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Alte Rollläden austauschen: Wann ist eine Reparatur sinnlos?

Alte Rollläden austauschen: Wann ist eine Reparatur sinnlos?

Alte Rollläden austauschen: Wann ist eine Reparatur sinnlos?

Kennen Sie das? Der Rollladen klemmt, knarzt, läuft schief – und ausgerechnet dann, wenn man ihn wirklich braucht. Im Sommer staut sich die Hitze im Haus, im Winter pfeift die Kälte ans Fenster, und nachts fehlt das sichere Gefühl, dass wirklich „zu“ ist.

Viele Eigentümer fragen sich dann: Reparieren oder direkt austauschen? Lohnt sich noch eine neue Gurtscheibe, eine weitere Lamelle, ein neuer Motor – oder schmeißen Sie damit nur gutes Geld dem schlechten hinterher?

Genau darum geht es hier. Ich zeige Ihnen:

  • woran Sie erkennen, dass Ihr Rollladen „am Ende“ ist
  • wann sich eine Reparatur noch lohnt – und wann nicht
  • wie moderne Aluminium-Rollläden Ihren Komfort, die Sicherheit und die Energiebilanz verbessern
  • welche Systeme für Nachrüstung und welche für den Neubau sinnvoll sind

Das Wichtigste in Kürze:

  • ✅ Alte Kunststoff-Rollläden halten meist nur etwa 15–20 Jahre. Reißen die Lamellen seitlich ein, ist der Panzer oft komplett fällig.
  • ✅ Wiederholte Reparaturen (Gurt, Welle, Lamellen) für je 150–300 € lohnen sich selten, wenn der ganze Rollladen technisch überholt ist.
  • ✅ Ein moderner Aluminium-Vorbaurollladen verbessert Wärmeschutz, Einbruchhemmung und Wohnkomfort deutlich – und hält bei guter Qualität mehrere Jahrzehnte.
  • ✅ Bei größeren Umbauten oder Neubau lohnt sich ein Unterputzrollladen mit unsichtbarem Kasten.


Handwerker überprüft alten Rollladen am Fenster und entscheidet, ob Reparatur oder Austausch sinnvoll ist

Checkliste: Reparatur sinnvoll oder lieber neuen Rollladen?

  • ✅ Lamellen nur leicht beschädigt, Mechanik sonst in Ordnung → kleine Reparatur kann sich lohnen.
  • ✅ Rollladen jünger als ca. 10–12 Jahre → Reparatur oft wirtschaftlich.
  • ❌ Mehrere Lamellen eingerissen / spröde → ganzer Panzer überaltert, Austausch sinnvoll.
  • ❌ Gurt, Welle, Lager schon mehrfach getauscht → Geldfresser, besser komplett erneuern.
  • ❌ Kasten schlecht gedämmt, spürbare Kältebrücke → energetisch veraltet, modernisieren.
  • ✅ Sie wollen zusätzlichen Einbruchschutz und Hitzeschutz → auf Aluminium umsteigen.

Warum machen alte Rollläden so viele Probleme?

Rollläden müssen jeden Tag einiges aushalten: Sonne, Regen, Wind, Frost. Viele ältere Anlagen sind aus Kunststoffprofilen, teilweise hohl, oft ohne vernünftige Dämmung im Kasten. Nach 15–20 Jahren sieht man das sehr deutlich.

Typische Schwachstellen alter Rollläden

Schauen wir uns an, wo es meistens hakt:

  • Lamellen (Panzer): Bei älteren Kunststoffpanzern reißen die Lamellen gerne an den Seiten ein. Erst ein Riss, dann der nächste. Irgendwann bricht das Profil ganz aus der Führung.
  • Gurt und Welle: Ausgefranste Gurte, krumme Wellen, verschlissene Lager – der Rollladen läuft schwer, ruckelt oder bleibt stehen.
  • Kasten: Alte Rollladenkästen sind oft zugig und ungedämmt. Im Winter fühlen Sie förmlich, wie es über dem Fenster kalt abstrahlt.
  • Motoren: Bei sehr alten Antrieben ist die Steuerung unzuverlässig, Endlagen verrutschen oder der Motor bleibt einfach stehen.

Jetzt kommt die eigentliche Frage: Wann lohnt sich der Aufwand noch – und wann nicht mehr?

Wann ist eine Reparatur noch sinnvoll?

Ich sage es meinen Kunden immer so: Wenn der Rollladen an sich noch „Substanz“ hat, kann man durchaus reparieren. Ein paar Beispiele:

Gute Kandidaten für eine Reparatur

  • Der Rollladengurt ist gerissen, der Panzer und der Kasten sind sonst in Ordnung.
  • Eine einzelne Lamelle ist beschädigt (z.B. durch einen Hagelschlag), der Rest steht ordentlich.
  • Der Motor streikt, aber Panzer, Führungsschienen und Kasten sind modern und stabil.

