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Nachrüsten auf Elektroantrieb: So wird aus Kurbel Komfort.

Nachrüsten auf Elektroantrieb: So wird aus Kurbel Komfort.

Nachrüsten auf Elektroantrieb: So wird aus Kurbel Komfort

Kennen Sie das? Sie stehen morgens im Schlafzimmer, kurbeln den Rollladen hoch, und nach dem dritten Fenster merken Sie: Die Schulter hat keinen Spaß mehr. Am Abend das gleiche Spiel wieder. Und im Sommer knallt die Hitze rein, im Winter geht die Wärme raus – nur weil der Rollladen nicht so genutzt wird, wie er eigentlich könnte.

Genau da setzt der Elektroantrieb an. Sie drücken nur noch einen Knopf – oder steuern per Funk – und Ihre Rollläden laufen leise, zuverlässig und immer ganz rauf oder runter. Klingt gut, oder? Aber: Welches System passt zu Ihrem Haus? Lohnt sich das Nachrüsten wirklich? Und was kostet der Spaß, wenn man es vernünftig macht?

In diesem Beitrag zeige ich Ihnen – wie einem guten Nachbarn am Gartenzaun – Schritt für Schritt:

  • Wann sich das Nachrüsten auf Elektro wirklich lohnt
  • Welche Systeme es gibt (Nachrüstung, Neubau, Designlösungen)
  • Worauf Sie bei Qualität, Motor und Bedienung achten sollten
  • Mit welchen Kosten Sie realistisch rechnen können

Das Wichtigste in Kürze:

  • Mit einem **Elektroantrieb** wird aus der Kurbel echter **Wohnkomfort** – gerade bei großen oder vielen Fenstern.
  • Für bestehende Häuser eignen sich **Vorbaurollladen** ideal für den **nachträglichen Einbau**, ohne die Fassade groß zu öffnen.
  • Im **Neubau** oder bei Kernsanierung sind **Unterputzrollladen** optisch die Königslösung, weil die Kästen praktisch unsichtbar sind.
  • Rechnen Sie pro Fenster je nach Ausführung mit **einigen hundert Euro**, erhalten dafür aber mehr Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz.


Elektrischer Vorbaurollladen an modernem Einfamilienhaus, Nachrüstung auf Elektroantrieb

Checkliste: Lohnt sich das Nachrüsten auf Elektroantrieb für Sie?

  • ✅ Sie haben mehrere Rollläden mit Kurbel oder Gurt und sind das Kurbeln satt.
  • ✅ Einige Fenster sind schwer zugänglich (z. B. Treppenhaus, Wintergarten, Dachfenster).
  • ✅ Sie wollen mehr **Einbruchschutz** und **Wärmedämmung**, nutzen die Rollläden aber bisher eher selten.
  • ✅ Sie denken über **Smart Home** oder eine zentrale Steuerung nach (z. B. alle Rollläden abends automatisch schließen).
  • ✅ Ihr Haus soll wertiger und moderner wirken – auch beim Wiederverkauf.
  • ❌ Sie wohnen zur Miete und dürfen baulich kaum etwas verändern.
  • ❌ Der Rollladenkasten ist völlig verbaut und es gibt keinen Zugang (hier erst prüfen lassen!).

Warum Rollläden überhaupt – und was die Kurbel zum Problem macht

Hitze, Kälte, Lärm: Ihr Rollladen kann mehr als nur verdunkeln

Ein guter **Aluminium-Rollladen** ist viel mehr als ein „Licht aus“-Werkzeug. Er schützt Sie vor neugierigen Blicken, verbessert den **Einbruchschutz** und spart Energie. Ein geschlossener Rollladen bildet vor dem Fenster eine zusätzliche Luftschicht. Gerade im Winter merken Sie: Die Heizkörper müssen weniger schuften.

Nur gibt es ein Problem: Viele nutzen ihren Rollladen nicht konsequent – schlicht, weil das ständige Kurbeln nervt. Morgens halb offen, abends vergessen. Komfort sieht anders aus.

Mit einem **Elektroantrieb** holen Sie das volle Potenzial aus Ihrer Anlage heraus. Sie fahren die Rollläden wirklich täglich – und das ist der Punkt, an dem sich die Investition in **Qualität** bezahlt macht.

Kurbel vs. Elektro: Wo hakt es im Alltag?

Fragen Sie sich mal ehrlich: Wie oft denken Sie „ach, den Rollladen lasse ich heute so“, weil die Kurbel wieder im Weg ist oder der Gurt hackelt? Gerade bei:

  • breiten Terrassenfenstern
  • hohen Fenstern im Treppenhaus
  • Wintergärten mit mehreren Elementen

Genau hier macht ein **Rohrmotor** im Rollladenkasten den Unterschied. Sie drücken einen Taster – fertig. Oder Sie nutzen Funk oder Smart-Home-Steuerung. Bequem, leise, zuverlässig.

Wissen Sie was? Wer einmal elektrische Rollläden hat, fragt sich später: „Warum habe ich das nicht schon vor zehn Jahren gemacht?“

Welche Systeme kommen für die Nachrüstung auf Elektroantrieb infrage?

