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Nachhaltige Materialien: Werden Rollläden bald aus Biokunststoff gebaut?

Nachhaltige Materialien: Werden Rollläden bald aus Biokunststoff gebaut?

Nachhaltige Materialien: Werden Rollläden bald aus Biokunststoff gebaut?

Kennen Sie das? Die Sommersonne knallt aufs Fenster, die Wohnung heizt sich auf wie ein Wintergarten – und gleichzeitig reden alle von **Klimaschutz, Nachhaltigkeit und CO₂-Einsparung**. Sie wollen neue Rollläden, aber kein billiges Plastik mehr. Am liebsten etwas „Grünes“. Vielleicht sogar aus **Biokunststoff**?

Ich verstehe das sehr gut. Die Auswahl ist riesig, die Werbeversprechen noch größer – und Sie sollen entscheiden, was für Ihr Haus, Ihr Budget und Ihr Gewissen passt. Da kann man schnell den Überblick verlieren.

In diesem Beitrag schauen wir uns gemeinsam an, wie **nachhaltig Rollläden wirklich sein können**, was es mit **Biokunststoffen** auf sich hat, welche Materialien sich bewährt haben – und ob bald Rollläden aus Biokunststoff an Ihrer Fassade hängen könnten. Und ich zeige Ihnen, welche **konkreten Lösungen aus Aluminium** heute schon sinnvoll und zukunftssicher sind.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Biokunststoffe wachsen stark, sind aber beim Rollladen noch Zukunftsmusik und technisch kaum etabliert.
  • ✅ Rollläden aus **Aluminium mit PU-Schaumfüllung** bieten derzeit die beste Mischung aus Langlebigkeit, Wärmedämmung und Recyclingfähigkeit.
  • ✅ Für die Nachrüstung eignen sich maßgefertigte Vorbaurollladen ideal, im Neubau eher **Unterputzrollladen**.
  • ✅ „Nachhaltig“ heißt beim Rollladen vor allem: **lange Haltbarkeit, gute Dämmung, reparierbar**, kein Wegwerfprodukt.


Moderner Aluminiumrollladen an einer Fassade als energieeffiziente und langlebige Beschattung

Checkliste: Wie nachhaltig ist ein Rollladen wirklich?

  • Material: Hält das Material Jahrzehnte durch Wind, Regen, Frost und Sonne?
  • Wärmedämmung: Spart der Rollladen im Winter Heizkosten und hält im Sommer die Hitze draußen?
  • Herstellung: Kommt das Produkt aus der EU mit klaren Standards oder aus Billig-Importen?
  • Reparierbarkeit: Lassen sich einzelne Teile tauschen, statt alles wegzuwerfen?
  • Recycling: Kann man Aluminium oder Kunststoff am Ende sinnvoll recyceln?
  • Greenwashing: Nur weil „Bio“ draufsteht, ist es nicht automatisch umweltfreundlicher.

Warum Sie sich überhaupt mit dem Material Ihres Rollladens beschäftigen sollten

Rollläden sind längst keine simple „Jalousie“ mehr. Sie beeinflussen direkt:

  • Hitzeschutz: Ohne Beschattung steht die Luft. Mit geschlossenem Rollladen senken Sie die Temperatur im Raum schnell um mehrere Grad.
  • Energieverbrauch: Im Winter halten gute Rollläden die Wärme drinnen. Das entlastet Heizung und Geldbeutel.
  • Sicht- und Lärmschutz: Mehr Privatsphäre, weniger Verkehrslärm – gerade an Hauptstraßen ein großes Thema.
  • Sicherheit: Stabile Profile schrecken Einbrecher ab. Dünnes Billig-Material eher nicht.

Die Frage ist: Welches Material schafft diesen Spagat aus Komfort, Sicherheit und Nachhaltigkeit? Und spielen **Biokunststoffe** da wirklich mit – oder ist das eher ein Marketing-Schlagwort?

Biokunststoff – Wundermittel oder nur ein grünes Etikett?

Was heißt überhaupt „Biokunststoff“?

Der Begriff klingt erst mal super. „Bio“ suggeriert: umweltfreundlich, abbaubar, besser als „normales Plastik“. So einfach ist das aber nicht.

Unter Biokunststoff versteht man in der Regel:

  • Kunststoffe, die ganz oder teilweise aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen (z.B. Mais, Zuckerrohr, Stärke).
  • oder Kunststoffe, die schneller abbaubar sind als klassisches Plastik.