In solchen Fällen liegen Sie mit einer Reparatur meist zwischen 150 und 300 €. Das kann sich lohnen, wenn die Anlage noch nicht uralt ist und das System grundsätzlich zeitgemäß ist.

Wann ist eine Reparatur sinnlos?

Jetzt kommt der unangenehme Teil. Es gibt Situationen, da reparieren Sie quasi „auf der Titanic das Deck streichen“. Funktioniert kurz, bringt aber nichts.

1. Der Kunststoffpanzer ist schlicht fertig

Kunststoff-Rollläden haben im Schnitt eine Lebensdauer von etwa 15–20 Jahren, je nach Profil und Sonneneinstrahlung. Typische Zeichen:

  • Seitliche Risse an mehreren Lamellen
  • Verfärbter, spröder Kunststoff, der bei Belastung knackt
  • Panzer hängt sichtbar durch oder verzieht sich beim Hochfahren

Sie können einzelne Lamellen natürlich tauschen. Aber: Die anderen werden kurz darauf nachziehen. Dann zahlen Sie jedes Jahr wieder – und ärgern sich jedes Mal.

In so einem Zustand ist meiner Erfahrung nach ein kompletter Austausch auf einen Aluminium-Panzer die wesentlich bessere Lösung.

2. Mehrfachreparaturen in kurzer Zeit

Vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor:

  • Letztes Jahr Gurt getauscht.
  • Dieses Jahr Welle und Lager.
  • Jetzt reißen die Lamellen.

Hier ist klar: Die Anlage ist insgesamt überaltert. Jede weitere Reparatur ist nur Flickwerk und treibt die Gesamtkosten unnötig hoch.

3. Energetisch veraltete Rollladenkästen

Vor allem in Häusern aus den 70er, 80er und frühen 90er Jahren kenne ich das Bild: Oben über dem Fenster sitzt ein undämmter Kasten. Dort geht enorm viel Wärme verloren. Sie heizen also buchstäblich die Straße mit.

Wissen Sie was? Da bringt eine neue Lamelle allein fast nichts. In so einem Fall sollten Sie über ein modernes System mit besser gedämmtem Kasten nachdenken – etwa einen Vorbaurollladen, der vor die Fassade gesetzt wird und keine Kältebrücke bildet.

4. Sicherheit: Wenn der Rollladen nur noch „Deko“ ist

Alte, labberige Kunststoffpanzern kann man im Ernstfall schnell hochschieben. Für Einbrecher ist das kein echtes Hindernis. Wenn Sie Wert auf Sicherheit legen, sollten Sie auf stabile Aluminium-Rollläden wechseln – am besten in Verbindung mit solide befestigten Führungsschienen und optionaler Motorsteuerung.

Welche modernen Rollladensysteme bieten sich als Ersatz an?

Wenn Sie schon tauschen, dann bitte nicht von „alt und schwach“ auf „neu und billig“. Nutzen Sie die Chance, Ihre Fenster richtig aufzuwerten. Vor allem mit Aluminium-Rollläden in Maßanfertigung haben Sie langfristig Ruhe.

Vorbaurollladen – ideal für die Nachrüstung

Sie haben ein Bestandsgebäude und möchten alte Rollläden ersetzen, ohne die Fassade aufzureißen? Dann sind Vorbaurollladen genau Ihr System.

Das bedeutet konkret:

  • Der Rollladenkasten sitzt außen vor der Fassade oder auf dem Fensterrahmen.
  • Es entstehen keine neuen Wärmebrücken im Mauerwerk.
  • Sie können den alten, zugigen Kasten innen stilllegen oder dämmen.

Sehr beliebt ist der Vorbaurollladen mit eckigem Kasten. Er ist klassisch, passt zu fast jeder Fassade und lässt sich sauber integrieren. Schauen Sie sich dazu den Rollladenkasten eckig an – ideal für den nachträglichen Einbau bei Sanierungen.

Sie legen Wert auf Optik und möchten etwas Design an der Fassade?

Dafür gibt es den Vorbaurollladen halbrund mit rundem Kasten. Der wirkt moderner und kann Ihre Fassadengestaltung bewusst akzentuieren – zum Beispiel bei hellen Putzfassaden oder modernen Anbauten.

Unterputzrollladen – die Lösung für Neubau und große Renovierung

Wenn Sie ohnehin neu bauen oder die Fassade komplett sanieren, dann empfehle ich Ihnen meist Unterputzrollladen.

