oder Aufbaurollladen orientieren Sie sich direkt am Fenster:

  • Rollladen-Breite: Messen Sie die gesamte Breite der Maueröffnung (Laibung). Die Breite des Aufsatzrollladens entspricht der Fensterbreite.
  • Rollladen-Höhe: Messen Sie die gesamte Höhe der Maueröffnung – vom Sturz bis zur Brüstung/Fensterbank. Zur Systemhöhe kommt noch die Höhe des Rollladenkastens hinzu, je nach System.

Viele Hersteller geben in ihren Tabellen genau an, welche Kastenhöhe Sie bei welcher Fensterhöhe brauchen.

Wie lang muss der Rollladenpanzer sein?

Die Länge des Rollladenpanzers ergibt sich aus der Fensterhöhe plus Reserve im Kasten. Ein Beispiel bei PVC-Profilen mit 37 mm Deckbreite:

  • bis 125 cm Höhe → Wickeldurchmesser ca. 10,6 cm
  • bis 150 cm Höhe → ca. 11,5 cm
  • bis 175 cm Höhe → ca. 12,0 cm
  • bis 200 cm Höhe → ca. 12,8 cm

In der Praxis brauchen Sie diese Werte nur, wenn Sie Kasten und Welle selbst planen. Bei einem maßgefertigten Vorbaurollladen geben Sie einfach Breite und Höhe an – der Hersteller dimensioniert den Panzer und den Kasten passend.

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