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Was kostet eine smarte Zentrale für das ganze Haus?

Was kostet eine smarte Zentrale für das ganze Haus?

Kennen Sie das? Sie wollen Licht, Heizung, Rollläden und vielleicht sogar Alarmanlage zentral steuern – aber überall hören Sie nur Fachchinesisch: KNX, Loxone, Gateway, Bridge, Zentrale, Hub… und am Ende wissen Sie vor allem eins: Das kann ganz schön teuer werden.

Ich bin Handwerksmeister und sag’s Ihnen geradeaus: Eine smarte Zentrale fürs ganze Haus ist eine feine Sache. Aber der Preis hängt massiv davon ab, wie weit Sie gehen wollen – und ob Sie clever planen oder einfach wild “Smart Home”-Produkte einkaufen.

In diesem Beitrag erkläre ich Ihnen wie einem guten Nachbarn am Gartenzaun:

  • Welche Arten von Smart-Home-Zentralen es gibt
  • Mit welchen Kosten Sie realistisch rechnen müssen (von 300 € bis über 20.000 €)
  • Wie Sie Licht, Heizung und vor allem smarte Rollläden sinnvoll einbinden
  • Wie Sie entscheiden, ob ein System wie KNX oder Loxone zu Ihrem Haus passt

Das Wichtigste in Kürze:

  • Einfaches Smart-Home-Starterset: ab ca. 300–800 € (App, Funk, wenige Räume)
  • Mittelklasse-System für Einfamilienhaus: ca. 1.500–5.000 € (Licht, Heizung, Rollläden, Szenen)
  • Premium-Systeme wie KNX oder Loxone: ab ca. 12.000–20.000 €+ inklusive Elektroarbeiten und Programmierung
  • Für echten Wohnkomfort gehören automatisierte Rollläden fast immer dazu – ideal mit Vorbaurollladen oder Unterputzrollladen in Maßanfertigung.


Moderner Wohnraum mit smarter Haussteuerung und automatisierten Rollläden

Checkliste: Lohnt sich eine smarte Zentrale für Ihr Haus?

  • ✅ Sie wollen Rollläden, Licht und Heizung zentral und automatisch steuern.
  • ✅ Sie planen Neubau oder größere Sanierung – die Leitungen sind noch offen.
  • ✅ Sie legen Wert auf Komfort, Energieersparnis und Sicherheit.
  • ❌ Sie möchten auf keinen Fall in die Elektroinstallation eingreifen.
  • ❌ Sie hassen Technik und wollen nichts einrichten oder warten.
  • ✅ Sie sind bereit, lieber einmal vernünftig zu investieren, statt alle 3 Jahre neue Billig-Gadgets zu kaufen.

Merksatz: Je mehr Funktionen Ihr Haus übernehmen soll, desto eher lohnt sich eine zentrale, hochwertige Lösung.

Warum überhaupt eine smarte Zentrale fürs ganze Haus?

Fangen wir bei Ihrem Alltag an, nicht bei der Technik.

Hitze, Energie, Sicherheit – die drei großen Themen

Stellen Sie sich vor: Sommer, 32 Grad draußen. Ihre Rollläden fahren automatisch morgens runter, bevor sich die Räume aufheizen. Sie kommen abends nach Hause – angenehm kühl, Klima brauchen Sie kaum oder gar nicht. Das ist kein Luxus, das ist Energieeinsparung.

Oder Winter: Wenn niemand da ist, läuft die Heizung nicht auf Vollgas. Kurz vor Feierabend fährt die Temperatur automatisch hoch. Gleichzeitig schließen die gedämmten Aluminium-Rollläden und bilden eine zusätzliche Wärmeschicht vor der Scheibe. Genau hier zeigen hochwertige Systeme mit Alu-Rollläden mit PU-Schaum, was sie können.

Und dann das Thema Sicherheit: Anwesenheitssimulation, Rollläden zu bestimmten Zeiten, Beleuchtung nach Zufallsmuster – Einbrecher mögen Häuser nicht, die “leben”.

Mit einer zentralen Steuerung verbinden Sie all das: Licht, Heizung, Beschattung, ggf. Alarm, Türkommunikation. Nicht zig einzelne Apps, sondern ein durchdachtes System.

Welche Arten von smarten Zentralen gibt es – und was kosten sie?

Jetzt kommen wir zum Geld. Denn die Frage lautet nicht nur: “Was kostet eine Zentrale?”, sondern eher: “Was will ich damit eigentlich alles steuern?”

