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Unterputzrollladen einbauen: Darauf müssen Sie beim Rohbau achten.

Unterputzrollladen einbauen: Darauf müssen Sie beim Rohbau achten.

Unterputzrollladen einbauen: Darauf müssen Sie beim Rohbau achten

Kennen Sie das? Draußen brennt die Sonne, drinnen staut sich die Hitze – und die Vorhänge machen es kaum besser. Oder Sie liegen im Bett und denken: „Hier schaut mir doch jeder direkt ins Schlafzimmer…“

Genau da kommen Rollladen ins Spiel. Aber: Welches System? Wohin mit dem Kasten? Und vor allem – was müssen Sie im Rohbau rechtzeitig vorbereiten, damit später nichts schiefgeht?

Ich führe seit vielen Jahren Baustellen und sehe immer wieder die gleichen Fehler. Zu schmale Stürze. Falsche Höhen. Kein Platz für Dämmung. Und dann wird’s teuer. In diesem Beitrag zeige ich Ihnen ganz konkret, worauf Sie achten müssen, wenn Sie Unterputzrollladen im Neubau planen und einbauen lassen oder selbst montieren.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Planen Sie den Rollladenkasten schon mit dem Architekten bzw. Bauunternehmer – nachträgliche Änderungen kosten richtig Geld.
  • Der beste Zeitpunkt für den Einbau von Unterputzrollladen ist: Fenster drin, Dämmung noch nicht drauf.
  • Achten Sie auf genug Sturzhöhe, durchgängige Dämmung und saubere Führungsschienen-Aufnahme.
  • Für Neubau eignen sich Unterputzrollladen, für die Nachrüstung eher Vorbaurollladen.


Unterputzrollladen im Neubau über einem großen Fenster in modernen Rohbau integriert

Checkliste Rohbau: Bereit für Unterputzrollladen?

  • ✅ Fensterposition und Sturzhöhe mit Rollladenplanung abgestimmt?
  • ✅ Platz für den kompletten Unterputzrollladen-Kasten inkl. Dämmung eingeplant?
  • ✅ Durchgänge für Gurt, Kurbel oder Stromkabel vorgesehen?
  • ✅ Befestigungspunkte im Mauerwerk geklärt (kein „irgendwie andübeln“)?
  • ✅ Fassade, Putz und Wärmedämmung so geplant, dass der Kasten unsichtbar wird?
  • ❌ Keine improvisierten Aussparungen „auf der Baustelle schnell gestemmt“.
  • ❌ Kein direkter Kontakt von Alukasten zu unbehandeltem Mauerwerk ohne Dämmung (Wärmebrücke!).

Warum Sie überhaupt über Rollladen nachdenken sollten

Fangen wir kurz bei Ihren Zielen an. Denn daran entscheidet sich, ob ein Unterputzrollladen wirklich das Richtige ist.

Hitze, Kälte, Lärm – Rollladen sind mehr als nur Verdunkelung

Rollladen können ziemlich viel:

  • Hitzeschutz: Im Sommer bleibt die Sonne vor der Scheibe stehen, nicht erst dahinter.
  • Wärmedämmung: Im Winter haben Sie eine zusätzliche Luftschicht vor dem Fenster. Das spart Heizkosten.
  • Schallschutz: Straßenlärm wird deutlich gedämpft, gerade mit hochwertigen Aluminium-Panzern.
  • Sichtschutz & Sicherheit: Weniger Einblicke, mehr Widerstand für Gelegenheitstäter.

Die Frage ist nur: Wie integrieren Sie das in Ihren Neubau, ohne die Fassade zu verschandeln?

Unterputzrollladen: Unsichtbar in der Fassade

Wenn Sie es gern „clean“ mögen, ist die Antwort klar: Unterputzrollladen. Der Kasten verschwindet in der Dämmebene, von außen sehen Sie später nur die schmale Revisionsklappe und die Führungsschienen.

Aber hier ist der Haken: Das funktioniert nur, wenn der Rohbau darauf vorbereitet ist. Einfach später mal eben „mit einbauen“ wie eine Lampe? Geht nicht. Dann greifen Sie besser zu Vorbaurollladen, die Sie nachträglich auf die Fassade setzen können.

Der richtige Zeitpunkt: Wann werden Unterputzrollladen eingebaut?