Und jetzt kommt der Knackpunkt: **Biobasiert heißt nicht automatisch umweltfreundlich.** Forschung und Umweltverbände warnen seit Jahren:

Weder Rohstoffe, noch Produktion, noch Entsorgung von Biokunststoff sind automatisch umwelt- oder klimafreundlicher als bei fossilem Plastik.

Beispiele aus der Praxis:

  • Der Anbau von Pflanzen für Biokunststoffe braucht Fläche, Wasser, Dünger.
  • „Kompostierbare“ Kunststoffe zerfallen oft nur unter speziellen Bedingungen in der Industrie – nicht im eigenen Garten.
  • Die Sortierung in Recyclinganlagen ist kompliziert, weil Biokunststoffe die gewohnten Stoffströme stören können.

Für Verpackungen und Einweggeschirr diskutiert man diese Themen schon intensiv. Für **Rollläden** sind wir da noch ganz am Anfang.

Marktentwicklung: Wo stehen Biokunststoffe 2025?

Die Zahlen sind beeindruckend: Prognosen gehen davon aus, dass sich die weltweite Produktionskapazität für **biobasierte Kunststoffe** von rund 2,31 Millionen Tonnen im Jahr 2025 auf ungefähr 4,69 Millionen Tonnen bis 2030 verdoppeln wird. Die Nachfrage steigt, neue Anwendungen kommen dazu.

Aber: Der Schwerpunkt liegt derzeit bei Verpackungen, Konsumgütern und technischen Teilen – nicht bei hochbelasteten Bauteilen wie einem Rollladen, der draußen 20, 30 Jahre funktionieren soll, bei Sturm, UV-Strahlung und Frost.

Stand heute: **Biokunststoffe sind für Rollläden interessant, aber noch kein praxiserprobter Standard.**

Was muss ein Rollladen-Material überhaupt leisten?

Bevor wir über „Bio“ reden, sollten wir klären: Was muss ein gutes Rollladenprofil aushalten?

  • UV-Beständigkeit: Die Sonne grillt Ihre Fassade jeden Tag. Das Material darf nicht spröde werden oder ausbleichen.
  • Temperaturwechsel: Im Sommer +40 °C in der Sonne, im Winter -15 °C im Schatten – und das im Wechsel über Jahrzehnte.
  • Mechanische Belastung: Winddruck, Hagel, Bedienung per Gurt, Kurbel, Motor. Das Profil darf sich nicht verziehen.
  • Wärmedämmung: Zwischen Innenraum und Außenluft bildet der Rollladen eine zusätzliche „Schale“.
  • Sicherheit: Profile sollten sich nicht einfach aufdrücken oder eindrücken lassen.

Ein Biokunststoff für Rollläden müsste also:

  • lange stabil bleiben,
  • keine Risse bilden,
  • gut dämmend sein,
  • am besten noch gut recycelbar sein.

Aus meiner Sicht als Handwerksmeister: Das ist technisch machbar, aber die Branche ist noch nicht soweit, dass Sie das heute am Markt in großer Auswahl sehen.

Was gibt es aktuell? PVC, Aluminium & Co. im Vergleich

Kunststoff (meist Hart-PVC)

Kunststoffrollläden sind sehr verbreitet, vor allem im unteren und mittleren Preissegment. Üblicherweise nutzt man **Hart-PVC**. Das hat ein paar Vorteile:

  • günstig in der Anschaffung,
  • leichte Profile, einfach zu bewegen,
  • sehr gute Wärmedämmfähigkeit – besser als viele andere Materialien.

Aber: Dauerhafte UV-Belastung, Temperaturwechsel und billige Rezepturen können dazu führen, dass PVC mit den Jahren spröde wird, sich verfärbt oder durchhängt. Bei günstigen Importen sehe ich das regelmäßig auf der Baustelle.

Aluminium – der langlebige Klassiker

Ich setze im hochwertigen Bereich seit Jahren auf **Aluminiumprofile mit PU-Schaumfüllung**. Genau darauf baut auch Bergertech: hochwertige, in der EU gefertigte **Aluminium-Rollläden** mit dichtem Polyurethan-Schaum im Inneren.

