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Checkliste für den Hausbau: Wo Sie die Rollladenkabel planen müssen.

Checkliste für den Hausbau: Wo Sie die Rollladenkabel planen müssen.

Kennen Sie das? Der Rohbau steht, der Elektriker ist schon halb durch – und plötzlich fällt jemandem ein: „Wo kommen eigentlich die Rollladenkabel hin?“ Genau an der Stelle wird es oft teuer. Nicht, weil Rollläden kompliziert sind, sondern weil man die **Kabelplanung** zu spät angeht.

Ich zeige Ihnen in diesem Beitrag ganz konkret, **wo Sie beim Hausbau oder bei der Sanierung die Rollladenkabel einplanen müssen**, welche Höhen und Positionen sinnvoll sind und wo typische Fehler lauern. Dazu bekommen Sie eine **Checkliste**, mit der Sie mit Ihrem Elektriker oder Bauleiter Schritt für Schritt durchgehen können, ob alles passt.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Planen Sie je Fenster einen separaten Stromanschluss in der Nähe des Rollladenkastens.
  • Legen Sie früh fest, ob Sie Schalter, Funk oder Smart-Home nutzen – davon hängt die Kabelposition ab.
  • Bei Neubau mit Unterputzrollladen müssen Leerrohre und Dosen schon im Rohbau sitzen.
  • Sprechen Sie Elektriker und Fensterbauer unbedingt zusammen – so vermeiden Sie teure Nacharbeiten.

Elektriker und Handwerksmeister planen gemeinsam die Rollladenkabel im Neubau an einem Bauplan

Kurze Checkliste: Wo müssen Rollladenkabel hin?

  • Stromzufuhr einplanen: Pro Rollladen eine eigene Zuleitung (meist 3×1,5 mm²) bis zum Kasten.
  • Bedienung festlegen: Schalter neben dem Fenster oder zentrale Steuerung / Smart-Home?
  • Leerrohre statt Direktverlegung: Für Motorwechsel, Sensoren oder spätere Automatisierung.
  • Höhen definieren: Schalter meist auf 105–115 cm, Kabelauslass über dem Fenstersturz.
  • Reserve einplanen: Zusätzliche Leerrohre für Wetterfühler, Zentralsteuerung, Rollladen-Gruppen.
  • Typischer Fehler: Kabel in die Fensterlaibung legen – kollidiert gern mit dem Rollladenkasten.

Warum die Kabelplanung für Rollläden so entscheidend ist

Rollläden sind längst nicht mehr nur „Sonnenblenden“. Sie schützen vor Hitze, halten im Winter die Wärme drinnen, sorgen für **Sichtschutz** und erhöhen die **Einbruchsicherheit**. Aber: Ohne saubere Kabelplanung haben Sie entweder gar keine Motoren oder überall Aufputzkanäle an der Wand. Und beides macht keinen Spaß.

Stellen Sie sich vor: Sie investieren in hochwertige Rollläden, vielleicht sogar in schicke Vorbaurollladen halbrund mit rundem Kasten für eine moderne Fassadengestaltung. Und dann hängt daneben ein weißer Kabelkanal quer über der Wand, weil niemand vorher gefragt hat: „Wo holen wir den Strom her?“

Hier ist der Haken: **Die beste Rollladenanlage bringt nichts, wenn die Kabel an der falschen Stelle liegen.** Deshalb gehen wir das systematisch an.

Schritt 1: Welches Rollladensystem planen Sie?

Bevor Sie irgendein Kabel ziehen lassen, müssen zwei Dinge klar sein:

  • Kommt ein **Vorbaurollladen** außen vor die Fassade bzw. vors Fenster?
  • Oder setzen Sie auf einen **Unterputzrollladen**, also ein vollständig integriertes System im Neubau?

Vorbaurollladen – ideal für Bestandsbau und einfache Kabelwege

Bei einem Vorbaurollladen sitzt der **Rollladenkasten außen** auf der Wand oder im Rahmenbereich. Sie sehen den Kasten also bewusst als Bauteil. Für viele meiner Kunden ist das die beste Lösung beim **nachträglichen Einbau**.