1. Einfache Funk-Zentralen & Smart-Home-Hubs (ca. 300–1.000 €)

Das ist die Einstiegsklasse. Typisch sind:

  • Hersteller-Hubs (z.B. für Funk-Rollläden, Lampen, Steckdosen)
  • Systeme wie ZigBee, Z-Wave, Thread, WLAN-basierte Lösungen

Kosten grob:

  • Zentrale / Hub: ca. 80–300 €
  • Rollladenaktoren / Funkmotoren: ca. 80–200 € pro Rollladenfeld
  • Weitere Aktoren (Licht, Steckdosen etc.): 30–80 € pro Punkt

Wenn Sie zum Beispiel fünf hochwertige Vorbaurollladen mit Funkmotor ausstatten, sind Sie mit Materialien schnell bei 1.000–1.500 €. Die Vorbaurollladen mit eckigem Kasten von Bergertech eignen sich dafür ideal – besonders im nachträglichen Einbau, weil Sie nicht an den Mauerkasten müssen.

Vorteil: Geringere Einstiegskosten, oft Nachrüstung ohne große Baustelle möglich. Nachteil: Begrenzte Flexibilität, herstellerspezifische Insel-Lösungen, bei sehr vielen Geräten irgendwann unübersichtlich.

2. Mittelklasse-Komplettsysteme (ca. 1.500–5.000 €)

Hier landen viele Einfamilienhäuser, wenn man es “vernünftig, aber nicht übertreiben” möchte.

Typisch sind:

  • zentrale Box im Schaltschrank
  • gute App, Szenensteuerung (z.B. “Guten Morgen”, “Abwesend”)
  • Verknüpfung von Rollläden, Heizung, Licht, ggf. Tür-/Fenstersensoren

Sie zahlen grob für:

  • Zentrale / Controller: ca. 300–1.000 €
  • Aktoren (Rollläden, Licht, Heizung): 50–150 € pro Kanal
  • Bedienung (Taster, Displays): 50–200 € pro Raum
  • Elektroinstallation & Programmierung: je nach Aufwand mehrere tausend Euro

Wer sein Haus gleichzeitig mit smarten Rollläden in Maßanfertigung ausstattet, landet insgesamt schnell in der Region 3.000–8.000 €. Vor allem, wenn Sie hochwertige Aluminium-Rollläden “Made in EU” verbauen – so wie bei Bergertech, wo Sie keine Lagerware bekommen, sondern millimetergenaue Maßarbeit.

3. KNX – der Profi-Standard (ca. 12.000–25.000 € und mehr)

KNX ist die Königsklasse im fest verdrahteten Smart Home. Robust, normiert, extrem flexibel – aber eben auch eine echte Investition.

Richtwert: Bei einem normalen Einfamilienhaus kostet die reine Elektroinstallation etwa zwischen 12.000 und 15.000 Euro. Wenn KNX dazukommt, steigen Material- und Arbeitskosten spürbar. Der Endbetrag für ein gut ausgestattetes Haus liegt nicht selten zwischen 20.000 und 30.000 €, je nach Umfang.

Dafür bekommen Sie:

  • ein offenes, herstellerübergreifendes System
  • langfristige Ersatzteil- und Erweiterungsmöglichkeiten
  • perfekte Integration von Beschattung, Licht, Heizung, Lüftung, Sicherheit

Ich sehe KNX vor allem dort sinnvoll, wo Sie ohnehin komplett neu bauen oder kernsanieren – und Wert auf ein System legen, das auch in 20 Jahren noch erweiterbar ist. Gerade bei Unterputzrollladen im Neubau passt das perfekt zusammen: unsichtbare Rollladenkästen, hochwertige Alu-Panzer und eine clevere Steuerung über KNX-Aktoren.

4. Loxone – der All-in-One-Ansatz (ab ca. 14.500 € für Hardware)

Loxone ist eine sehr beliebte Lösung, weil sie viel aus einer Hand bietet. Laut Empfehlung liegen die Hardwarekosten für ein Einfamilienhaus bei etwa 14.523,36 € inkl. 19 % MwSt.

Wichtig: Darin stecken nur die empfohlenen Loxone-Komponenten. Nicht enthalten sind:

  • Planung
  • Montage und Elektroinstallation
  • zusätzliches Installationsmaterial
  • Konfiguration und spätere Anpassungen

Reell landen Sie dann meistens auch irgendwo im Bereich von 20.000 €+, wenn Sie ein komplettes Haus mit Licht, Heizung, Beschattung, Audio usw. ausstatten lassen.

