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Kennen Sie dieses mulmige Gefühl, wenn Sie in den Urlaub fahren und sich fragen: „Sieht man meinem Haus an, dass niemand da ist?“ Licht aus, Rollläden runter, Briefkasten voll – für viele Einbrecher ist das wie eine Einladung.
Genau hier kommen **scharf eingestellte, smarte Rollläden mit Anwesenheitssimulation** ins Spiel. Damit wirkt Ihr Haus bewohnt, obwohl Sie am Strand liegen. In diesem Beitrag zeige ich Ihnen als Handwerksmeister, worauf Sie achten sollten, welche Systeme sinnvoll sind und wie Sie das Ganze clever planen – ob im Bestand oder im Neubau.
Das Wichtigste in Kürze:
- Mit **smarten Rollläden** simulieren Sie Anwesenheit und schrecken Gelegenheitseinbrecher deutlich ab.
- Wichtig ist eine **zufällige, realistische Steuerung** – nicht jeden Tag dieselben Zeiten.
- Für den Bestand eignen sich Vorbaurollladen, für Neubauten eher Unterputzrollladen mit unsichtbarem Kasten.
- Setzen Sie auf **Aluminium-Rollläden in Maßanfertigung** – das bringt mehr Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz als Billiglösungen von der Stange.
Checkliste: Anwesenheitssimulation mit smarten Rollläden – sinnvoll oder Spielerei?
- ✅ Rollläden fahren zu leicht unterschiedlichen Zeiten hoch und runter – wirkt bewohnt.
- ✅ Kombination mit smarten Lampen und Bewegungslicht verstärkt den Schutz.
- ✅ Aluminium-Rollläden mit stabilen Profilen erschweren das Aufhebeln deutlich.
- ✅ Zentralsteuerung: Ein Klick oder eine App statt jedes Fenster einzeln bedienen.
- ❌ Starre Zeitschaltuhren mit immer gleichen Zeiten verraten den Urlaub.
- ❌ Dauerhaft komplett geschlossene Rollläden sind ein Signal: „Hier ist keiner!“
- ❌ Billige Kunststoff-Rollläden lassen sich oft leicht eindrücken oder aushebeln.
Warum Einbrecher Ihr Haus lieben – und wie Rollläden das ändern
Einbrecher suchen keine Herausforderung. Die meisten wollen das, was im Fachjargon „leichte Beute“ heißt: **leicht zugänglich, schlecht einsehbar, wenig gesichert**. Ein paar typische Merkmale:
- dunkle Ecken ohne Bewegungslicht
- Terrassentüren ohne zusätzliche Sicherung
- Fenster im Erdgeschoss mit einfachen Beschlägen
- Rollläden, die tagelang unverändert unten oder oben sind
Genau da können **sinnvoll geplante Rollläden** gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen:
- Sichtschutz: Einbrecher können nicht mehr ins Haus schauen und „auskundschaften“.
- Mechanischer Widerstand: Ein stabiler Aluminium-Rollladenpanzer mit Schienen in Maßanfertigung lässt sich nicht mal eben hochschieben.
- Anwesenheitssimulation: Bewegungen am Haus signalisieren: „Hier wohnt jemand.“
Sie merken schon: Es geht nicht nur darum, den Rollladen einfach runterzulassen. **Das Zusammenspiel aus Material, Steuerung und Einbausituation entscheidet**, ob Sie Einbrecher eher einladen oder eher abschrecken.
Wie funktioniert Anwesenheitssimulation mit smarten Rollläden?
Stellen Sie sich vor: Ihre Rollläden verhalten sich so, wie Sie es tun würden, wenn Sie daheim wären. Mal etwas früher runter, mal etwas später hoch, vielleicht im Wohnzimmer länger offen als im Schlafzimmer. Genau das macht eine **intelligente Steuerung**.
Starre Zeitschaltuhr vs. smarte Steuerung
Viele kennen die klassische Lösung: einfache Zeitschaltuhr, jeden Tag 21:00 Uhr runter, 07:00 Uhr hoch. Klingt erstmal gut, hat aber einen Haken:
Hier ist der Haken: Ein geübter Einbrecher erkennt solche Muster. Wenn die Rollläden völlig gleichmäßig laufen, wirkt das eher „automatisch“ als bewohnt.
Bei einer **smarten Steuerung** läuft das anders:
- Zufallsfunktion: Die Fahrzeiten variieren leicht. Das wirkt natürlicher.
- Astrofunktion: Die Steuerung orientiert sich an Sonnenauf- und -untergang.
- Szenen: Sie können z.B. „Urlaubsszene“ anlegen: Wohnzimmer später runter, Schlafzimmer früher, etc.
- Fernzugriff: Sie können aus dem Urlaub jederzeit eingreifen – per App.
Genau diese Kombination sorgt dafür, dass Ihr Haus **von außen belebt wirkt**, obwohl Sie vielleicht 1.500 km entfernt sind.