Viele Bauherren unterschätzen das Timing. Da wird verputzt, gedämmt, gestrichen – und dann kommt die Frage: „Kriegen wir da noch Rollladen rein?“

Die klare Antwort aus der Praxis:

Der beste Zeitpunkt für den Einbau von Unterputz-Rollläden ist nach dem Einbau von Fenstern und bevor das Gebäude isoliert wird. Der Kasten soll komplett von einer Wärmedämmschicht umhüllt werden – dafür brauchen Sie den Platz im Sturzbereich. Wenn die Dämmung schon drauf ist, wird es schnell eine Bastelei.

Planung im Rohbau: Diese Punkte entscheiden

1. Sturzhöhe und Kastengröße abstimmen

Ohne genug Platz über dem Fenster können Sie keinen Kasten unsichtbar einbauen. Punkt.

Das bedeutet konkret:

  • Sie brauchen Fenstermaß + Rollladenkasten + Dämmung.
  • Der Sturz muss so hoch geplant werden, dass der Rollladenpanzer komplett in den Kasten aufrollen kann.
  • Gleichzeitig darf das Fenster nicht so tief sitzen, dass die Brüstungshöhen im Innenraum unpraktisch werden.

Mein Rat: Klären Sie die exakte Kastengröße mit dem Hersteller, bevor der Rohbauer die Stürze setzt. Hochwertige Rollladen für Neubau aus Aluminium haben je nach Höhe unterschiedliche Kastenmaße.

2. Durchgängige Wärmedämmung sicherstellen

Sie wollen keine kalte Kante über dem Fenster. Eine typische Fehlerquelle sind schlecht geplante Rollladenkästen, die als riesige Wärmebrücke wirken.

So machen Sie es richtig:

  • Der Kasten liegt in der Dämmebene, nicht davor und nicht dahinter.
  • Zwischen Mauerwerk und Kasten gehört eine saubere Dämmung, keine Luftspalte.
  • Planen Sie die Dicke der Außendämmung so, dass der Kasten später vollständig verdeckt ist.

Bei hochwertigen Systemen mit Aluminium-Profilen und zusätzlicher PU-Schaumfüllung erreichen Sie sehr gute Dämmwerte. Genau das bekommen Sie bei den EU-gefertigten Systemen von Bergertech: Aluminium, kein Billig-PVC.

3. Führungsschienen: Befestigung und Lage

Viele schauen nur auf den Kasten und vergessen die Führungsschienen. Ohne stabile Befestigung läuft der Rollladen nie sauber.

Achten Sie auf Folgendes:

  • Die Fensterlaibungen müssen maßhaltig und lotrecht sein.
  • Es braucht tragfähigen Untergrund für die Verschraubung (kein bröseliger Putz als alleinige Basis).
  • Die Schienen müssen genau zur Fensterposition passen – sprechen Sie sich mit Fensterbauer und Rollladenlieferant ab.

Wenn Sie später einmal umrüsten oder im Bestand nachrüsten wollen, sind Vorbaurollladen mit stabilen Führungsschienen eine sehr flexible Lösung. Für Design-Liebhaber gibt es auch Varianten mit Vorbaurollladen halbrund und rundem Kasten – ideal, wenn die Fassadengestaltung ein Hingucker werden soll.

4. Bedienung: Gurt, Kurbel oder Motor?

Noch ein Punkt, der gern vergessen wird: Wie bedienen Sie Ihren Rollladen?

  • Gurtbedienung: Sie brauchen eine Durchführung in der Wand und Platz für die Gurtführung im Innenraum.
  • Kurbelbedienung: Wird seltener genutzt, benötigt aber ebenfalls Durchbrüche.
  • Elektroantrieb: Heute Standard bei vielen Neubauten. Dafür planen Sie Stromleitungen im Rohbau, am besten mit separatem Rollladenkreis.

Ich empfehle Ihnen bei einem Neubau fast immer Motorantriebe. Sie erhöhen Komfort, lassen sich mit Smart Home kombinieren und bewegen auch große, schwere Aluminium-Panzer zuverlässig.

Unterputzrollladen vs. Vorbaurollladen: Was passt zu Ihrem Projekt?

Jetzt kommt die entscheidende Frage: Neubau oder Renovierung? Denn davon hängt die Wahl des Systems ab.

Unterputzrollladen – die Lösung für Neubau und Kernsanierung

Wenn Sie gerade bauen oder die Fassade sowieso komplett erneuern, dann sind Unterputzrollladen ideal:

  • Unsichtbare Rollladen: Der Kasten verschwindet in der Wand, die Fassade bleibt glatt.
  • Integrierte Systeme: Sie können Fenster, Dämmung und Rollladen perfekt aufeinander abstimmen.
  • Energieeffizienz: Mit durchgehender Dämmung reduzieren Sie Wärmebrücken.