Dafür erhalten Sie aber eine sehr durchgängige Lösung. Besonders elegant wird es, wenn Sie Beschattung und Hitzeschutz sauber mitdenken – zum Beispiel mit Vorbaurollladen halbrund, wenn Ihnen eine moderne Fassadengestaltung mit rundem Kasten wichtig ist.

Die smarte Zentrale ist nur die halbe Miete – Ihre Rollläden entscheiden mit

Wissen Sie, was ich auf Baustellen ständig sehe? Top-Smart-Home-Zentrale, aber billige Kunststoff-Rollläden, die nach ein paar Jahren knarzen, ausbleichen oder sich verziehen. Da sparen Leute am falschen Ende.

Warum? Weil erst die Kombination aus guter Steuerung und hochwertiger Beschattung den Unterschied macht.

Vorbaurollladen – die flexible Lösung für bestehende Häuser

Sie renovieren? Oder wollen endlich automatisierte Rollläden nachrüsten, ohne die Fassade aufzureißen? Dann sind Vorbaurollladen Ihre beste Option.

Alle Bergertech-Rollläden bestehen aus hochwertigen Aluminiumprofilen mit PU-Schaum. Kein billiges Plastik. Der Vorteil für Sie:

  • sehr gute Wärmedämmung vor der Glasscheibe
  • hohe Stabilität – deutlich mehr Widerstand gegen Einbruchversuche
  • wetterfest und farbstabil über viele Jahre

Diese Rollläden können Sie mit Funkmotoren oder kabelgebundenen Motoren ausstatten und problemlos in eine Smart-Home-Zentrale einbinden – vom einfachen Funk-Hub bis zum KNX-System.

Unterputzrollladen – die perfekte Lösung für Neubau & Sanierung

Planen Sie einen Neubau oder eine größere Fassadensanierung? Dann lohnt sich der Blick auf Unterputzrollladen.

Hier sitzt der Kasten unsichtbar in der Fassade. Das ergibt eine sehr saubere Optik. Gerade in modernen Häusern mit klaren Linien möchte niemand mehr einen sichtbaren Kasten über dem Fenster.

Vorteile der Unterputzlösung:

  • unsichtbare Rollladenkästen – beste Optik
  • sehr gute Integration in die Wärmedämmung
  • ideal für integrierte Systeme mit KNX, Loxone & Co.

Hier lässt sich perfekt gleich von Anfang an planen: Motorpositionen, Leitungsführung, Smart-Home-Aktoren im Schaltschrank. Wenn Sie die Fassade sowieso offen haben, sind die Mehrkosten im Verhältnis zur Lebensdauer oft sehr gut angelegt.

Warum Maßanfertigung “Made in EU” bei Rollläden so wichtig ist

Noch ein Punkt, der oft unterschätzt wird: Passgenauigkeit.

Bergertech fertigt alle Rollläden millimetergenau. Keine Regaleinheitsmaße, keine Bastellösungen mit Fugen, durch die es zieht. Sie geben im Konfigurator Ihre Maße an, und der Rollladen wird genau dafür gebaut.

Dazu kommt: Produktion ausschließlich in der EU, mit streng kontrollierten Materialien und geprüfter Qualität. Das ist kein China-Container, der möglichst billig sein soll, sondern Langzeitqualität, wie man sie von einem ordentlichen Handwerksprodukt erwartet.

Was kostet eine smarte Zentrale für das ganze Haus – mit realistischen Beispielen

Jetzt kombinieren wir das Ganze mal praxisnah. Drei typische Szenarien, die ich bei Kunden ständig sehe.

Szenario 1: Bestehendes Haus, Fokus auf Beschattung & etwas Komfort

Sie haben ein Einfamilienhaus, wollen vor allem:

  • Hitzeschutz verbessern
  • Rollläden automatisieren
  • vielleicht ein paar Lichtkreise einbinden

Mögliche Lösung:

  • 6–10 Vorbaurollladen aus Aluminium mit Funkmotor
  • ein Smart-Home-Hub
  • ein paar zusätzliche Funkaktoren für Licht

Grobe Materialkosten:

  • Rollläden (Maßanfertigung, Alu, “Made in EU”): je nach Größe und Ausführung häufig im Bereich 350–700 € pro Fenster
  • Funk-Hub + Steuerung: ca. 200–500 €

Realistisch landen viele Kunden bei einem Paket von 4.000–8.000 € inklusive smarter Steuerung, wenn wirklich mehrere Fenster gemacht werden. Dafür haben Sie aber auch ein System, das auf Energieeffizienz, Sicherheit und Komfort einzahlt – über viele Jahre.