Was bringt das wirklich gegen Einbrecher?
Kein System dieser Welt macht ein Haus zu 100 % sicher. Aber: **Einbrecher wollen möglichst wenig Risiko**. Wenn Licht angeht, Rollläden sich bewegen und das Haus „aktiv“ wirkt, dann suchen viele sich das nächste Objekt.
Wissen Sie was? In der Praxis reicht oft schon der Eindruck von Anwesenheit, um die typischen Gelegenheitstäter abzuschrecken. Und genau diese Gruppe macht einen großen Teil der Einbrüche aus.
Rollläden im Bestand nachrüsten: Vorbau statt Baustelle
Viele Kunden sagen mir: „Neubau ist schön und gut, aber mein Haus steht schon seit 20 Jahren. Lohnt sich das überhaupt?“ Klare Antwort: **Ja, wenn Sie es richtig machen.**
Vorbaurollladen – die clevere Lösung zum Nachrüsten
Wenn Sie Ihre Fenster nicht austauschen wollen, sind **Vorbaurollladen** meist die beste Wahl. Der Kasten sitzt vor dem Fenster, Sie müssen keine Wände aufstemmen, keine Dämmung zerstören.
Für eine sachliche, moderne Optik eignet sich ein **Rollladenkasten eckig** sehr gut. Den können Sie sauber an die Fassade oder auf den Rahmen setzen. Perfekt für den **nachträglichen Einbau** an bestehenden Häusern, ohne große Baustelle.
Wenn Sie es etwas verspielter oder designorientierter mögen, passt ein **Vorbaurollladen halbrund** mit **rundem Kasten** oft besser ins Bild. Damit können Sie die **Fassadengestaltung** sogar bewusst betonen – das wirkt hochwertig und modern.
Bei ordentlicher Planung verbinden Sie so **Nachrüstung, Einbruchhemmung und Optik** in einem Paket.
Warum hochwertiges Aluminium so viel ausmacht
Ich sage es ganz offen: Von dünnen Kunststoff-Rollläden aus dem Baumarkt halte ich wenig. Die sind billig, aber nicht günstig.
Hochwertige Aluminium-Rollläden mit PU-Schaum-Füllung bieten gleich mehrere Vorteile:
- bessere **Stabilität gegen Aufhebeln und Durchdrücken**
- deutlich **längere Lebensdauer** bei Wind, Wetter und UV-Strahlung
- spürbare **Wärmedämmung** im Winter und Hitzeschutz im Sommer
- ruhiger Lauf und sattere Haptik – man merkt: das ist Qualität
Bergertech setzt hier auf **EU-Produktion und Maßanfertigung**, keine zusammengestückelten Importteile. Für Sie bedeutet das: Jeder Rollladen passt millimetergenau, läuft sauber und hält viele Jahre durch.
Neubau & Sanierung: Unterputzrollladen für die „unsichtbare“ Lösung
Wenn Sie gerade bauen oder eine größere Sanierung planen, haben Sie einen Vorteil: **Sie können Rollläden direkt ins Konzept integrieren.**
Unterputzrollladen – das System für den Neubau
Bei einem **Unterputzrollladen** sitzt der Kasten in der Dämmebene oder im Mauerwerk. Von außen sehen Sie praktisch nur noch die schmale Revisionsklappe und die Führungsschienen.
Das bedeutet konkret:
- perfektes, ruhiges Fassadenbild – **unsichtbare Rollladen**
- keine störenden Kästen vor den Fenstern
- optimale Kombination mit Dämmung, ohne Wärmebrücken
- ideal als **Rollladen für Neubau** oder umfassende Fassadensanierung
Solche **integrierten Systeme** lassen sich hervorragend mit smarter Steuerung kombinieren: Zentral, per App oder per Hausautomationssystem. Gerade im Neubau lohnt es sich, Stromleitungen, Steuerleitungen und ggf. Funklösungen direkt mitzudenken.
Elektrischer Antrieb – Pflicht für smarte Anwesenheitssimulation
Um Ihre Rollläden sinnvoll zu automatisieren, brauchen Sie **elektrische Antriebe**. Per Gurt ziehen und gleichzeitig Anwesenheit simulieren? Das wird nichts.
Ein moderner Elektromotor im Rollladenkasten bietet Ihnen:
- komfortable Bedienung auf Knopfdruck oder per App
- zeit- und sonnenabhängige Steuerung
- Integration in Smart-Home-Systeme
- Automatikfunktionen wie Hinderniserkennung
Kleiner, aber wichtiger Punkt: **Lassen Sie die Rollläden im Urlaub nicht dauerhaft komplett geschlossen.** Ein Haus, das zwei Wochen am Stück komplett „dicht“ ist, wirkt für Einbrecher oft wie ein Schild: „Hier ist niemand“. Besser ist eine **gute Mischung aus Offen- und Geschlossenzeiten** – gesteuert per Anwesenheitssimulation.
