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Kennen Sie das? Das Homeoffice ist eigentlich gemütlich, aber sobald die Sonne aufs Fenster knallt, sehen Sie auf dem Bildschirm nur noch Spiegelungen – und der Raum heizt sich wie ein kleines Gewächshaus auf. Sie ziehen die Vorhänge zu, arbeiten im Halbdunkeln und fragen sich: „So soll ich den ganzen Tag sitzen?“
Genau an diesem Punkt kommen **Außenjalousien, also Raffstoren**, ins Spiel. Die können viel mehr als nur „ein bisschen Schatten“ machen. Sie lenken das Licht. Sie halten Hitze draußen. Und Sie sorgen gleichzeitig für Diskretion, ohne dass Sie im Büro-Keller-Feeling sitzen.
Ich weiß aber aus vielen Kunden-Gesprächen: Die Auswahl an Sonnenschutz ist verwirrend. Rollläden, Raffstoren, Markisen – jeder erzählt etwas anderes. In diesem Beitrag zeige ich Ihnen aus Sicht eines Handwerksmeisters, worauf es im Homeoffice wirklich ankommt, was **Raffstoren** leisten und wann **Rollläden** die bessere Wahl sind. Sie bekommen eine klare Entscheidungshilfe – ohne Fachchinesisch.
Das Wichtigste in Kürze:
- Raffstoren (Außenjalousien) sind ideal für Homeoffice-Räume, weil Sie Lichtlenkung und Blendschutz perfekt kombinieren.
- Gegen Hitze, Kälte, Lärm & Einbruch sind Rollläden im Vorteil – gerade mit stabilen Aluminiumprofilen.
- Für den nachträglichen Einbau bieten sich Vorbaurollladen an, für den Neubau eher Unterputzrollladen.
- Mit Maßanfertigung „Made in EU“ passen die Anlagen millimetergenau – kein Klappern, kein Basteln.
Checkliste: Passen Raffstoren zu Ihrem Homeoffice?
- ✅ Sie arbeiten häufig am Bildschirm und brauchen blendfreies Tageslicht.
- ✅ Der Raum überhitzt schnell und Sie möchten die Sonneneinstrahlung vor dem Glas stoppen.
- ✅ Sie wollen tagsüber Sichtschutz, aber trotzdem noch nach draußen schauen können.
- ✅ Die Optik der Fassade ist Ihnen wichtig – Raffstoren wirken modern und leicht.
- ❌ Sie brauchen maximale Verdunkelung für Schlafzimmer oder Heimkino – hier sind Rollläden besser.
- ❌ Sie wohnen direkt an einer stark befahrenen Straße und möchten bestmöglichen Lärmschutz.
- ❌ Sie suchen den höchstmöglichen Einbruchschutz – dann führt kaum ein Weg an stabilen Rollläden vorbei.
Warum das Homeoffice besondere Ansprüche an den Sonnenschutz stellt
Blendung, Hitze, Privatsphäre – drei Nervfaktoren auf einmal
Im Homeoffice haben Sie eine andere Situation als im Schlafzimmer oder Wohnzimmer. Hier geht es nicht nur darum, dass es „irgendwie angenehm“ ist. Sie müssen konzentriert arbeiten können. Stundenlang.
Die typischen Probleme:
- Blendung auf dem Monitor: Die Sonne steht tief, trifft schräg aufs Fenster und Sie kneifen die Augen zusammen. Das macht Kopfschmerzen und ist auf Dauer ungesund.
- Aufheizung des Raums: Glasflächen wirken wie ein Brennglas. Ohne außenliegenden Sonnenschutz steigt die Temperatur schnell über 26–28 Grad. Lüften hilft dann nur begrenzt.
- Neugierige Blicke: Nachbarn, Fußgänger oder die Leute auf der anderen Straßenseite sehen direkt in Ihren Arbeitsbereich. Und keiner präsentiert gern seinen Bildschirm nach draußen.
Jetzt kommt die entscheidende Frage: **Aber welches System passt zu Ihrem Haus – Raffstore oder Rollladen?**
Was können Außenjalousien (Raffstoren) wirklich?
Licht lenken statt nur abdunkeln
Der größte Vorteil von Raffstoren: Sie können die **Lamellen stufenlos einstellen**. Sie dunkeln den Raum nicht einfach ab, sondern lenken das Tageslicht an die Decke. So haben Sie ein angenehmes, indirektes Licht – und gleichzeitig einen blendfreien Monitor.