Bei Bergertech bekommen Sie Vorbauanlagen als:

Der Vorteil für die Kabelplanung: Sie führen das **Kabel direkt zum Kastenbereich über dem Fenstersturz**. Keine großen Mauerdurchbrüche, keine komplizierten Umwege. Perfekt für Sanierungen.

Unterputzrollladen – die unsichtbare Lösung im Neubau

Beim Unterputzrollladen verschwindet der Kasten in der Fassade. Das sind **integrierte Systeme**, die Sie bei einem **Rollladen für Neubau** schon beim Rohbau einplanen müssen. Später „mal eben“ einbauen funktioniert hier nicht.

Sie haben dann **unsichtbare Rollladen**, weil weder Kasten noch Führungsschienen optisch stören. Aber: Die Kabelwege müssen genau sitzen, sonst klopfen Sie die Wärmedämmung wieder auf.

Das bedeutet konkret:

  • Frühzeitig mit dem Architekten bzw. Bauleiter klären, wo die Kästen sitzen.
  • Leerrohr vom Technik-/Verteilerraum bis in den Rollladenkastenbereich legen lassen.
  • Durchgang durch den Sturz oder seitlich in der Laibung sauber festlegen.

Wo genau müssen die Rollladenkabel hin? (Fenster für Fenster)

1. Kabelauslass am Rollladenkasten

Fast alle modernen Rollladenmotoren sitzen **seitlich im Rollladenkasten**. Der Kabelausgang ist meistens links oder rechts, je nach Hersteller und Planung.

Darauf sollten Sie achten:

  • Kabelauslass oben über dem Fenster vorsehen, in der Nähe der späteren Kastenseite.
  • Das Kabel sollte aus der Wand kommen, **mindestens 10–15 cm Reserve** im Kastenbereich lassen.
  • Kein Kabel quer über die Dämmung ziehen – lieber im **Leerrohr** bis in den Kasten.

Bei einem Vorbaurollladen im Bestand gehe ich oft so vor: Loch oben in der Fensterlaibung bohren, Kabel von innen nach außen zum Kasten führen, Anschluss im Kastenbereich. Sauber, kurz, gut erreichbar.

2. Schalterposition im Raum oder nur Funk?

Jetzt die große Frage: **Wie wollen Sie Ihre Rollläden bedienen?**

  • Einzel-Schalter neben dem Fenster?
  • Gruppenschaltung (z. B. alle Rollläden im Wohnzimmer zusammen)?
  • Nur Funk- oder Smart-Home-Steuerung?

Wenn Sie klassische **Aufputz- oder Unterputzschalter** nutzen, empfehle ich Ihnen diese Höhen und Positionen:

  • Schalthöhe: ca. 105–115 cm über fertigem Fußboden, ähnlich wie Lichtschalter.
  • Abstand zum Fenster: 20–30 cm neben der Laibung, je nach Möbeln und Platz.

Vom Schalter aus geht dann das Steuerkabel (oder direkt die Zuleitung) zum Rollladenmotor. Nutzen Sie lieber ein Leerrohr, so können Sie später auch Steuerungen tauschen.

Wissen Sie was? Viele Kunden entscheiden sich heute gleich für **Funk- oder Smart-Home-Motoren**. Dann braucht der Motor nur Strom, der Rest läuft per Funk oder Bus-System. Die Wand bleibt sauber, nur die App oder eine zentrale Steuerung regelt alles.

3. Zentrale Steuerung, Wetterfühler & Co.

Wenn Sie Wert auf **Energieeffizienz** legen, lohnt sich oft eine **Zentralsteuerung mit Zeitschaltuhr oder Sonnensensor**. Die Rollläden fahren dann automatisch runter, wenn die Sonne knallt, und sparen im Sommer deutlich Kühlenergie.