Schluss mit Standardmaßen. Konfigurieren Sie Ihren Rollladen millimetergenau.
So holen Sie das Maximum aus Ihren smarten Rollläden heraus
Kluge Kombi: Rollläden + Licht + Überwachung
Rollläden sind ein starkes Puzzleteil. Richtig stark werden sie, wenn Sie sie mit anderen Maßnahmen verbinden:
- Smarte Überwachungskameras: schrecken ab und liefern im Ernstfall Beweise.
- Bewegungslicht: dunkle Ecken ausleuchten, z.B. Einfahrt, Terrasse, Kellertreppe.
- Alarmsystem: Türkontakte, Fensterkontakte, Sirene – ein ganzes Sicherheitskonzept.
- Sichere Türen & Fenster: Pilzkopfverriegelungen, Zusatzschlösser, gesicherte Terrassentüren.
- Anwesenheitssimulation: Rollläden, Licht und ggf. Musik zufällig oder szenenbasiert.
- Garten einbruchssicher gestalten: keine Kletterhilfen (Mülltonnen, Leitern), freie Sichtlinien.
Mit so einem Paket machen Sie es Einbrechern deutlich schwerer. Viele drehen dann schon ab, bevor überhaupt etwas passiert.
Typische Fehler, die Sie vermeiden sollten
- Billige, labbrige Kunststoff-Rollläden verbauen – die gaukeln nur Sicherheit vor.
- Alle Rollläden im Urlaub dauerhaft unten lassen.
- Keine Notbedienung vorsehen (z.B. bei Stromausfall).
- Unterschiedliche Bastellösungen mischen statt ein durchdachtes System zu nutzen.
Mein Rat als Handwerksmeister: **Lieber einmal in vernünftige, maßgefertigte Aluminium-Rollläden investieren**, dafür lange Ruhe haben und echtes Plus bei Komfort, Energieeffizienz und Sicherheit.
Fazit: Investieren Sie in Ihren Wohnkomfort und Ihre Sicherheit
Mit **smarten, stabilen Rollläden** schlagen Sie gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Sie schützen sich vor neugierigen Blicken, sparen Energie, halten Hitze draußen – und Sie **schrecken Einbrecher im Urlaub zuverlässig ab**, weil Ihr Haus bewohnt wirkt.
Wenn Sie dabei auf **Maßanfertigung, EU-Qualität und durchdachte Steuerung** setzen, haben Sie viele Jahre Ruhe und ein deutlich besseres Gefühl, wenn Sie die Haustür für den Urlaub hinter sich zuziehen.
Häufig gestellte Fragen
Wie kann man Einbrecher effektiv abschrecken?
Gelegenheitseinbrecher schrecken Sie am besten mit einem **Bündel aus Maßnahmen** ab:
- scharfe, gut sichtbare **smarte Überwachungskameras**
- Bewegungslicht, das **dunkle Ecken ausleuchtet**
- ein **Alarmsystem** mit Fenster- und Türkontakten, Sirene und Benachrichtigung
- **Anwesenheitssimulation** über smarte Rollläden und Lichtsteuerung
- stabile, gut verriegelnde **Türen und Fenster**
- gegebenenfalls sichtbare Hinweise auf Sicherung (manche nutzen „Gaunerzinken“ gezielt gegen Täter)
- ein **aufgeräumter, übersichtlicher Garten**, in dem sich niemand unbemerkt verstecken kann
Sind elektrische Rollladen einbruchsicher?
Elektrische Rollläden sind **kein unüberwindbarer Tresor**, aber deutlich besser als nix. Wichtig ist:
- stabile, **maßgefertigte Aluminium-Profile** statt dünnem Kunststoff
- passende **Führungsschienen** und fachgerechte Montage
- eine **smarte Steuerung**, damit die Rollläden im Urlaub nicht tagelang unverändert unten sind
Wenn Rollläden wochenlang komplett geschlossen bleiben, wirkt das wie ein Signal: „Hier ist niemand“. Besser: realistische Anwesenheitssimulation mit wechselnden Zeiten.
Welche Häuser sind attraktiv für Einbrecher?
Besonders attraktiv sind Häuser, die **leicht zugänglich, schlecht einsehbar und wenig gesichert** sind. Typisch:
- dunkle, unbelebte Gegenden ohne Nachbarschaftskontrolle
- offen stehende Fenster oder einfache, alte Schlösser
- keine Rollläden, keine Kameras, kein sichtbarer Einbruchschutz
- Häuser, bei denen man klar sieht, dass die Bewohner im Urlaub sind
Wenn Sie Ihr Haus mit **stabilen, smart gesteuerten Rollläden**, gutem Licht und vernünftigen Türen/Fenstern ausstatten, gehört Ihr Haus sehr wahrscheinlich nicht mehr zu dieser Kategorie.