1. Vorbaurollladen – die flexible Lösung für bestehende Häuser

Sie haben ein Bestandsgebäude und wollen **Rollläden nachrüsten** oder alte Anlagen ersetzen? Dann sind Vorbaurollladen fast immer die beste Wahl.

Hier sitzt der Rollladenkasten außen vor dem Fenster, entweder auf dem Rahmen oder auf der Fassade. Der große Vorteil: Man muss bestehende Stürze und Dämmung nicht aufstemmen. Ideal für den **nachträglichen Einbau**.

Für die meisten Fälle eignet sich der klassische Rollladenkasten eckig in 45°. Schlicht, zeitlos, passt gut zu moderner Architektur. Wenn Sie einen klaren, geraden Look mögen, liegen Sie hier richtig.

2. Vorbaurollladen halbrund – wenn Design und Fassade im Fokus stehen

Sie wollen, dass der Rollladen nicht nur funktioniert, sondern auch gut aussieht? Dann lohnt ein Blick auf den Vorbaurollladen halbrund.

Der **runde Kasten** setzt einen optischen Akzent und kann die **Fassadengestaltung** aufwerten. Besonders bei modernen Einfamilienhäusern oder sanierten Altbauten wirkt das sehr elegant. Technisch bekommen Sie die gleichen Vorteile wie beim eckigen Kasten – nur eben mit einer weicheren Form.

3. Unterputzrollladen – die Premiumlösung für Neubau und Kernsanierung

Sie planen einen Neubau oder reißen ohnehin die Fassade auf? Dann würde ich Ihnen zu Unterputzrollladen raten.

Hier sitzen Rollladenkasten und Führungsschienen so, dass sie teilweise oder komplett in der Wand verschwinden. Die **unsichtbare Rollladen**-Lösung. Besonders bei **Rollladen für Neubau** und energetischen Sanierungen machen diese **integrierten Systeme** sehr viel Sinn – optisch wie energetisch.

Das bedeutet konkret: Die Fassade bleibt glatt, keine sichtbaren Kästen, und Wärmebrücken lassen sich mit guter Planung vermeiden.

Elektroantrieb: Worauf Sie bei Qualität und Technik achten sollten

Rohrmotor im Kasten – das Herzstück

Beim Nachrüsten auf Elektro kommt ein **Rohrmotor** in die Rollladenwelle. Der Motor übernimmt die Arbeit, die Sie bisher mit Kurbel oder Gurt erledigt haben. Entscheidend ist hier die Qualität:

  • Tragkraft passend zur Größe Ihres Rollladens (ein schwerer Aluminium-Panzer braucht mehr Kraft als eine kleine Kunststoffanlage).
  • Leiser Lauf, gerade im Schlafzimmer ein Segen.
  • Endlageneinstellung (oben/unten) sauber und dauerhaft.

Bei Anbietern wie Bergertech bekommen Sie **Made-in-EU-Qualität** mit aufeinander abgestimmten Komponenten: Motor, **Aluminium-Panzer** mit PU-Schaumfüllung, stabile Führungsschienen und sauber verarbeitete Kästen. Keine wilden Mischungen aus Baumarktteilen.

Bedienung: Schalter, Funk oder Smart Home?

Jetzt wird’s komfortabel. Sie haben drei typische Varianten:

  • Wandschalter: Klassisch, robust, kabelgebunden. Sie drücken und der Rollladen fährt.
  • Funksteuerung: Sie nutzen eine Fernbedienung oder Funktaster, kein zusätzlicher Steuerdraht nötig. Ideal bei Nachrüstung.
  • Smart Home: Steuerung über App, Zeitprogramme, Anwesenheitssimulation. Morgens halb hoch, abends automatisch ganz runter.

Hier ist der Haken: Wer zu billig kauft, ärgert sich später. Funk, das dauernd Aussetzer hat, oder Motoren, die früh schlappmachen, sind keine Ersparnis. Ich empfehle Ihnen ganz klar: **Lieber einmal ordentlich investieren**, dann haben Sie Ruhe.

Warum Aluminium und Maßanfertigung so viel ausmachen

Bei Bergertech setzen wir konsequent auf **Aluminiumprofile mit hochwertiger PU-Schaumfüllung**. Gegenüber einfachen Kunststoffpanzern haben Sie mehrere Vorteile:

  • Stabilität – der Panzer verwindet weniger, hängt nicht so schnell durch.
  • Witterungsbeständigkeit – kein Verspröden durch UV-Strahlung wie bei billigem Kunststoff.
  • Besserer Einbruchschutz – Alu ist schlicht robuster.
  • Bessere Wärmedämmung durch die Schaumfüllung.

Dazu kommt: Jeder Rollladen wird **maßgefertigt**. Keine Standardbreiten, die man sich „irgendwie hinbiegt“. Sie geben im Online-Konfigurator Breite und Höhe ein, auf den Millimeter genau. So läuft der Rollladen sauber in den Schienen und der Motor arbeitet optimal – das erhöht die Lebensdauer deutlich.