Für solche Lösungen brauchen Sie:

  • Entweder eine zentrale Steuerleitung von jedem Rollladen zum Verteiler.
  • Oder ein Bussystem/Funk, das per Steuerzentrale arbeitet.
  • Und oft ein Leerrohr nach außen für einen Wetter- oder Lichtsensor.

Mein Tipp aus der Praxis: **Lieber ein Leerrohr zu viel** vorsehen als später die Fassade wieder aufzuschneiden.

Typische Fehler bei der Rollladen-Kabelplanung – und wie Sie sie vermeiden

Fehler 1: Kabel in der falschen Laibung oder falschen Seite

Oft entscheidet der Monteur später, auf welcher Seite der Motor sitzt – weil dort z. B. mehr Platz ist. Wenn das Kabel dann auf der anderen Seite aus der Wand kommt, dürfen wir wieder bohren, flicken und schäumen.

Lösung: **Schon bei der Planung festlegen**, auf welcher Seite der Motor sitzen soll, und genau dort den Kabelauslass vorsehen.

Fehler 2: Keine Reserve im Kasten

Das Kabel kommt bündig aus der Wand, reicht gerade so zum Motor – und beim nächsten Motorwechsel fehlt auf einmal die Länge.

Lösung: Immer 10–15 cm Kabellänge als Reserve im Kasten einplanen. Kostet nichts, spart später Nerven.

Fehler 3: Mehrere Rollläden an einer Sicherung ohne Konzept

Gerade bei großen Häusern werden viele Motoren „irgendwie“ auf Sicherungen gelegt. Später merken Sie: Gruppensteuerung funktioniert nicht sauber oder eine Sicherung ist überlastet.

Lösung: Mit dem Elektriker eine **klare Aufteilung je Zone** planen (z. B. Erdgeschoss vorn, Erdgeschoss hinten, Obergeschoss, etc.) und passende Reserven lassen.

Fehler 4: Kabelkanäle im Sichtbereich

Bei Sanierungen werden gern „mal eben“ Aufputzkanäle gesetzt, weil niemand rechtzeitig gefragt hat. Das verschandelt jeden Raum – gerade bei modernen Häusern mit klaren Linien.

Lösung: Lieber frühzeitig **Schlitze fräsen und Unterputz legen** oder im Rahmenbereich einplanen. In Kombination mit hochwertigen **Aluminium-Vorbaurollläden** wirkt das dann wie aus einem Guss.

Welche Rollladenlösung passt zu Ihrer Baustelle?

Bestandsbau / Renovierung: Vorbaurollladen mit klarer Kabelführung

Wenn Sie im Bestand nachrüsten, arbeite ich meistens mit **Vorbauanlagen**. Dafür sprechen mehrere Punkte:

  • Keine Eingriffe in den Sturz oder die Statik.
  • Keine Wärmebrücken durch nachträgliche Kästen im Innenbereich.
  • Saubere Optik – insbesondere mit eckigem oder halbrundem Kasten.

Schauen Sie sich dazu ruhig mal die Vorbaurollladen mit Rollladenkasten eckig bei Bergertech an. Das ist eine sehr robuste, zeitlose Lösung – voll auf **Maßanfertigung** ausgelegt, millimetergenau für Ihr Fenster.

Wenn Ihnen die Optik besonders wichtig ist, sind die Vorbaurollladen halbrund ein echter Hingucker. Der **runder Kasten** setzt Akzente an der Fassade und versteckt die Technik elegant.

Neubau: Unterputzrollladen und unsichtbare Systeme

Beim Neubau sind Unterputzrollladen oft meine erste Wahl. Sie bekommen damit **integrierte Systeme**, bei denen die **unsichtbaren Rollladen** komplett in die Fassade eingebunden sind. Kein sichtbarer Kasten, klare Architektur.

Aber: Die Kabelplanung muss hier absolut sauber laufen. Sie brauchen:

  • Leerrohre vom Rollladenkasten zum Schaltschrank.
  • Geplante Dosen für Schalter oder Steuerzentralen.
  • Abstimmung mit dem Fensterbauer, damit kein Profil im Weg ist.