Das bedeutet konkret: Sie sehen noch etwas vom Tageslicht, der Raum wirkt nicht wie eine Höhle, aber Sie arbeiten ruhig und konzentriert. Gerade für alle, die viel vor dem PC sitzen, ist das Gold wert.
Hitzeschutz: Besser vor dem Glas als dahinter
Außenliegender Sonnenschutz ist immer effektiver als Innenrollos oder Vorhänge. Warum? Weil die **Sonnenenergie gar nicht erst durch das Glas kommt**. Die Lamellen reflektieren einen großen Teil der Strahlung, bevor sie die Scheibe aufheizt.
Sie merken das besonders an Tagen mit praller Sonne: Der Raum bleibt deutlich kühler, selbst ohne Klimaanlage. Das gilt für Raffstoren und Rollläden gleichermaßen – beide sitzen außen vor dem Fenster.
Sichtschutz mit Durchblick
Ein weiterer Pluspunkt der Raffstoren: Sie können die Lamellen so stellen, dass Sie von außen kaum jemand erkennt, Sie selbst aber noch gut nach draußen schauen. Gerade im Homeoffice ist das sehr angenehm.
Sie sitzen also nicht hinter einem dunklen Panzer, sondern behalten die Verbindung nach draußen. Psychologisch macht das viel aus – vor allem, wenn Sie viele Stunden am Schreibtisch verbringen.
Wo liegen die Grenzen von Raffstoren?
Jetzt der ehrliche Teil, den ich als Handwerker immer direkt anspreche: **Raffstoren sind kein Alleskönner.**
- Sie können nicht zu 100 % abdunkeln. Für Schlafzimmer oder Heimkino sind Rollläden klar im Vorteil.
- Beim Lärmschutz schlägt der Rollladen den Raffstore deutlich.
- Beim Wärmeschutz im Winter liegt der Rollladen ebenfalls vorne, weil er eine geschlossene Fläche bildet.
Für Homeoffice-Räume, in denen Sie tagsüber viel arbeiten, sind Raffstoren trotzdem eine sehr starke Lösung, weil **Lichtlenkung und Blendschutz** dort meist wichtiger sind als absolute Verdunkelung.
Raffstore oder Rollladen – was passt besser zu Ihrem Projekt?
Wenn Sie maximalen Schutz wollen: Rollläden aus Aluminium
Viele meiner Kunden stellen mir genau diese Frage: „Was ist besser, Raffstore oder Rollladen?“ Meine Antwort ist immer dieselbe: Es kommt darauf an, was Ihnen wichtiger ist.
Fakt ist: Sind die Lamellen eines Raffstores komplett geschlossen, schützt er die Räume vor starker Sonneneinstrahlung und verringert auch im Winter den Wärmeverlust. **Der Rollladen hat dabei allerdings die Nase vorn** und wirkt deutlich effektiver und energieeffizienter. Dasselbe gilt beim **Lärmschutz**.
Gerade wenn Sie sich für **stabile Aluminium-Rollläden mit PU-Schaumfüllung** entscheiden, haben Sie:
- sehr guten Hitzeschutz im Sommer,
- spürbaren Wärmeschutz im Winter,
- bessere Schalldämmung,
- und einen echten Pluspunkt beim Einbruchschutz.
Ich sage es so: Für **Arbeitszimmer mit klarer Bildschirm-Arbeit** sind Raffstoren top. Für **Schlafzimmer, Straßenseite, Erdgeschoss und Sicherheitsbewusste** sind Rollläden meist die bessere Wahl – oder eine Kombination aus beidem in unterschiedlichen Räumen.
Welche Einbauvariante passt: Nachrüsten oder Neubau?
Sie renovieren oder rüsten nach? Schauen Sie sich Vorbaurollläden an
Wenn Sie einen bestehenden Bau haben und überlegen, wie Sie Sonnenschutz nachrüsten, kommen Sie an **Vorbauanlagen** kaum vorbei. Diese sitzen vor der Fassade oder auf dem Fensterrahmen und sind technisch wie optisch ausgereift.
Für die klassische, kantige Optik eignet sich ein Vorbaurollladen mit Rollladenkasten eckig. Diese Lösung ist
- ideal für den nachträglichen Einbau,
- ohne Eingriff in das Mauerwerk,
- ohne Wärmebrücke in der Fassade.