Warum ich das Material so schätze:

  • Langlebigkeit: Aluminium hält Jahrzehnte, wenn es sauber verarbeitet und pulverbeschichtet ist.
  • Formstabilität: Verzieht sich kaum, auch bei großen Elementen und starkem Wind.
  • Wärmedämmung: Der PU-Schaum im Profil sorgt für eine sehr ordentliche Dämmwirkung.
  • Recyclingfähigkeit: Aluminium ist ein gefragter Recycling-Rohstoff.
  • Sicherheit: Deutlich widerstandsfähiger als dünnes PVC.

Ist das „perfekt öko“? Nein. Aber es ist **realistisch nachhaltig**, weil:

  • Sie brauchen den Rollladen nicht alle paar Jahre neu,
  • Sie sparen dauerhaft Energie,
  • und die Materialien können am Ende des Lebenszyklus sinnvoll verwertet werden.

Werden Rollläden bald wirklich aus Biokunststoff gebaut?

Die kurze Antwort: Vielleicht – aber nicht morgen, und sicher nicht im Massenmarkt.

Ich sehe folgende Szenarien für die nächsten Jahre:

  • Einzelne Profilhersteller könnten mit biobasierten Polymermischungen experimentieren, um den fossilen Anteil im Kunststoff zu senken.
  • In weniger mechanisch belasteten Teilen (z.B. Abdeckungen) könnten Biokunststoffe schneller auftauchen.
  • Für den eigentlichen **Rollladenpanzer**, der die ganze Wetterlast trägt, werden sich **Aluminium und hochwertige Kunststoffe** noch längere Zeit halten.

Wenn Sie heute einen Rollladen kaufen, setzen Sie auf eine Technik, die sich bewährt hat. Meine Einschätzung: **Biokunststoff wird kommen**, aber zunächst als Ergänzung, nicht als kompletter Ersatz.

Was Sie jetzt schon tun können: Achten Sie auf Qualität, Herkunft und Dämmleistung. Das bringt Ihnen mehr Nachhaltigkeit als ein „Bio“-Label auf einem wenig haltbaren Produkt.

Wie Sie das richtige Rollladensystem für Ihr Haus finden

Nachrüstung am Bestand: Vorbaurollladen

Sie haben ein bestehendes Haus und möchten **Rollläden nachrüsten**? Dann sind Vorbaurollladen meistens die beste Lösung.

Das bedeutet konkret:

  • Der Rollladenkasten sitzt außen vor der Fassade oder im Fensterrahmen.
  • Die Gebäudehülle bleibt dicht, Sie schaffen also keine zusätzlichen Wärmebrücken.
  • Ideal für den nachträglichen Einbau, ohne das halbe Haus aufzureißen.

Optisch haben Sie die Wahl: Viele Hausbesitzer mögen den klaren Look eines **Rollladenkasten eckig** mit 45°-Abschrägung. Wer ein weicheres Design liebt, schaut sich eher den Vorbaurollladen halbrund mit **rundem Kasten** an – ein schöner Akzent in der Fassadengestaltung.

Neubau oder große Sanierung: Unterputzrollladen

Wenn Sie gerade planen zu bauen oder die Fassade ohnehin neu gedämmt wird, können Sie eine „versteckte“ Lösung wählen: den **Unterputzrollladen**.

Hier verschwindet der Rollladenkasten in der Dämmebene oder im Mauerwerk. Ergebnis:

  • Sie sehen von außen fast nur noch die Blende,
  • die **unsichtbaren Rollladen** fügen sich perfekt in moderne Fassaden ein,
  • ideal als Rollladen für Neubau oder bei umfassender energetischer Sanierung mit **integrierten Systemen**.

Wissen Sie was? Optisch sind Unterputzlösungen kaum zu schlagen. Technisch kommt es dann auf die saubere Ausführung der Dämmung an. Da lohnt sich der Blick auf erfahrene Anbieter mit EU-Fertigung.

Warum ich bei Bergertech auf Aluminium setze

Bei Bergertech bekommen Sie **maßgefertigte Aluminium-Rollläden**, komplett in der EU produziert. Keine anonyme Massenware, keine Ausschussgrößen aus dem Lager.

Die Vorteile für Sie:

  • Made in EU Qualität: Strenge Normen, CE-zertifizierte Fertigung, hochwertige Beschichtungen.
  • Maßanfertigung statt Standardloch: Jeder Rollladen wird nach Ihren Maßen produziert – millimetergenau.
  • Langlebigkeit: Aluminiumprofile mit dichter PU-Schaumfüllung trotzen Jahrzehnte lang dem Wetter.
  • Besserer Klimaschutz im Alltag: Die gute Wärmedämmung hilft Ihnen, Heiz- und Kühlkosten zu senken.