Nachrüsten Schritt für Schritt: So läuft der Umbau ab

1. Bestandsaufnahme am Haus

Bevor Sie irgendetwas bestellen, schauen Sie sich Ihre Fenster genau an:

  • Gibt es bereits Rollläden mit Gurt oder Kurbel?
  • Wie kommen Sie an den Rollladenkasten (innen, außen, Revisionklappe)?
  • Wo verlaufen Stromleitungen, wo könnte ein Schalter sitzen?

Hier lohnt es sich, einmal sauber zu messen und gegebenenfalls Fotos zu machen. Gerade bei einem **nachträglichen Einbau** von Vorbaurollladen klären Sie so schon vorab viele Fragen.

2. Auswahl des Systems: Vorbau- oder Unterputzrollladen?

Für bestehende Häuser ohne Rollladen empfehle ich Ihnen in 90 % der Fälle einen **Vorbaurollladen** – je nach Geschmack eckig oder halbrund. Sie müssen die Fassade nicht aufreißen und bekommen trotzdem eine saubere, dichte Anlage mit Elektroantrieb.

Planen Sie sowieso eine Fassadendämmung oder einen Neubau, dann spielen Unterputzrollladen ihren ganzen Vorteil aus: **integrierte Systeme**, optisch praktisch unsichtbar.

3. Bestellung als Maßanfertigung

Im nächsten Schritt konfigurieren Sie Ihre Rollläden online. Für Bergertech heißt das: Sie geben die lichten Maße des Fensteröffnungsbereichs plus Aufmaß für Kasten und Führungsschienen ein. Der **Rollladen mit Motor** wird dann exakt nach Ihren Angaben gefertigt.

So vermeiden Sie Bastellösungen, Spalten oder schleifende Panzer. **Schluss mit Standardmaßen**, die nie so ganz passen.

4. Montage – selber machen oder Fachbetrieb?

Handwerklich geschickte Hausbesitzer können viel selbst erledigen: alten Gurtantrieb entfernen, neuen Kasten montieren, Panzer einhängen. Aber: Sobald es an die Elektroinstallation geht, sollte ein Elektrofachbetrieb ran. Strom ist nichts für Experimente.

Mein Tipp: Wer unsicher ist oder viele Fenster umrüsten will, fährt mit einem Fachbetrieb langfristig besser. Sie sparen Nerven – und im Zweifel auch teure Nachbesserungen.

Schluss mit Standardmaßen. Konfigurieren Sie Ihren Rollladen millimetergenau.

Zum Rollladen-Konfigurator

Fazit: Investieren Sie in Ihren Wohnkomfort

Ein **Elektroantrieb für Rollläden** ist kein Luxusspielzeug, sondern eine solide Investition in Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz. Sie nutzen Ihre Rollläden deutlich häufiger, schützen Ihr Haus besser und entlasten sich körperlich – gerade mit zunehmendem Alter merkt man das.

Wenn Sie auf **hochwertige Aluminium-Rollläden, EU-Fertigung und Maßanfertigung** setzen, haben Sie jahrzehntelang Ruhe. Und genau so sollte es beim eigenen Zuhause sein.

Mein Rat als Handwerksmeister: Rechnen Sie einmal sauber durch, planen Sie das passende System – und gönnen Sie sich den Komfort, morgens und abends nur noch auf einen Knopf zu drücken.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet der Umbau von Rollladen auf Elektro?

Für das **Umrüsten von manuellen Rollläden auf elektrisch** sollten Sie grob mit **100 bis 300 Euro Arbeitskosten pro Fenster** rechnen, wenn ein Fachbetrieb den Einbau übernimmt. Dazu kommen die Kosten für Motor, Schalter bzw. Funksteuerung und ggf. einen neuen Rollladenkasten oder Panzer. Je nach Qualität und Größe liegen Sie schnell bei **einigen hundert Euro pro Rollladen**, bekommen dafür aber eine komfortable, langlebige Lösung.

Was kostet eine elektrische Jalousie mit Montage?

Elektrische Modelle sind teurer als manuelle. Je nach System, Motorart und Steuerungstechnik liegen die **Kosten für elektrische Jalousien oder Außenjalousien** meist bei **rund 400 bis 700 Euro pro Quadratmeter**, inklusive Material. Die Montage durch einen Fachbetrieb kommt oben drauf, lohnt sich aber, damit alles sauber läuft und dicht ist.

Wie viel kostet es, einen Rollladenmotor einbauen zu lassen?

Für den **Einbau eines Rollladenmotors** durch einen Fachbetrieb können Sie mit etwa **300 Euro pro Rollladen** an reiner Montageleistung rechnen. Hinzu kommen die Materialkosten für Rollladen, Kasten, Rohrmotor, Führungsschienen und Bedienelemente. Je nach Ausführung und Qualität sind **bis zu 500 Euro Materialkosten pro Anlage** realistisch. Zusammen liegt ein hochwertiger, elektrisch betriebener Rollladen damit im Bereich von **mehreren hundert Euro**, bietet aber dafür Komfort und Haltbarkeit über viele Jahre.

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