Gerade weil Bergertech auf **Made in EU**, hochwertige **Aluminiumprofile** und langlebige Motoren setzt, wäre es schade, wenn die Technik wegen schlechter Planung nicht ihr volles Potenzial ausspielen kann.

Schluss mit Standardmaßen. Konfigurieren Sie Ihren Rollladen millimetergenau.

Zum Rollladen-Konfigurator

Praktische Checkliste: So sprechen Sie mit Ihrem Elektriker

Nehmen Sie diese Punkte mit in die nächste Baubesprechung oder drucken Sie sie aus:

  • 1. Systemwahl geklärt? Vorbaurollladen oder Unterputzrollladen? Pro Fenster festlegen.
  • 2. Motorseite definiert? Links oder rechts? Dazu passenden Kabelauslass planen.
  • 3. Schalter oder Funk? Je Fenster Schalterposition bestimmen oder auf Funk/Smart-Home setzen.
  • 4. Zentrale Steuerung geplant? Gruppen, Zeitschaltuhren, Wetterfühler – Reserve-Leerrohre vorsehen.
  • 5. Leitungstyp und Sicherungen: Dimensionierung (z. B. 3×1,5 mm²) und Zuordnung der Stromkreise abstimmen.
  • 6. Foto-Dokumentation: Vor dem Verputzen jede Kabel- und Dosenposition fotografieren.

Fazit: Investieren Sie in Wohnkomfort – fangen Sie beim Kabel an

Ein guter Rollladen macht Ihr Haus leiser, sicherer und energieeffizienter. Aber er funktioniert nur so gut wie seine **Kabelplanung**. Wenn Sie jetzt im Rohbau oder in der Renovierung die richtigen Punkte abhaken, haben Sie später jahrzehntelang Ruhe – statt ständig über Nachrüstungen zu ärgern.

Setzen Sie auf **qualitativ hochwertige Aluminium-Rollläden**, sauber geplante Stromzufuhr und durchdachte Steuerung. Dann passt das Gesamtpaket – technisch, optisch und vom Wohngefühl her.

Häufig gestellte Fragen

Braucht jeder Rollladen einen eigenen Stromanschluss?

Ich empfehle Ihnen: **Ja, pro Rollladen eine eigene Zuleitung**. So bleiben Sie flexibel bei Gruppen-, Zentral- oder Smart-Home-Steuerungen und vermeiden Überlastungen.

Welche Leitung verwende ich für einen Rollladenmotor?

Im Einfamilienhaus reicht in der Regel eine **3×1,5 mm² Leitung** (230 V) zum Motor. Wenn zusätzliche Steueradern nötig sind (je nach System), sollten Sie das mit dem Elektriker abstimmen.

Kann ich Rollladenkabel nachträglich noch verlegen?

Ja, aber oft nur mit **Aufputzkanälen** oder Stemmarbeiten. Wesentlich angenehmer und günstiger ist es, die Kabel **gleich beim Bau oder bei der großen Sanierung** einzuplanen.

Wo ist die beste Position für den Rollladenschalter?

Bewährt hat sich eine Höhe von **105–115 cm über Fertigfußboden**, seitlich neben der Fensterlaibung. So erreichen Erwachsene und Kinder den Schalter bequem.

Sind Funk- oder Smart-Home-Rollläden zuverlässiger als klassische Schalter?

Beides funktioniert zuverlässig, wenn Markenkomponenten verbaut sind. **Funk/Smart-Home** bietet mehr Komfort (Zeitprogramme, Szenen, App-Steuerung). Schalter sind sehr robust und unabhängig von Funksystemen. Die Kabelplanung (Strom zum Motor) brauchen Sie aber in jedem Fall.

Worauf sollte ich bei der Auswahl des Rollladensystems achten?

Achten Sie auf **Aluminium-Panzer, gute Dämmung, EU-Produktion und Maßanfertigung**. Systeme wie die Vorbaurollladen oder Unterputzrollladen von Bergertech verbinden diese Punkte mit präziser Fertigung und langlebiger Technik.

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