  • Der Kasten verschwindet in der Dämmebene oder im Sturz.
  • Von außen sehen Sie nur Panzer und Schienen – ein sauberes, modernes Fassadenbild.
  • Solche integrierten Systeme sind energetisch und optisch die Königslösung.

Viele meiner Bauherren möchten heute unsichtbare Rollladen, also Technik, die funktioniert, aber nicht „schreit“. Genau dort spielen moderne Rollladen für Neubau ihre Stärken aus.

Warum Aluminium statt Kunststoff?

Ich sage es ganz klar: Wenn Sie neu investieren, gehen Sie auf Aluminium-Rollläden. Warum?

  • Stabilität: Aluminiumprofile – gerade mit PU-Schaum gefüllt – sind deutlich robuster als einfache PVC-Lamellen.
  • Lebensdauer: Aluminium-Rollläden erreichen bei guter Qualität locker 30 Jahre und mehr. Viele laufen 40–50 Jahre.
  • Wärmeschutz: Der ausgeschäumte Panzer verbessert den U-Wert des Fensters spürbar, besonders nachts.
  • Sicherheit: Für Einbrecher ist ein korrekt montierter Aluminium-Rollladen ein ganz anderes Kaliber als ein alter Kunststoffpanzer.

Bei Bergertech kommen dazu noch zwei Dinge, die man nicht auf den ersten Blick sieht:

  • Fertigung in der EU nach europäischen Standards (CE, hochwertige Materialien, keine Billigimporte).
  • Maßanfertigung statt Standardgrößen – jeder Rollladen wird millimetergenau gefertigt, passend zu Ihrem Fenster.

Schluss mit Standardmaßen. Konfigurieren Sie Ihren Rollladen millimetergenau.


Zum Rollladen-Konfigurator

Wie entscheiden Sie jetzt konkret? Ein einfacher Fahrplan

Wenn Sie unsicher sind, ob Sie noch reparieren oder schon tauschen sollten, gehen Sie Schritt für Schritt vor:

  1. Alter prüfen: Ist der Rollladen älter als ca. 15–20 Jahre (Kunststoff) oder 25–30 Jahre (Holz/Alu)? Dann eher tauschen.
  2. Schäden anschauen: Einzelne Defekte (Gurt, Motor) → Reparatur kann reichen. Viele Risse und Verwerfungen → Austausch sinnvoll.
  3. Energie prüfen: Zugiger, ungedämmter Kasten? Dann moderne Lösung mit gedämmtem Kasten oder Vorbaurollladen wählen.
  4. Komfort & Sicherheit beachten: Wollen Sie mehr Hitzeschutz, Lärmschutz, Einbruchhemmung? Dann neu und in Aluminium investieren.

Fazit: Investieren Sie in Ihren Wohnkomfort

Alte Rollläden kann man oft noch eine Weile am Leben halten. Aber irgendwann wird die Reparatur schlicht zur Geldverschwendung. Besonders wenn der Panzer spröde ist, der Kasten undicht und die Mechanik mehrfach repariert wurde, ist ein moderner, maßgefertigter Rollladen die bessere Wahl.

Mit einem hochwertigen Aluminium-Vorbaurollladen oder einem durchdacht geplanten Unterputzrollladen im Neubau kaufen Sie sich nicht nur Schatten, sondern auch Ruhe, Sicherheit und bessere Energieeffizienz – und das für Jahrzehnte.

Häufig gestellte Fragen

Wann sollte man Rollladen austauschen?

Kunststoffrollläden halten meist etwa 15 bis 20 Jahre. Durch Materialermüdung reißen die Profile häufig an den Seiten ein. Der Austausch einzelner Lamellen bringt dann wenig, weil nach kurzer Zeit die nächsten reißen. Spätestens dann lohnt sich meist der komplette Austausch auf einen neuen Panzer, idealerweise aus Aluminium.

Wie viel kostet die Reparatur von Rollladen?

Je nach Schaden liegen Sie für eine typische Reparatur meist bei etwa 150–300 €. Ein kompletter Austausch mit Einbau kostet im Schnitt 500–700 € pro Anlage. Bei blockierter Mechanik durch Staub oder Schmutz reichen oft 50–150 € für Reinigung und kleine Instandsetzung. Wenn sich die Reparaturen aber häufen, ist ein neuer Rollladen langfristig günstiger.

Wie lange hält ein Rollladen?

Orientierungswerte: Holz-Rollläden halten etwa 25 Jahre, Aluminium-Rollläden rund 30 Jahre – bei guter Qualität und Pflege oft deutlich länger, nicht selten bis zu 50 Jahre. Kunststoff liegt in der Praxis eher darunter. Wenn Sie heute erneuern, lohnt sich deshalb ein hochwertiger Aluminium-Rollladen ganz besonders.

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