Szenario 2: Sanierung mit Fokus auf Komfort & Energieeinsparung

Sie sanieren größere Teile des Hauses, vielleicht neue Fenster, neue Heizung. Sie wollen:

  • automatisierte Rollläden (z.B. Unterputz beim Putz-Neuaufbau)
  • Zentrale für Heizung, Licht, vielleicht Anwesenheitssimulation

Typischer Aufbau:

  • 10–15 hochwertige Rollläden (Vorbau oder Unterputz)
  • kabelgebundene Motoren, angesteuert über eine kleine bis mittlere Smart-Home-Zentrale
  • Aktoren im Schaltschrank, Taster in den Räumen

Kostenspanne (Hausgröße, Ausstattung variieren stark):

  • Rollläden: grob 5.000–12.000 €
  • Smart-Home-Technik (Zentrale, Aktoren, Taster): 1.500–5.000 €
  • Elektroarbeit, Einbau, Programmierung: mehrere tausend Euro

Unterm Strich ist ein Gesamtinvest von 8.000–20.000 € für eine runde Lösung völlig realistisch. Klingt viel, aber: Sie investieren in Wärmeschutz, Einbruchhemmung, Komfort und Werterhalt Ihrer Immobilie.

Szenario 3: Neubau mit KNX oder Loxone – alles aus einem Guss

Hier planen Sie von Anfang an groß:

  • KNX oder Loxone als Herzstück
  • alle Rollläden, Lichtkreise, Heizung, ggf. Lüftung, Alarm, Audio integriert

Richtwerte:

  • Loxone-Hardware für ein EFH: ca. 14.500 €
  • KNX-Elektroinstallation inkl. Material: oft 12.000–25.000 € je nach Umfang
  • hochwertige Rollläden (z.B. Unterputz): nochmal 8.000–15.000 €

So ein Haus landet insgesamt schnell im Bereich von 25.000–40.000 € für Smart-Home- und Beschattungs-Komponenten inklusive Einbau. Dafür bekommt man allerdings auch ein sehr konsequent vernetztes Haus mit maximalem Komfort und hoher Energieeffizienz.

Schluss mit Standardmaßen. Konfigurieren Sie Ihren Rollladen millimetergenau.

Zum Rollladen-Konfigurator

Fazit: Investieren Sie in Ihren Wohnkomfort

Eine smarte Zentrale fürs ganze Haus kann 300 € kosten oder 30.000 €. Entscheidend ist, was Sie erwarten – und wie lange Sie in Ihrem Haus leben wollen.

Mein Rat als Handwerksmeister: Sparen Sie nicht an den Bauteilen, die fest mit dem Haus verbunden sind. Gute Rollläden aus Aluminium, maßgefertigt, EU-Qualität und eine sauber geplante Steuerung zahlen sich über Jahrzehnte aus – bei Komfort, Energie und Sicherheit.

Fangen Sie ruhig mit einem Bereich an, zum Beispiel mit den Rollläden an den wichtigsten Fassadenseiten. Lassen Sie Luft nach oben im System – dann können Sie später problemlos erweitern.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein komplettes Smart Home System?

Die Kosten hängen stark von Größe, Ausstattung und Funktionen ab. Ein Basis-System beginnt bei ca. 300 €, mittlere Systeme für ein Einfamilienhaus liegen meist zwischen 1.500–5.000 € für die Smart-Home-Komponenten. Premium-Lösungen mit KNX oder Loxone können ab etwa 5.000 € Hardwarekosten starten, mit Installation und Programmierung deutlich darüber.

Was kostet Loxone für ein Einfamilienhaus?

Für ein typisches Einfamilienhaus liegen die empfohlenen Hardwarekosten bei etwa 14.523,36 € inkl. 19 % MwSt.. Dieser Betrag umfasst die Loxone-Geräte, aber nicht Planung, Montage, zusätzliches Installationsmaterial, Konfiguration oder spätere Anpassungen.

Was kostet KNX für ein Einfamilienhaus?

Bei einem normalen Einfamilienhaus kostet die reine Elektroinstallation in der Regel etwa 12.000 bis 15.000 €. Mit KNX-Komponenten, Programmierung und höherem Ausstattungsniveau kann der Gesamtbetrag – je nach Umfang – deutlich darüber liegen.

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