Ganz ehrlich: Bevor ich auf ein unausgereiftes Biokunststoff-Produkt setze, das nach zehn Jahren Probleme macht, entscheide ich mich lieber für einen **sehr langlebigen Aluminium-Rollladen**, der mir 25–30 Jahre Ruhe gibt und in dieser Zeit ordentlich Energie spart.

Praxis-Tipps: So planen Sie Ihren „nachhaltigen“ Rollladen

1. Erst Energie, dann „Bio“-Logo

Wenn Sie wirklich etwas fürs Klima tun wollen, schauen Sie zuerst auf:

  • Wärmedämmung des Systems (Profil + Kasten + Führungsschienen),
  • Lebensdauer (Produktgarantien, Erfahrungsberichte, Material),
  • Reparierbarkeit (kann der Motor, kann der Panzer getauscht werden?).

Ein langlebiger Aluminium-Rollladen, der 30 Jahre Ihre Heiz- und Kühlkosten senkt, ist ökologisch sinnvoller als ein kurzfristiger „Bio“-Versuch, den Sie nach zehn Jahren tauschen müssen.

2. Passendes System auswählen

  • Bestand ohne große Baustelle? Schauen Sie sich einen Vorbaurollladen an – eckig oder halbrund, je nach Geschmack.
  • Neubau oder umfassende Sanierung? Planen Sie gleich einen **Unterputzrollladen** ein. Das sorgt für eine ruhige, moderne Fassade.

3. Maßarbeit statt Kompromisse

Rollläden sind wie Schuhe: Wenn er drückt oder schlackert, nervt er jeden Tag. **Standardmaße** verursachen oft Probleme bei Einbau und Dichtheit.

Mit dem Bergertech-Konfigurator bestimmen Sie Breite, Höhe, Bedienart, Farbe und vieles mehr selbst. So bekommen Sie ein System, das wirklich zu Ihrem Fenster passt – nicht umgekehrt.

Schluss mit Standardmaßen. Konfigurieren Sie Ihren Rollladen millimetergenau.

Zum Rollladen-Konfigurator

Fazit: Investieren Sie in Ihren Wohnkomfort

Biokunststoffe entwickeln sich rasant, und ich bin sicher: Wir werden in den nächsten Jahren neue Materialien auch im Bauwesen sehen. Aber bei **Rollläden** zählt heute vor allem etwas anderes: **Stabilität, Dämmung, Lebensdauer und eine saubere Fertigung in der EU.**

Wenn Sie jetzt renovieren oder neu bauen, fahren Sie mit einem **maßgefertigten Aluminium-Rollladen** sehr gut – ob als Vorbaurollladen oder als **Unterputz-System**. So sparen Sie Energie, erhöhen Sicherheit und Komfort und vermeiden unnötigen Materialverschleiß.

Mein Rat als Handwerksmeister: Wählen Sie Qualität, die Sie die nächsten Jahrzehnte begleitet. Alles andere ist Spielerei.

Häufig gestellte Fragen

Wie sieht die Zukunft von Biokunststoffen im Jahr 2025 aus?

Die Produktionskapazitäten für biobasierte Kunststoffe sollen von etwa 2,31 Mio. Tonnen (2025) auf rund 4,69 Mio. Tonnen (2030) anwachsen. Das zeigt: Der Markt wächst stark, neue Anwendungen kommen dazu. Im Bereich Rollladen ist das Thema aber noch in der Entwicklungsphase, nicht im breiten Einsatz.

Ist Biokunststoff nachhaltig?

Nicht automatisch. Der Begriff „Biokunststoff“ führt viele in die Irre. Weder Rohstoff, noch Produktion, noch Entsorgung sind per se umweltfreundlicher als bei fossilem Plastik. Man muss jeden Biokunststoff-Typ konkret bewerten – und schauen, wie lange das Produkt hält und ob es recycelbar ist.

Welches Material für Rollläden?

Im Markt werden vor allem **Kunststoff (Hart-PVC)** und **Aluminium** eingesetzt. Kunststoff ist günstig und hat eine sehr hohe Wärmedämmfähigkeit. Im hochwertigen Bereich setze ich klar auf **Aluminiumprofile mit PU-Schaumfüllung**: langlebig, formstabil, sicher und gut dämmend – ideal für Hausbesitzer, die langfristig denken.

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