Wenn Ihnen das Design besonders wichtig ist und Sie gerne mit der Optik spielen, können Sie zu einem Vorbaurollladen halbrund greifen. Der **runde Kasten** wirkt moderner und setzt bei der Fassadengestaltung einen schönen Akzent.
Sie planen einen Neubau? Dann nutzen Sie integrierte Systeme
Wenn Sie gerade bauen oder eine Fassade komplett neu aufbauen, dann lohnt sich der Blick auf Unterputzrollladen. Diese **Rollläden für den Neubau** verschwinden mit ihrem Kasten in der Dämmung oder im Sturzbereich.
Das Ergebnis: **unsichtbare Rollladen**, eine saubere Optik und technisch perfekte **integrierte Systeme**, die mit der Fassade eine Einheit bilden. Niemand sieht später, wo der Kasten sitzt – nur Sie genießen den Komfort beim Bedienen.
Viele Bauherren planen übrigens eine Kombination: Auf der Südseite Raffstoren für perfekte Lichtlenkung im Homeoffice oder Wohnzimmer. Auf Nord- und Straßenseite robuste Rollläden mit Unterputzkasten für Sicherheit, Wärmeschutz und Ruhe.
Schluss mit Standardmaßen. Konfigurieren Sie Ihren Rollladen millimetergenau.
Qualität, die sich rechnet: Warum ich auf EU-Fertigung und Aluminium setze
Ich werde oft gefragt, ob sich der Aufpreis für hochwertige Anlagen lohnt. Meine klare Meinung: **Ja, und zwar deutlich.**
Wenn Sie auf Produkte setzen, die komplett in der EU gefertigt sind, mit sauberen Aluminiumprofilen und dichter PU-Schaumfüllung, dann kaufen Sie nicht für fünf Jahre – sondern für Jahrzehnte. Die Anlagen laufen ruhiger, verziehen sich nicht, klappern weniger und halten Wind, Frost und Sonne viel besser aus.
Billiglösungen aus dünnem Kunststoff oder schlecht verpressten Lamellen sparen nur kurzfristig. Später zahlen Sie mit Ärger, Reparaturen und Austausch. Und genau das brauchen Sie im Homeoffice nicht – da wollen Sie arbeiten, nicht basteln.
Fazit: Investieren Sie in Ihren Wohnkomfort
Am Ende geht es nicht nur um Technik, sondern um Ihren Alltag. **Raffstoren** geben Ihnen im Homeoffice die Kontrolle über Licht und Sicht – das macht produktiver und entspannter. **Rollläden** punkten bei Energieeffizienz, Sicherheit und Verdunkelung.
Wenn Sie beides clever kombinieren und auf Maßanfertigung aus europäischer Produktion setzen, haben Sie lange Ruhe und spürbar mehr Komfort. Genau dafür lohnt sich die Investition.
Häufig gestellte Fragen
Was ist besser, Raffstore oder Rollläden?
Beides hat seine Stärken. Sind die Lamellen eines Raffstores komplett geschlossen, schützt er gut vor Sonneneinstrahlung und reduziert im Winter den Wärmeverlust. **Der Rollladen ist aber deutlich effektiver und energieeffizienter** – vor allem beim Wärmeschutz und beim Lärmschutz. Für Homeoffice-Lichtlenkung ist der Raffstore top, für Schlaf- und Straßenseite hat der Rollladen die Nase vorn.
Welche Nachteile haben Raffstores?
Raffstores können **nicht 100 % abdunkeln**, bei starkem Wind machen sie mehr Geräusche, und je nach Ausführung kann die lichte Höhe des Fensters leicht reduziert werden. Die Montage ist meist aufwendiger und die **Texbänder verschleißen** mit der Zeit. Dafür bekommen Sie aber eine hervorragende Lichtlenkung, die ein Rollladen so nicht bietet.
Welche Raffstores sind die besten?
Wenn Sie in windigen oder bergigen Regionen wohnen und besonders beständige Raffstores möchten, achten Sie auf die **Lamellenform**. Am robustesten sind Lamellen mit den Bezeichnungen **„S“ und „Z“**, weniger stabil sind „C“-Lamellen und am empfindlichsten ist die Form „F“. In Kombination mit guter Führungsschiene und sauberer Montage bekommen Sie so eine langlebige Anlage.