Mit hochwertigen Alu-Profilen, PU-Schaumfüllung und sauber gearbeiteten Kästen aus EU-Produktion investieren Sie in Jahrzehnte Ruhe. Genau darauf legt Bergertech Wert: Made in der EU, Maßanfertigung, keine Standardware aus dem Regal.

Vorbaurollladen – die flexible Lösung für Bestandsgebäude

Wenn Ihr Haus schon steht und Sie Rollladen nachrüsten wollen, sind Vorbaurollladen die praktischste Variante.

Der Vorteil:

  • Nachträglicher Einbau, ohne die Fassade komplett zu öffnen.
  • Montage auf dem Fensterrahmen oder auf der Fassade.
  • Keine Eingriffe in den Sturzbereich nötig, also perfekt für den nachträglichen Einbau.

Bei Bergertech bekommen Sie diese z.B. mit eckigem Rollladenkasten oder als Vorbaurollladen halbrund mit rundem Kasten, wenn die Optik eine große Rolle spielt und Sie die Fassadengestaltung betonen wollen.

Schluss mit Standardmaßen. Konfigurieren Sie Ihren Rollladen millimetergenau.

Zum Rollladen-Konfigurator

Warum Qualität beim Rollladenkasten entscheidet

Manche denken: „Ist doch nur ein Kasten mit ein paar Lamellen.“ Nein. Das Ding hängt jahrzehntelang an Ihrer Fassade. Es bewegt sich ständig, bekommt Sonne, Regen, Frost und Wind ab.

Darum zähle ich Ihnen kurz die Punkte auf, bei denen Sie nicht sparen sollten:

  • Material: Aluminium statt billigem Kunststoff. Mehr Stabilität, bessere Optik, längere Lebensdauer.
  • PU-Schaum im Panzer: Sorgt für Stabilität und bessere Dämmung.
  • Saubere Fertigung in der EU: Präzise Passgenauigkeit, geprüfte Qualität, CE-zertifiziert.
  • Maßanfertigung: Kein „passt schon irgendwie“, sondern millimetergenaue Anpassung an Ihre Fensteröffnungen.

Wenn Sie bei einem Anbieter wie Bergertech bestellen, bekommen Sie keine Lagerware. Jeder Rollladen wird nach Ihrem Aufmaß gefertigt. Das merkt man später am Laufverhalten, an der Dichtheit und am Gesamtbild der Fassade.

Fazit: Investieren Sie in Ihren Wohnkomfort

Wenn Sie im Rohbau alles sauber vorbereiten, haben Sie Jahrzehnte Ruhe: angenehme Temperaturen, weniger Lärm, mehr Sicherheit und eine aufgeräumte Fassade. Unterputzrollladen sind dafür im Neubau die Königsklasse – aber nur, wenn Sturz, Dämmung, Elektrik und Führungsschienen von Anfang an mitgedacht werden.

Nehmen Sie sich also lieber eine Stunde mehr für Planung und Beratung, als später teuer nachzubessern. Ihr zukünftiges Ich – an einem heißen Julitag im kühlen Wohnzimmer – wird es Ihnen danken.

Häufig gestellte Fragen

Sind Rollladen Pflicht?

Rollladen sind baurechtlich nicht generell Pflicht. Aber: Wenn eine Wohnung bei Anmietung oder vor einer Modernisierung bereits Rollläden oder Außenjalousien hatte, muss der Vermieter für funktionsfähige Anlagen sorgen. Dann gehören sie zum vertragsgemäßen Zustand der Mietsache.

Wann werden Rollladen eingebaut?

Bei Unterputzrollladen im Neubau ist der beste Zeitpunkt: nachdem die Fenster montiert sind, aber bevor die Außendämmung und der Putz kommen. Der Rollladenkasten soll komplett mit der Wärmedämmung umhüllt werden – die Dicke der Dämmung müssen Sie also vorher einplanen.

Sind Vorbaurollladen gedämmt?

Die Rollkästen und Führungsschienen von Vorbaurollladen sind in der Regel selbst nicht mit Dämmstoff gefüllt, weil sie vor dem Fenster bzw. auf der Fassade sitzen. Die Wärmedämmung entsteht durch den Abstand vor der Scheibe und den Aufbau des Rollladenpanzers – etwa durch PU-gefüllte Aluminiumprofile wie bei hochwertigen Systemen.

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